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Erdaushub entsorgen

25.03.2013, 22:46
Hallo zusammen,
ich hab grad wieder ne Baustelle am Haus. Mein Gartenbauer erstellt meine Einfahrt und das Fundament für meine Garage. Wir haben jetzt ca 30 m3 Erdaushub übrig.geht um Sand, ein minimaler Teil Mutterboden.das liegt jetzt alles auf dem unbebauten Nachbargrundstück. Gartenbauer meinte ich soll mit dem Nachbar reden, den Aushub mit zu entsorgen wenn er das Grundstück bebaut. Allerdings kenn ich die Leute noch nicht wirklich, hab auch keine Tele und weiß auch nicht ob das für die ok ist?
Habt ihr ne Idee wie ich das Zeug am einfachsten loswerde? Denke mal Entsorgungsbetrieb ist teuer. Kann man das Material noch sonst irgendwie verwenden? Kann man sowas in Kleinanzeigen setzen? Will kein Geld, will's nur loswerden. Braucht von euch jemand was???
Standort ist im Saarland, Grundstück ist auch mit Lkw erreichbar.

Vielen Dank fürs Lesen
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27 Antworten
Ich fürchte, das größte Problem ist, dass Du Dich durch diese Aktion strafbar gemacht hast. Mir wäre es egal, aber ich kann von hier nicht sehen, wie Dein Nachbar gestrickt ist.
Ich will Dir keine Angst machen, aber das kann ein richtiger Affentanz werden.
Den Eigentümer hätte man ja über das Katasteramt irgendwie ausfindig machen können.

Ich würde mal beim Grünflachenamt, Stadtbauamt, Deichbauamt oder wie auch immer das bei Euch heisst anrufen. Bei uns holen die den Erdaushub manchmal kostenlos ab, wenn irgendwo irgendwelche Löcher zu flicken sind.

Besser wäre das mit vorheriger Abstimmung gegangen, denn jetzt ist der Bagger ja wieder weg.
Je nachdem wie gross Dein Grundstück ist, kannst Du den Aushub vielleicht auch verwenden, um den Garten zu gestalten? Wir sind auf diese Weise fast 120m3 losgeworden.

 

Funny08  
Versuchs doch mal in Niederwürzbach beim Groh oder in Lautzkirchen bei den Sandwerken.

 

Ich finde es auch interessant, dass Du Deinen Nachbarn nicht mal kennst, aber Deinen Aushub einfach auf sein Grundstück ablädst...

Es wäre angebracht, diesen asbald zu informieren, bevor es zu Streitigkeiten kommt...

Die Adresse, bzw. Kontaktdaten kriegst Du auf der Gemeinde bzw. beim Grundbuchamt.

Bei der Gemeinde kannst Du auch gleich fragen, ob es eine Möglichkeit der Entsorgung gibt - manchmal müssen alte Kiesgruben (Sandgruben) oder auch Schutthalden verschüttet werden.

mfg Dieter

 

Woody  
Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen und finde diese Vorgehensweise ebenfalls bedenklich und erfüllt zumindestens den Straftatbestand Hausfriedensbruch und die Ordnungswidrigkeit wildes Deponieren.

Normalerweise wird VOR Arbeitsbeginn überlegt, wohin mit dem Aushubmaterial. Menge ist ja bekannt, rechnerisch ermittelbar. Eigentlich ist es Sache des ausführenden Betriebes, wohin er den Aushub entsorgt, sofern dies auch vereinbart wurde. Und der müßte auch wissen, wohin damit.

Leider ist es tatsächlich so, dass die Entsorgung einen großen Posten in der Kalkulation ausmacht, aber viele schlichtweg einfach das anfallende Volumen massivst unterschätzen und glauben, das selbst entsorgen zu können.

Neben den o.a. Tips zum Nachfragen würde ich dir einfach raten, frag doch deinen Gartengestalter, der das ganze ja auch "verbrochen" hat

Gratis wirst du solche Mengen wahrscheinlich eher nicht wegbekommen und schon gar nicht innerhalb kurzer Zeit. Im eigenen Garten künstlich Hügel anzulegen, ist sicher eine Option aber auch wieder mit Kosten und späterer Mehrarbeit verbunden.

 

Wir haben einen Betrieb in der Nähe bei dem solcher Aushub abgeliefert werden kann. Allerdings in solchen Mengen vermutlich auch nicht ganz kostenfrei und meine Nähe ist weit von dir entfernt . Über das unberechtigte Lagern auf den benachbarten grundstück wurde hier ja schon genug geschrieben :O

 

In Neubaugebieten (ist es doch, oder?) darf bei uns der Erdaushub durchaus auf unbebauten Grundstücken zwischengelagert werden. Da würde ich mir jetzt keine Sorgen machen. Es sollte dort nur nicht zu lange liegen und spätestens dann verschwunden sein, wenn sich erste Anzeichen der Bebauung zeigen. Das Problem ist aber, das es dann schnell gehen muss. Also: Lieber so früh wie möglich das Zeug vom Nachbargreundstück entfernen.
Das sind ca. 2 oder 3 LKW Ladungen.

