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Erfahrung mit Magazinschraubern

05.11.2014, 20:42
Hallo liebe Community,

auch wenn es wahrscheinlich noch etwas dauern wird bis wir mit unserem Haus anfangen können so möchte ich mich doch so gut wie möglich vorbereiten. Da wir ein Ausbauhaus bauen werden bei dem wir so viel wie möglich selbst machen kommt es natürlich auch auf gutes Werkzeug an.

Meine erste Frage dreht sich um den Einsatz eines Magazinschraubers. Bei Freunden haben wir viel mitgeholfen und er hatte einen von Makita in der Bucht besorgt. Anfangs Ging es ganz gut aber ab dem zweiten oder dritten Paket Schrauben hat er oft Störungen gehabt. Ich nehme mal an es lag daran das er einfach schon gebraucht war.

Nun meine Fragen:
1. hat jemand von euch Erfahrung mit den Dingern und kann evtl. das ein oder andere Modell empfehlen?

2. Lohnt sich die Anschaffung? Ich erwarte dadurch eigentlich eine Zeitersparnis.

Danke schon einmal für jeglichen, konstruktiven, Beitrag.

Gruß

Christian
 
Ausbauhaus, Fermacell, Innenausbau, Magazinschrauber, Rigipsplatten Ausbauhaus, Fermacell, Innenausbau, Magazinschrauber, Rigipsplatten
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Ja, es lohnt sich defintiv.

Bei uns in der Firma nutzen wir einen älteren von Makita, dieser hat schon zigtausend Schrauben gesehen und schnurrt wie am ersten Tag.
Wir benutzen ihn mit magazinierten Schrauben von BEA.

Ich würde mit sofort einen für den Hausbau kaufen.
Anschließend lässt er sich, bei Bedarf, noch für gutes Geld in den Kleinanzeigen verkaufen

 

Wir benutzen in der Firma einen von Holzher, ziemlich altes Modell, Baujahr ca. 1995. Funktioniert Tiptop. (Wird allerdings sehr selten gebraucht).

grundsätzlich stellt sich die Frage, Brauchst du eine Magazinschrauber? Willst du Gipskarton oder Fermacell verarbeiten? Wenn du Gipskarton nimmst ist der Magazinschrauber erste Wahl. Falls du Fermacell verwendest brauchst du eher eine schöne Klammerpistole, am besten mit ca. 50-60mm Klammern.

Wenn ich wählen könnte würde ich ohne eine Sekunde zu überlegen Fermacell wählen, Rigips ist einfach nicht mehr Zeitgemäss. Das wird bei so billigen Fertighäuser verwendet, aber sicher nicht wenn man was stabiles möchte. Klar, es ist teurer, aber auch sehr viel stabiler.

Von Heimwerkern wird Gipskarton oft noch bevorzugt, weil man es mit dem Cutter schneiden kann (Wobei das ja schon alles über das Material sagt). Fermacell muss man Sägen, am besten mit Tauchsäge und Schiene, und einem GUTEM Sauger.


Desweiteren kann man den Magazinschrauber natürlich auch für Verlegeplatten und OSB verwenden. Wobei man beides auch anschiessen kann, Deshalb würde ich mal sagen, Ober Schrauber oder Pistole, eines von beidem wirst du beim Hausbau sicher brauchen.

 

Geändert von holwerker (05.11.2014 um 22:06 Uhr)
Soweit ich informiert bin ist es bei uns, wie auch bei dem Haus an dem wir geholfen haben, eine doppelte Beplankung aus Fermacell(untere Schicht) und Gipskarton(obere Schicht).

Die Fermacell Platten haben wir mit dem Plattenreißer,von Hand, geschnitten weil keine (Tauch)Kreissäge zur Verfügung stand.

Aber aus dem Projekt haben wir einiges an Erfahrung mitgenommen. Zum Beispiel dass wir uns einen Plattenlift besorgen werden ;-)

 

Der Magazinschrauber von Makita ist sehr zu empfehlen, eine Anschaffung die sich sehr lohnt. Mittlerweile gibt es auch schon akkubetriebene Magazinschrauber.
Habe selbst einen kabelgebundenen Magazinschrauber von Makita und kann eine Zeitersparnis durchaus bestätigen. Ebenso entfällt das lästige aufsetzen der Schrauben auf den Bit, gerade wenn man über Kopf arbeiten muss.
Für Bodenverlegungen, z. B. Span- oder OSB-Platten gibt es eine montierbare Verlängerung, so dass man bequem im stehen verschrauben kann ohne sich bücken zu müssen.
Günstige Magazinschrauben gibt es hier.

