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Es schneit und meine Frau denkt an ein Gartenhäuschen

13.01.2010, 09:36
Nun hat meine Frau doch noch einen Platz im Garten entdeckt für ein Gerätehäuschen - Grundfläche 2,5 auf 3 m. Welche Empfehlungen können von Euch gegeben werden. Ich soll das Ding im Mai spätestens aufbauen. Lohnt es sich schon jetz einen Fertigbausatz zu kaufen, weil billiger und wie einfach ist der Aufbau? Hat von Euch jemand Erfahrungen gemacht?
 
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25 Antworten
Susanne  
Ja, lieber Rolf, so isses: La donna e mobile… was übrigens nicht etwa "Ach, wie so trügerisch…" heisst, sondern "beweglich", bzw. neudeutsch: Die Frau ist flexibel! :-D

Und ein Gartenhäuschen ist wirklich was Feines. Ich selbst habe noch keines aufgebaut, aber wir hatten schon ein Gartenaus-Thema, vielleicht ist da ja schon vorab einiges an Information und Inspiration dabei: http://www.1-2-do.com/forum/showthread.php?t=233

 

Ich habe während unserer Bauphase ein gebrauchtes bei uns im Garten aufgestellt. Natürlich durfte ich es selber erst abbauen, zu mir fahren und wieder aufbauen. Also die ganzen Auf- und Abbauarbeiten gehen sehr schnell. Zum Abbau (inkl. Fahren 3x1km be- und entladen) haben wir zu zweit einen Tag gebraucht. Und das, obwohl es tierisch geregnet hat. Am Abend des nächsten Tages stand das Teil bereits wieder. Die Dachpappe kam allerdings erst später drauf.
Ich fand die Hütte tadellos. Selbst bei -10° haben wir sie nur mit einem kleinen Ölradiator beheizt und drinne geschlafen. Wir haben sie für 200€ bekommen. Neu kostete sie 2000€. Das ein eigener Nachbau allerdings günstiger kommt bezweifle ich, das impregnierte Holz kostet nicht wenig. Soll es aber wirklich nur ein Abstellraum werden ohne große Optik, könnte es in Ständerbauweise günstiger werden.

 

Wir haben sie für 200€ bekommen. Neu kostete sie 2000€. Das ein eigener Nachbau allerdings günstiger kommt bezweifle ich, das impregnierte Holz kostet nicht wenig. Soll es aber wirklich nur ein Abstellraum werden ohne große Optik, könnte es in Ständerbauweise günstiger werden.[/QUOTE]

Ich werde mich wahrscheinlich auch für ein Häuschen aus dem Baumarkt entscheiden. Gibt es in diesem Angebot auch Marken, die man empfehlen kann. Ich kaufe nur ungern irgendetwas ohne Absenderangabe...

 

Hallo,

Du kannst auch selber eines bauen. So schwer ist es nicht aber langwieriger. Es dauert deutlich länger und Du musst dir vorher eine Zeichnung machen.
In der zeit hast Du ein Fertiggartenhaus schon aufgestellt. Mehr wie 200€ wirst du aber auf jeden Fall ausgeben müssen und ob es dann so schön ist?

 

Hi Mopedrolf,

wir haben uns auch ein Gerätehaus in den Hof gestellt! Gekauft bei http://www.gartenhaus.edingershops.de. Den Preis kann ich Dir ad hoc leider nicht mehr sagen. Sind aber von der Abwicklung und allem absolut zufrieden gewesen und auch das Haus der Firma Weka (die Alternative ist Fa. Karibu) ist echt völlig in Ordnung!! Es war bereits schwedenrot lackiert. Wir haben dann noch eine kleine Dacherweiterung dran gemacht, damit die Mülleimer auch noch einen Platz bekommen. Kannst Dir hier mal die Bilder vom Aufbau anschauen (http://nigema.de/system-cgi/blog/index.php?itemid=1089). Es hat zwischendurch, noch ohne Dach, mächtig geregnet ;-)
Habe mir das mit dem Selbstbau auch überlegt, ist aber glaub echt schwer zu planen.
Grüßle aus dem Süden der Republik
Gerd

 

Kleiner Nachtrag...mit Dacherweiterung sieht es jetzt aktuell so aus: http://nigema.de/system-cgi/blog/index.php?itemid=1099

 

@ nigema_de als Bautagebuchschreiber würde ich Dich nebenbei natürlich gerne mal in meins einladen: http://www.Hausbau-Isorast.de

Ich würde nicht sagen, dass die Planung eines Gerätehauses sonderlich schwer ist. Im grunde ist es doch nur ein Carport bei dem die Ständer mit Holz verkleidet werden. Die gleiche Optik gibts dann natürlich nicht für den Preis. Das ist klar. Man müsste also entscheiden wo das tTeil steht und welche Rolle das Aussehen dabei spielt. Beim Schuppen hinterm Haus würde mir die Selbstbauvariante reichen. Die Preise der Fertighäuser schrecken mächtig ab.

