Werde Mitglied in der großen deutschen Heimwerker-Community!
Jetzt anmelden!
 

Entscheidungshilfe/Tipps/Ideen/Vorschläge für die Sägenanschaffung

08.04.2012, 09:32
Guten Morgen und frohe Ostern zusammen,

ich habe gestern meine Festool Stichsäge verkauft, da ich sie einfach viel zu selten brauche und sie dafür einfach zu schade und zu teuer gewesen wäre.

Nun habe ich ein paar Euro in meiner Werkzeugkasse und ich kann vllt endlich mal meine Anschaffungspläne umsetzen. Allerdings bräuchte ich da mal ein paar Vorschläge von Hobbymöbelbauern... und da hab ich sofort an euch gedacht


Ich denke, ich werde mir nun eine einfache Stichsäge kaufen. Wahrscheinlich einfach eine grüne Bosch, die für meine wenigen Schnitte ( Schablonen, kurze Ausklinkungen.. ) reichen sollte. Das einzige, was mich daran stört ist, dass es die grünen Bosch nur mit Bügelgriff gibt. Da ich aber nicht wieder so viel Geld dafür auslegen wollte, wird es wohl eine mit Bügel werden.

Allerdings plane ich auch schon länger eine kleine Stationärmaschine anzuschaffen. Diese müsste aber wirklich klein sein, da ich in einer Garage arbeite, die ich mir mit einem unserer Autos teilen muss. Also.... der Platz ist das Problem. Am besten wäre also eine kleine Tischkreissäge, die ich mal in einer Ecke verstauen könnte, wenn ich sie nicht brauche.

Da ich aber auch noch eine Tauchsäge mit Führungsschiene besitze, stellt sich mir die Frage, ob ich mir nicht vielleicht doch besser eine Zug-/Kappsäge anschaffe, quasi als Ergänzung zur Tauchsäge. Die Kappsäge hätte auf jeden Fall den Vorteil, dass ich sie einfach an die Wand hängen und dort relativ platzsparend verstauen könnte.

Ihr seht also... ich bräuchte mal eine Entscheidungshilfe.
Brauche etwas, was nicht in der engen Garage ständig im Weg rumsteht und für meine Zwecke ( gelegentlicher Möbelbau und sonstige Heimwerkerarbeiten ) optimal ausreicht. Quasi als Ergänzung zu meiner Tauchsäge.

Und wenn noch Jemand einen Tipp für eine günstige Stichsäge mit Knauf hat. Immer her damit.


Viele Grüße und danke schonmal im voraus

Basti
Bewerten: Bewertung 0 Bewertungen
11 Antworten
Hmmh, eine Festoll weggeben und ein Heimwerkermodell dafür anschaffen....
Ich denke, die Vorteile einer guten Maschine wirst erst merken, wenn du sie nicht mehr hast.
Zum Thema, Bosch grün hat leider keine Stichsäge mit Knaufgriff. Da sollte Bosch dringend nachbessern, denn solche Stichsägen lassen sich viel besser führen. Metabo hätte die Metabo STE 90 SCS , ob sie was taugt, kann ich aber nicht sagen. Ich besitze kein Werkzeug von Metabo. Laut Herstellerangaben, hat sie aber alles, was man haben muss.

Als Kapp- und Zugsäge habe ich die Bosch PCM 7S. Ich liebe dieses Gerät. ich benutze sie ständig. Ich weiß gar nicht, wie ich jemals ohne auskommen konnte

 

Du hast da ja jetzt schon mal eine Menge unterschiedlichster Sägen in den Ring geworfen. Vielleicht solltest Du Dir erst mal Gedanken machen, wofür Du die Säge nutzen möchtest.

Ich unterteile das gerne immer in die Art der Schnitte (gerade oder kurvig), die man mit den Sägen am besten machen kann.

kurvig
- Stichsäge (nicht mehr bei Dir vorhanden)

gerade
- Tischkreissäge
- Tauchsäge mit Führungsschiene (vorhanden)
- Zug/Kappsäge

Das größte Anwendungsspektrum deckst Du ab, wenn Du aus jeder der beiden Gruppen ein Gerät hast. Und da Du Deine Stichsäge verkauft hast, würde ich die ideale Ergänzung zu Deiner Tauchsäge in einer Stichsäge sehen.

