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Erfahrungen mit Lehmputz / Lehmbauplatten

05.05.2015, 13:31
Hallo Forumsgemeinde,

dank eines befreundeten Maurers steht bei mir und meiner Frau jetzt die Frage im Raum was wir machen sollen.

Er sagt für das bessere Wohnklima in den Räumen empfiehlt er Lehmputz. Dieser schlägt laut ersten Angeboten allerdings mit ca. 6.000,- € Euro zu Buche und muss halt entsprechend verarbeitet werden. Sprich sekber anmischen usw....

Eine Alternative wären Trockenbauplatten auf Lehmbasis (Lehmbauplatten). Diese sollen aber ca. 16.000,- € kosten.

Jetzt hätte ich gerne mal Erfahrungsberichte von euch und auch wenn vorhanden Bezugsquellen für Lehmbauplatten.

Wir haben keine Lust Geld auszugeben für unnützes Zeug und der Sinn erschließt sich uns/mir noch nicht so ganz.

Es geht um ca. 360 m² Wand und Dachschrägen. (Ausmessen kann ich erst genau wenn der PLR50C da ist ^^)

Gruß Burkhard aka Scorion0815
 
Lehmbauplatten, Lehmputz Lehmbauplatten, Lehmputz
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6 Antworten
Hi Burkhard,

also allzuviel kann ich zu deiner Frage leider nicht sagen, aber etwas hab ich mich mit dem Thema schon vor einiger Zeit mal auseinander gesetzt. Der Vorteil von Lehm ist, wie du ja schon selbst sagst, dass er das Wohnklima besser regulieren kann, als anderer Putz oder Gipskartonplatten. Das heißt einfach, dass Lehm Feuchtigkeit aufnehmen kann, wenn die Raumluft feucht ist und diese Feuchtigkeit wieder abgibt, wenn die Raumluft trocken ist. Im Sommer ist also die Raumluft trockener (Lehm nimmt Feuchtigkeit auf) und damit angenehmer und im Winter wird an die Heizungsluft, die ja ansich sehr trocken ist, wieder Feuchtigkeit abgegeben, wodurch diese auch wieder angenehmer emfpunden wird.

Wieviel dir dieser Effekt nun wert ist, und wie groß der Unterschied zu GK-Platten/Putz ist, wenn es um den Preis geht, kann ich dir leider auch nicht sagen.

 

Warum keinen Kalkputz?

 

Hallo Benderman,

da es ein Neubau in Holzständerbauweise ist schließe ich Kalkputz mal einfach aus. Ich habe beim Innenausbau keine massiven oder Y-Tong Wände. Geputzt wird wenn auf OSB-Platte.

 

Wir haben gerade ein Haus gekauft, dass mit Lehm von innen verputzt ist. Daher kenn ich mich noch nicht richtig aus, hab mich aber schon damit beschäftigt. Der Vorbesitzer hat das bei uns vor allem als extra Dämmschicht eingebracht, d.h. bei uns ist der mehrere cm dick. Normalerweise aber wie scaranow gesagt hat, wird das zum Regulieren der Luftfeuchtigkeit verwendet.
Schau mal z.B. unter http://www.thermo-natur.de/ nach, die bieten sowohl Lehmputz wie auch Lehmbauplatten.

 

Früher gab es genagelte Bretter, Schilfmatten als Putzträger und dann Kalkputz, hält auch an Decken und Dachschrägen über Jahrzente, gut gibt auch Risse aber heute gibt es ja noch andere Putzträgersysteme. Wobei, wenn man danach googelt, bekommt man unterschiedliche Antworten, laut einigen geht es auf OSB, laut anderen nicht.

 

Hallo Benderman,

da es ein kompletter Neubau in Holzständerbauweise ist wollen wir nicht mit Kalkputz arbeiten. Zur Diskussion steht Gipskartonplatte, Lehmputz oder Lehmbauplatten.

Hier würden mich Erfahrungsberichte zu den auf dem Markt befindlichen Produkten interessieren. Bei der Recherche bin ich auf verschiedene Hersteller gestoßen allerdings sind da auch die Preise zum Teil jenseits von gut und böse.

Ich weiß jetzt nicht ob ich hier einfach die Hersteller aufzählen darf aber ich gebe gerne die von mir ermittelten Namen als PN weiter.

 

Umfrageergebnis anzeigen

Welche Wandverkleidung nimmt man am besten? (1 Teilnehmer)

Ergebnisse

  • Lehmputz mit Putzträger Schilfrohr 100,00% (1 Stimmen)
  • Lemhbauplatte 0% (0 Stimmen)
  • Gipskartonplatte 0% (0 Stimmen)
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