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Etagenhochbeet für Balkon

14.06.2016, 00:10
Hallo zusammen,

mein erstes Projekt (Level: Anfänger!) ist ein 2stufiges Etagenhochbeet für meine Freundin - es soll also auch ansehnlich sein und nicht nur funktional ;-)

Breite: 1,15-1,20m
Höhe: max. 0,35m
Tiefe: 0,4-0,5m

Das Material sollte etwas haltbarer (iSv feuchtigkeitsresitent) sein, mir wurden folgende Hölzer empfohlen:
Eiche, Fichte, Rubinie, Duglasie

Ich war noch nicht in den Baumärkten (wohne "leider" im Großstadt-Zentrum und habe kein Auto) und weiß noch nicht so recht, was ich bekommen kann. Abgesehen von den Baumärkten gibt es hier in Berlin noch Holzpossling (war aber noch nie dort). Wenn jemand eine andere Bezugsquelle nennen kann, immer her damit.

Ich weiß nur noch nicht so recht, wie ich die Verbindungen gestalte. Irgendwie geht's auf jeden Fall, aber es soll ja uch hübsch aussehen.

Stecksystem wie hier:
http://images.google.de/imgres?imgur...h=771&biw=1440


Oder einfach auf Gehrung sägen und ...ähm ja, wie kann ich noch verbinden?

Und womit kleide ich aus? Sollten Löcher in den Boden (Feuchtigkeitsabfluss)?

Grüße - joda
 
Etagenhochbeet, Hochbeet, selbermachen Etagenhochbeet, Hochbeet, selbermachen
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4 Antworten
Hallo,

ich wohne auch in Berlin.
Was Holz betrifft, ist Possling meine Nr.1 unter den Baumärkten. Die Qualität ist OK und der Durchsatz entsprechend hoch, sodass die Bretter oft nicht so lange im Regal liegen, das sie krumm werden.
Von den genannten Hölzern würde ich Douglasie bevorzugen. Am haltbarsten, aber auch teuersten ist Eiche (da Hartholz), zu Robinie kann ich nicht viel sagen. An Fichte hast Du im Aussenbereich ohne regelmäßige Behandlung nicht lange Freude.
Douglasie ist ein sehr harzhaltiges Holz und dadurch fast schon von selbst imprägniert. Mit der Zeit vergraut es auch sehr schön, wenn es nicht behandelt wurde.

Das gezeigte Stecksystem hat was. Kann man sicher nachbauen, wenn man etwas Geschick und die passenden Maschinen hat (z.B. Stichsäge).
Wenn Du die Bretter auf Gehrung sägst oder stumpf verschraubst, brauchst Du m.E. wenigstens in den Ecken jeweils ein Kantholz.
Wenn das Holz dick genug ist, könnte auch eine Verbindung mit Taschenloch-Bohrungen gehen. Das hätte den Charme, dass von aussen keine Schrauben zu sehen sind.
Akurat ausgerichtete, versenkte Schrauben sehen aber auch nicht hässlich aus. - Ein Kumpel von mir baut auf seiner Dachterrasse gefühlt jede Woche einen Pflanzkasten aus Douglasien-Terrassendielen und verschraubt sie von aussen. - Die werden mit jedem Mal schicker.
Löcher müssen auf jeden Fall in den Boden. Auch sollte das Ganze innen irgendwie ausgekleidet werden (u.a. Feuchteschutz für's Holz). Dafür reicht schon eine dickere Mülltüte. Alternativ bietet sich aber auch die Verwendung von Mörtelkübeln an. Die gibt es in vielen Größen (jeder Baumarkt hat andere) und die sind ein guter Ersatz für Blumenkübel, wenn man sie entsprechend verkleidet. Unten müssen dann aber Löcher rein.

Viele Grüße aus Fr'hain.

 

kjs
Stimme mit kaosqlco überein und würde Douglasie bevorzugen. Allerdings wirst Du Dich hart tun den Preis des fertigen Teils zu treffen. Eigenbau rentiert sich eigentlich nur wenn Du andere Maße brauchst/willst oder natürlich für den Spaß.
Das ist immer das Dilemma mit Eigenbau wenn es etwas schon fertig gibt das passt.

 

Danke für eure Posts und entschuldigt die späte Antwort, bei mir ist gerade viel los...
Also wird es Douglasie.

@kjs
Es geht um die Maße, ansonsten hätte meiner Freundin das verlinkte Etagenhochbeet gefallen.

@kaosqico
Momentan habe ich noch keine Maschinen, mal sehen, ob ich mir was leihen kann. Platz ist auch nicht viel vorhanden, der Kellerverschlag ist sehr klein. Ich habe mich mal bei den Offenen Werkstätten umgesehen - idR nur unter der Woche geöffnet und auch noch während der Arbeitszeiten, das passt schon einmal nicht. Im Prinzessinnengarten gibt's auch Samstag eine Holzwerkstatt:
http://www.offene-werkstaetten.org/werkstatt/offene-werkstatt-im-prinzessinengarten
Allerdings hab' ich da noch niemanden angetroffen, die scheinen selbst viel zu tun zu haben.

"Wenn Du die Bretter auf Gehrung sägst oder stumpf verschraubst, brauchst Du m.E. wenigstens in den Ecken jeweils ein Kantholz. Wenn das Holz dick genug ist, könnte auch eine Verbindung mit Taschenloch-Bohrungen gehen. Das hätte den Charme, dass von aussen keine Schrauben zu sehen sind."
Hm, mein Vorstelllungsvermögen...

"Ein Kumpel von mir baut auf seiner Dachterrasse gefühlt jede Woche einen Pflanzkasten aus Douglasien-Terrassendielen und verschraubt sie von aussen. - Die werden mit jedem Mal schicker."
Du hast nicht zufällig Bilder davon?

"Alternativ bietet sich aber auch die Verwendung von Mörtelkübeln an."
Schlägst du vor die Mörtelkübel in dem Etagenhochbeet zu verbuddeln oder als Alternative zum Etagehochbeet? Letzteres kommt nicht in Frage ;-)

 

Geändert von 76joda (19.06.2016 um 20:38 Uhr)
Ich würde auch persönlich Douglasie empfehlen

 

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