Für den gelegentlichen Einsatz war die Festool vielleicht wirklich eine Preisklasse zu hoch (auch wenn Du wahrscheinlich ein Leben lang was davon gehabt hättest). Für welche Du Dich letztendlich entscheidest, hängt natürlich von Deinen Präferenzen ab. Ich komme mit dem Bügelgriff meiner Bosch PST 1000 PEL beispielsweise sehr gut klar, habe aber auch noch nie mit einer Stichsäge mit Knauf gearbeitet.

Der wichtigste Punkt bei einer Stichsäge ist eh das Sägeblatt. Mit dessen Qualität steht und fällt die Güte des Schnittes.

 

MicGro  
Zitat von kindergetuemmel
........
Als Kapp- und Zugsäge habe ich die Bosch PCM 7S. Ich liebe dieses Gerät. ich benutze sie ständig. Ich weiß gar nicht, wie ich jemals ohne auskommen konnte
Ich bin auch grade am überlegen mir eine Kappsäge zu kaufen & denke zur Zeit auch das ich mir die PCM 7S kaufe. Schnittbreite 210mm und Dicke von 40mm reichen sicher für den privaten Bereich.

 

schwere aufgabe, vor allem im hinblick auf den möbelbau, denn hier geht es um exakt!so richtig bekommt man das aber nur mit den großen stationären sägen hin.so als kombigerät könntest du mal über eine kombimaschine wie eine "Tisch- und Kapp- und Gehrungssäge" nachdenken (zb. Dewalt)oder wenn es um das platzproblem geht und das geld locker sitzt über das festool Basis-Systemwenn ich so überlege, dann gibt es aber leider die perfekte universalmaschine immer noch nicht, jede hat ihre stärken und somit mußt du dir überlegen, was für dich am wichtigsten ist !!

 

MicGro  
Oder du suchst dir ein gute gebrauchte Elu Kapp- und Tischkreissäge, in der Bucht ist ab und zu was brauchbares drin.

 

Klar schreien nun viele auf und sagen "Wie bescheuert kann man eigentlich sein und ne Festool verkaufen!?" ;-) Ist verständlich, weils ne geile Maschine ist... für mich war es einfach nur zu schade, um das viele Geld, was im Schrank versauert. Für die paar Kurvenschnitte reicht auch ein günstigeres Modell und ich kann die Kohle in neue Anschaffungen investieren. Meine Tauchsäge ist eine Makita SP6000 mit der ich sehr sehr zufrieden bin und mit der ich perfekte Schnitte auch im Möbelbau hinbekomme.. beim Bau des Kinderzimmers hat sich das echt bezahlt gemacht. Die Stichsäge kam da nur bei einer Hand voll Schnitte zum Einsatz.
Spiele mit dem Gedanken mir evtl. auch eine gebrauchte blaue Bosch mit Knaufgriff zuzulegen, weil die sich für mein Empfinden viel besser führen lassen. Für lange gerade Schnitte kann ich auch die Tauchsäge nehmen, was ich bisher auch immer gemacht habe. Haubtsächlich bräuchte ich die "neue" Säge für den Zuschnitt von kleineren Teilen, Ablängen von langen Brettern, Kanthölzern oder für Gehrungsschnitte. Deshalb tendiere ich zu einer Zug-Kapp-Gehrungssäge. Habe aber auch immer noch eine PTS im Kopf, weil ich damit diese Schnitte auf dem Schiebeschlitten auch erledigen könnte und trotzdem mal für lange gerade Schnitte gerüstet wäre. Das größte Problem ist einfach der Platz. Da ich ich nicht möchte, dass ich die Maschine immer verrücken muss, wenn ich mal in die Garage möchte... mhmhmhm

Was taugen denn kombinierte Kapp-/Tischkreissägen?