Gruß Ricc

 

Hey nigema_de,

darf ich Dich fragen was das Häuschen so im Großen und Ganzen gekostet hat?

 

hier mal mein senf (näheres bei den projekten):
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Wir haben in den letzten 3 Jahren zweimal ein Gartenhäuschen aufgestellt, einmal bei uns und einmal bei meiner Schwägerin.

Gekauft haben wir den Bausatz beide male beim Globus-Baumarkt (gibt es auch unter Hela-Baumarkt).
Wir hatten vorher Preise, Qualität und Ausstattung in vielen Baumärkten, Gartenmärkten und Prospekten verglichen. Mit dem Ergebnis, dass Globus/Hela eindeutig das beste Preis/Leistungsverhältnis hat.

In der Winterzeit wirst Du schwer an ein Garenhäuschen kommen. Bei den meisten Baumärkten wird der Bestand im Herbst abverkauft und im Frühjahr neu aufgefüllt.
Grund: Das Lagern der Bauteile uas Holz ist kritisch. Es nimmt nicht nur Platz weg, sondern das Holz kann sich durch Feuchtigkeits- und Temparatur-Wechsel leicht verziehen und dann passt Monate später beim Zusammenbau gar nichts mehr.
Der Aufbau ist beiö Blockbohlen aich nicht kompliziert. Sobald der untere Rahmen gesetzt und ausgerichtet ist, werden die Bohlen nur aufeinandergesetzt. Bei einer Breite von 3 Metern brauchst Du dabei allerdings mindestens einen Helfer - besser zwei

Ein paar Tipps aus unserer Sicht:
Nehme einen Bausatz mit Blockbohlen und auf keinen Fall aus Fertigelementen. Blockbohlen sind zwar etwas teurer, aber wesentlich stabiler und auch leicht aufzubauen.
Wenn Du nicht gerade einen absolut stabilen und geraden Boden hast im Garten, dann lasse ein Betonfundament legen (das in Länge und Breite mindestens 0,5m größer sein sollte als das Haus). Dann steht Dein Häuschen auf festem Grund und ist auch leichter aufzubauen.
Bedenke bei der Anschaffung die Zusatzkosten. Das ist z.B. evtl. die Anlieferung, die Grunderung und Farbe zum Streichen, die Dachdeckung, die Regenrinne, ...

Zur Planung:
Nach dem Kauf des Bausatzes solltest Du einen Ort haben, an dem Du die Bretter lagern kannst. Dann rechne mindenst eine Woche, in der alle Holzteile einmalig und von allen Seiten grundiert und nach dem Trocknen der Grundierung mit Holzschutzfarbe gestrichen werden.
Erst wenn die Holzschutzfarbe getrocknet ist, kannst Du mit dem Aufbauen beginnen.

Nch unseren Erfahrungen dauerte der Aufbau - ein Häuschen mit ca. 2x2 Metern und eines mit ca. 2,8x2,8 Metern - ca. 1 Tag (Samstag). Da waren 3 tatkräftige Männer am Werk und diverse Helfer zum Zureichen von Material etc.

 

Brutus  
Wenn man's drauf hat und so viele Fachleute wie hier im Forum, die gerne helfen würde ich dazu raten selbst ein Gartenhäuschen/Laube zu bauen. Der Stolz der hinterher aufkommt ist durch nichts zu ersetzen, kaufen und aufstellen kann fast jeder. Wir haben hier doch erfahrene Zimmermänner und Schreiner, überleg's dir der Nachbar wird staunen was du so drauf hast und sich wünschen er hätte auch so viel drauf.

 

Ich habe vor zwei Jahren ein Gerätehaus in unserem Garten aufgebaut, ca. 5*4 m groß, da mich die Baumarktangebote werder preislich noch qualitativ überzeugt haben, habe ich eins in Holzständerbauweise selbst errichtet. Die Planung und der Aufbau waren denkbar einfach und gekostet hat die Hütte keine 1000,- € inklusive Fundament und Dach. Ich werde bei gelegenheit mal ein paar Fotos einstellen.

 

Brutus / Regengott, das würde ich auch sagen. Zumal man bei der Ständerbauweise gleich isolieren kann. Bei einem Fertighaus würde das preislich ja noch dazu kommen. Man braucht dafür auch kein besonderer Fachmann sein. Notfalls kauft man einen Carport und verbaut den. Dann braucht man sich keine Gedanken zu machen, ob die Balken stabil genug gewählt wurden.

 

Brutus  
Der Regengott war gut Ricc220773, wusste ich bis jetzt noch nicht, werde mich aber auch mal schlau machen. Carport ist eine hervorragende Idee, damit sollte es wohl jeder schaffen eine Gartenhütte zu verwirklichen, supre Ricc220773.

 

Wenn Du einmal die Pfeiler stehen hast, ist der Rest nicht schwer. Ich habe so einen Schuppen mit Trockenplatz zu einem großen Partyraum ausgebaut. Die Pfeiler standen schon, nur noch quer Dachlatten dran, Folie drauf und dann Rauhspund dran.
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