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Erfahrungen mit der Tischfräse Woodstar BS52?

28.04.2013, 18:17
Über den Sommer stehen einige Vorhaben an für die eine Tischfräse eine große Erleichterung wäre. Da mein Zeitbudget fürs Werkeln leider begrenzt ist muss ich mich entscheiden ob ich einen Frästisch baue oder die Vorhaben umsetze. Entscheidung für letzteres ist gefallen.

Alternativen zur Woodstar BS52 scheint es in dem Preisbereich (in dem ich auch bleiben möchte) nicht wirklich zu geben. Selbst reine Frästische sind zum Teil deutlich teurer (was mich etwas skeptisch hinsichtlich der Güte der Woodstar macht).

Es gibt ja hier einige User die die Maschine einsetzen: Würdet ihr sie wieder kaufen?

Wie ist die Qualität der Anschläge (Spiel, Exaktheit, Einstellbarkeit etc.)?
Wie gelungen ist der Fräserwechsel?
Wie gut ist die Höhenfeineinstellung?
Wie gut ist sie "out of the box" bzw. was musstet ihr nacharbeiten?
Was sind die Dinge die euch an der Maschine nicht so gefallen?

Ne Menge Fragen, danke Euch für die Antworten schon mal im Voraus!
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16 Antworten
--- Unsinn gelöscht ---

 

Seit einigen Jahren hab ich meine BS 52 und bin zufrieden.
Die Einstellungen sind nicht schwer und wenn man aufmerksam einstellt, dann arbeitet die Maschine auch exakt.
Für den "kleinen Gebrauch" also völlig ausreichend...und es macht Spass damit zu Arbeiten.
Da der Tisch aber für meine Ansprüche etwas zu klein ist, plane ich seit längeren schon den Umbau der BS 52...was aber in der nächsten Zeit endlich umgesetzt wird.
Sollte man mit den Anschlägen nicht klar kommen, ist es auch kein Problem, schnell mal einen selbst zu bauen.
Der Fräserwechsel funktioniert ebenfalls einfach.
Im Lieferumfang sind eine 6er, 8er und 12er Spannhülse.
Jedoch sollte man beim Kauf darauf achten, dass die 12er dabei ist.
Sollte sie fehlen, kurz bei Scheppach anrufen, Problem schildern und Kopie des Kaufbeleges, Anschrift und Reklamationsgrund zufaxen. Innerhalb von 2-4 Werktagen ist die Spannhülse dann im Briefkasten.
Die BS 52 liefert saubere und gleichmässige Fräsungen und ist mit 1500W sehr Leistungsstark.

 

Danke für Deine Einschätzung RedScorpion.

Hast Du die Version mit der Tischverbreiterung? Wie löst du das denn mit dem Notaus-Knopf bei der Tischvergrößerung?

Anschlag würde ich wahrscheinlich ohnehin neu machen da ich noch Federklemmen habe und der Originalanschlag keine Nut hat wenn ich das richtig sehe?

 

Nein, meine ist ohne Tischverbreiterung.
Der Notaus-Schalter wird ebenfalls mit in den neuen Tisch übernommen, weil in dem Gehäuse auch die Drehzahleinstellung verbaut ist.
Alle eingebauten Teile werden übernommen...was übrig bleibt ist das Gehäuse.
Wenn mein Frästisch dann fertig ist, werde ich das Gehäuse hier verschenken, wenn es einer haben möchte. Hier gibt es sicher jemanden, der seine Oberfräse darunter befestigen kann und so einen schnellen Frästisch hat. Wenn es soweit ist, gebe ich hier bescheid...denn zum wegwerfen ist es doch eigentlich zu schade.

 

Hört sich nach einem interessanten Plan an. Bin sehr gespannt auf Deine Lösung!

 

Zitat von WerkenStattReden
Hört sich nach einem interessanten Plan an. Bin sehr gespannt auf Deine Lösung!
Ich auch...

 

Noch eine kurze Frage: Wie weit kann man denn den Anschlag nach hinten stellen so dass er noch stabil ist? Oder andersrum: Wie weit kann eine Nut im Brett sein, parallel zur Brettkante gefräst?

 

Da müsste ich morgen mal nachschauen, bin mir da nicht ganz sicher.
Wenn ich mich nicht irre, ist der grösste Abstand zum fräsen einer Nut mit Anschlag 40mm.
Viel mehr wird man aber auf anderen Frästischen in dieser Preisklasse auch nicht erreichen.
Alles was daüber hinausgeht, habe ich sonst mit der Oberfräse gemacht.

Für mich ist der Tisch mit meinen heutigen Ansprüchen etwas zu klein...daher der anstehende Umbau der Maschine.

 

Das wäre große Klasse wenn Du da mal nachmessen könntest!

Ich brauche für Gartenmöbelkorpusse 21mm-Nuten in wahrscheinlich 70x70 Balken. Das würde mit 40 mm optisch ansprechend klappen.

 

Wäre sicher kein Problem bei diesen Angaben.
Falls Du aber eine Oberfräse hast, wie wäre es mehrere dieser Balken, die diese Nut bekommen sollen, längenbündig nebeneinander zu legen, mit Zwingen fixieren und mit einer Führung mehrere auf einmal zu fräsen?
(nur mal so nebenbei gedacht...)

 

Hab ich auch schon drüber nachgedacht. Werden wohl insgesamt so um die 30 Meter werden. Ginge zur Not auch mit dem Parallelanschlag.
Aber dann wäre der Grund für die Maschine weg

 

Gründe findet man immer, wenn man sich Werkzeuge und Maschinen anschafft.

 

Wie versprochen hier nochmal zur Frage bezüglich des Anschlags.
Der Abstand vom zurückgeschobenen Anschlag bis zur Spannzangenmitte beträgt 60mm.

 

Danke RedScorpion, das langt für die Dinge die ich machen werde. Für größere Abstände ist das Handling der Handoberfräse gut genug.

 

Also ein definitiver Anschaffungsgrund...

 

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