 

Hallo zusammen,

ihr habt natürlich recht. Leider war die Aktion auch mit mir nicht abgestimmt. Sowohl der Gartenbauer als auch ich haben aber die Menge des Aushubs unterschätzt. Mir ist es auch nicht Recht dass er das gemacht hat. Wollte halt jetzt schauen ob es kurzfristig nen weg gibt die Massen wegzukriegen...was der Nachbar nicht weiß, macht ihn nicht heiß ;-)
Spaß beiseite...muss schauen dass ich das Zeug irgendwie weg krieg.
Danke für den Link Funny, den schreib ich mal an.
Das Grünflächenamt ist vielleicht auch ne Idee
... wie gesagt, wenn jemand hier noch was braucht, das Angebot steht!

 

Nachtrag: Ich wäre als Nachbar nicht so begeistert, wenn da ein 30 qmm liegt, den ich mit entsorgen sollte. Es ist anscheinend auch nicht bekannt, welches Haus er baut (mit oder ohne Keller) und vielleicht muss sein Eraushub nicht abtransportiert werden, sondern er verteilt das auf dem Grundstück.

 

Zitat von pitalie
In Neubaugebieten (ist es doch, oder?) darf bei uns der Erdaushub durchaus auf unbebauten Grundstücken zwischengelagert werden. Da würde ich mir jetzt keine Sorgen machen.
Falsch, Grundeigentum ist Grundeigentum, egal ob Neubaugebiet oder sonst wo. Wenn jemand keinen Erd/Sandhaufen auf seinem Grundstück haben möchte kann man entsprechend dagegen vorgehen! Bei noch nicht verkauften Grundstücken wird es vielleicht geduldet, erlaubt ist es trotzdem nicht!

 

Deswegen soll das Zeug auch schnellstmöglich weg. Ob das jetzt schon Straftatbestand ist weiß ich nicht. Ich selber wäre natürlich auch nicht begeistert, aber man soll auch die Kirche im Dorf lassen. Der zukünftige Nachbar will wahrscheinlich auch mal Baustrom von mir...da sollte das ein Geben und Nehmen sein (langfristg). Ehrlich gesagt, sieht man das in der Regel bei uns nicht soooo eng. Ihr habt natürlich mit allem was ihr schreibt Recht! Ich hab jetzt ein paar Mails geschrieben und schaue wie ich das ganz am günstigsten Weg kriege....bei meinem Glück fährts der erst ab und drei Tage später bringt ers dem Nachbar wei er auffüllen muss *g*

 

Funny08  
Leutz - das ist das Saarland - hier wird recht selten Stress geschoben - Mein Nachbar kommt, sagt zu mir, er stellt mir in die Einfahrt für ne Woche nen Container um seinen Heckenschnitt reinzupacken und Wegfahren zu lassen - dann Park ich halt ne Woche vorm Haus und helf ihm wenn ich Zeit hab und die Knochen mitspielen. Umgekehrt geh ich in seinen Schupen und nehm mir seinen Häcksler wenn ich ihn mal brauch, hier ist Geben und Nehmen in der Nachbarschaft noch Pflicht

 

Funny versteht mich ;-) so sind die Saarländer halt...doof nur dass der Nachbar keiner ist...
Aber ich hab mal geschaut. Ich darf das nach dem Nachbarschaftsrecht, solange ich ihn nicht einschränke, muss er es dulden. Aber ich will hier keine juristische Diskussion lostreten!

 

Funny08  
Der Nachbar will auch irgendwann mal ein "Geduldeter" sein - da soll er sich klein halten

 

Zitat von Thorsten2501
Der zukünftige Nachbar will wahrscheinlich auch mal Baustrom von mir...da sollte das ein Geben und Nehmen sein (langfristg).
bekannte nachbarschaftshilfe bei der gerade in Neubaugebieten die EVUs genau hinsehen :P

 

Woody  
Find ich eh toll, dieses Geben und Nehmen, solange ich vorher gefragt werde et vice versa
Bei mir daheim ists auch noch so, da räumt man auch schon mal den Gehsteig des Nachbarn mit (Schnee), wenn man eh schon warmgearbeitet ist *gg*. Und der passt dafür ein bisschen auf mein Haus auf, oder streut auch mal bei mir den Gehsteig.

Ich lasse meine Nachbarn auch schon mal in meinen Sperrmüllcontainer dazuladen, oder entsorge ihren Grünschnitt kostenlos mit, why not. Solang es sich im Rahmen hält.....

Bin froh in einer Siedlung zu wohnen, wo man sich noch gegenseitig kennt und es gleich auffällt, wenn man mal 1 Tag nicht gesehen wird.

Trotzdem solltest dein Klumpad schon aus Fairness entsorgen

 

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