Und zur PTS... könnten man die zur Not beim Nichtgebraucht an die Wand hängen? oder zu groß?

 

Geändert von TH3LOc (08.04.2012 um 15:33 Uhr)
In deiner Situation würde ich mir wohl mindestens eine grüne Bosch (mit Pendelhub) holen. Wenn du sie nicht so oft brauchst, dann lieber mit dem Bügel leben als sich ne Billigsäge in Profioptik anschaffen. 
Und wenn du Geld über hast, empfehle ich dir als zweites über eine Kapp-, Zug- und Gehrungssäge nachzudenken. Ich denke zusammen mit deiner Tauchsäge bist du dann gut für die meisten Arbeiten im Möbelbau ausgestattet. 


Eine fehlende Tischkreissäge kann man recht gut mit einer Tauchsäge (inkl. Führungsschiene) kompensieren. Von daher würde ich hier die Priorität wirklich erst auf die oben genannten Maschinen legen




p.s.
Bei Möbelbau habe ich fast jede meiner Sägen regelmäßig im Gebrauch. Könnte weder auf Handkreissäge, Stichsäge, Tischkreissäge oder Kapp-, Zug- und Gehrungssäge verzichten. Manchmal bräuchte ich eine Bandsäge. Die habe ich leider (noch) nicht, hier kann ich mir aber in vielen Fällen mit der Dekupiersäge weiterhelfen.

 

Huch, hast ja schon den anderen geantwortet als ich geschrieben hab  


Ich glaub die PTS 10 ist ein wenig zu groß um sie leicht an die Wand zu hängen, aber es ist bestimmt nicht unmöglich. Du müsstest auf jeden Fall ein entsprechendes Gestell am Boden der Säge setzten. Ich könnte mir sowas in der Art vorstellen:


Bild 1 und 2:
Dunkelgrün: Die Wandhalterung
Hellgrün: Das Gestell, das unter die PTS 10 kommt




Ansonsten ist die Tischkreissäge schon recht sperrig. Ich hab nicht das Originalgestell drunter, sondern mir aus 58x58mm Fichte ein eigenes gebaut (Bild 3). Da ich keine Rollen drunter hab, beweg ich das Ding nur selten.
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Bildschirmfoto 2012-04-08 um 16.07.26.jpg
Hits:	0
Größe:	19,9 KB
ID:	9602   Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Bildschirmfoto 2012-04-08 um 16.12.42.jpg
Hits:	0
Größe:	29,0 KB
ID:	9603   Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	pts10_untergestell.jpg
Hits:	0
Größe:	56,9 KB
ID:	9604  

 

Aus meiner Sicht ist die PTS 10 nicht geeignet um sie an die Wand zuhängen, es sei denn du bist sportlich als Schwerathlet tätig... Ich habe meine PTS 10 auf einem Werkzeugtisch montiert.

 

Mhmhm... also die PTS hätte ich nur zum "lagern" an die Wand gehängt und zum Arbeiten auf einem mobilen Tisch befestigt.

Aber ich denke, ich werde mir eine gebrauchte Stichsäge mit Knauf holen, entweder eine Makita oder eine blaue Bosch.. die sind lange nicht so teuer wie ne Festool und kein billiger Schrott.. ich denke, das wäre ein guter Kompromiss.

Und als Ergänzung schau ich mich dann nach ner Zug-Kapp-Gehrungssäge um.

Ich denke damit fahr ich als Ergänzung zur SP6000 ganz gut.

 

Munze1  
Schwierige Entscheidungsfrage, es kommt wirklich darauf an, auf was du Wert legst. Gerade beim Bau von Möbeln und wenn's dann doch etwas grösser wird, benötigt es doch mehr als eine kleine Säge. Hast du schon mal an eine Zugkreissäge gedacht? Sehr flexibel und mobil, eine Metabo UK 290 lässt sich gut zusammenklappen und verstauen und hat eine ausreichende Präzision.

 

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Ansicht