 

einen reinen Magazinschrauber würd ich nicht kaufen (makita) sondern eher einen Magazinvorsatz mit Trockenbauschrauber. Ist nämlich weder grösser noch unhandlicher, aber vielseitiger, denn du kannst so auch nicht magazinierte Schauben rationell verarbeiten. Magazinvorsätze gibt es von vielen herstellern. Passen meist auch auf die Akkugeräte. Infrage käme z.b der

Kress 180 atbs smv

oder

Bosch GSR 18 V-EC TE+ ma55


sind beides gute Geräte, in Preis und Leistung schenken sie sich nicht viel. beide können mit weiteren 18v Geräten erweitert werden, bei Bosch hast du sicherlich mehr Auswahl. Kress ist aber ebenfalls eine super Marke, Qualitativ meiner meinung gleich oder sogar noch vor Bosch, alles Made in Germany/Switzerland
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Danke, die beiden hatte ich auch schon gesehen.

Eine Akkumaschine wäre natürlich das Nonplusultra aber die sind auch nciht so günstig, auch wenn das Verhältnis Preis zu Leistung sicher gegeben ist liegt Eine 650 € Maschine leider nicht in meinem Budget

Wisst ihr viellicht ob man sich so etwas auch leihen kann?

 

Zitat von ckarbach
Danke, die beiden hatte ich auch schon gesehen.

Eine Akkumaschine wäre natürlich das Nonplusultra aber die sind auch nciht so günstig, auch wenn das Verhältnis Preis zu Leistung sicher gegeben ist liegt Eine 650 € Maschine leider nicht in meinem Budget

Wisst ihr viellicht ob man sich so etwas auch leihen kann?
Die Bosch bekommst Du auch schon für deutlich unter 500€ im Bosch-Fachhandel ...
... und wenn Du ordentlich damit umgehst, kannst Du diese sicherlich wieder gut verkaufen (falls Du das dann überhaupt noch willst )

 

Ich überlege natürlich schon eine neue Maschine(Garantie, etc.) zu kaufen und sie nach dem Bau wieder zu verkaufen.
Ich hab' auch noch nicht soweit rumgeschaut außer bei Makita und Bosch die Preise von den Webseiten.

Was mir gerade einfällt ist dass ich auch mal einen von SKIL gesehen hab. Kennt den jemand?

 

Magazin schrauber benutzt man aber nur bei regips und dünn Blech ?

 

Zitat von Timo1981
Magazin schrauber benutzt man aber nur bei regips und dünn Blech ?
Nicht nur für Rigips (Gipskartonplatten), sondern auch Fermacellplatten, Trockenestrich, OSB oder Spanverlegeplatten.

 

Auch osb das klingt gut gibst die schrauben dann immer im Magazin über all ?

 

Für OSB könntest diese hier nehmen...für 1000 Stück und der Arbeitserleichterung dadurch ist der Preis akzeptabel.

 

Ich habe mich noch nie mit diesen Werkzeugen beschäftigt. Daher meine Fragen:

Sind diese Schraubenmagazine genormt?
D.h. kann ich ein beliebiges Magazin mit einem beliebigen Schrauber verwenden oder bin ich da auf den Schrauberhersteller angewiesen?

Und dann:

Ich lese immer "Trockenbauschrauber" ...
Was unterscheidet den eigentlich von einem herkömmlichen (Bohr-)Schrauber?
Wenn ich mir so ein Teil zulege, könnte ich mir dann einen "normalen" Schrauber sparen?

Gibt es Vor-/Nachteile beim einen und beim anderen?

 

Soweit mir bekannt ist haben Trockenbauschrauber ein festes Drehmoment und eine feste Geschwindigkeit die sich beide nicht verstellen lassen.
Wenn ich mich richtig erinnere ist die Geschwindigkeit höher als bei "normalen" Schraubern.
Außerdem haben die meisten Trockenbauschrauber einen "eingebauten" Tiefenanschlag und nur eine Sechskantaufnahme für Bits und kein Bohrfutter.

Man korrigiere mich bitte falls ich Blödsinn verbreite. ;-)

 

Also lohnt sich so ein schrauber wenn man viel zu schrauben hat

 

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