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Energieersparnisse dokumentieren - kennt jemand ne Software dafür?

05.01.2010, 16:17
Hallo zusammen,

ich fand den thread von 1-2-Susanne
( http://www.1-2-do.com/forum/showthread.php?t=305&highlight=energie )
ganz nach meinem geschmack. bin selber immer auf der suche nach (möglichst einfachen do-it-yourself) sparmöglichkeiten.

was ich motivierend finde: nachdem man was verbessert hat (z.b. fensterdämmung) kucken, wie viel es gebracht hat. nehme dafür eine excel-tabelle für meinen strom- und gasverbrauch. man will ja wissen, ob die ganze effizienz-tuerei sich auch bezahlt macht.

jetz hab ich gesehen, dass es von google und microsoft so internet-programme gibt, in denen man seinen energieverbrauch eingeben und richtig auswerten lassen kann (das eine heißt powermeter, das andere hohm)... toll, hab ich gedacht, die will ich ausprobieren. bloß: is alles auf englisch, und ich bin heimwerker kein professor.

weiß von euch jemand, ob es solche programme auch auf deutsch gibt? mit denen man die verbrauchswerte vom zähler eintragen kann, und die dann so grafiken und so daraus machen?

viele grüße,
inspektor gadget
 
auswerten, Energiesparen, Messwert, Software, Stromverbrauch auswerten, Energiesparen, Messwert, Software, Stromverbrauch
Bewerten: Bewertung 1 Bewertung
15 Antworten
Susanne  
Das würde mich auch sehr interessieren, Inspektor Gadget!!
Vielen Dank für diese interessante Frage!
Weiß jemand Rat?

Ich geh in der Zwischenzeit ebenfalls auf die Suche… :-)
Viele Grüsse,
Susanne

 

Vielleicht ist das ja was Ihr sucht. Könnt ja mal reinschauen.

http://www.golem.de/0906/67997.html

Erzählt mal vom Ergebnis

 

Geändert von Tueffler123 (05.01.2010 um 22:15 Uhr)
moin tuefftler123,

der artikel is interessant, so was in der art suche ich. was der beschreibt is allerdings das programm von mikrosoft... und das is leider auf englisch. hätt ich mal in der schule besser aufgepasst ;-).

ich werd mich noch mal ans suchen machen beizeiten,
IG

 

@inspektorgadget

Also ich kann alles in Deutsch lesen, nachdem ich es übersetzen ließ von Yahoo Babbelfish.

Mein Browser ist der Mozilla FireFox mit Yahoo und dort kann ich übersetzen lassen.
ist hin und wieder etwas verdrehtes deutsch aber es geht.

Kopie:
Die Anwendung steht derzeit als Betaversion zur Verfügung. Der offizielle Start ist für die kommende Woche geplant, Registrieren kann sich laut Microsoft jeder US-Bürger mit einem Internetanschluss. Die Nutzung ist kostenlos. (wp)

Übersetzte Seite:
Erlernen Sie, wie Sie Ihre Hauptenergieverbrauch- und -anfangseinsparung heute verringern können

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Lg, Tüffler123

 

Geändert von Tueffler123 (06.01.2010 um 22:31 Uhr)
Hallo Tüffler,

machst deinem namen echt alle ehre! hab ich noch nie ausprobiert den babelfisch, der macht aus mir am ende doch noch n professor
habe gestern nen tipp gelesen für was ähnliches wie hohm... is sogar auf deutsch. habe mir ein profil da anlegen, werde mir das ding nach feierabend noch mal genau ankucken. heißt energiesparkonto das programm... findet man unter der adresse www.energiesparclub.de
werde mal vergleichen, was besser ist... hohm mit übersetzung oder diese konto.

grüße,
IG

 

Susanne  
Hallo IG,
Es gibt ja unglaublich komplexe Lösungen in diesem Bereich, und Software, die für den Privatgebrauch Sinn macht, hatte ich bisher - wie Du - wirklich nur auf Englisch gefunden. Ich bin mal sehr gespannt, was Du über energiesparkonto berichten kannst!

@Tueffler123: Das ist aber clever!!:-) Ich kenne noch die ganz frühen Versionen von Babelfish und ähnlicher Übersetzungssoftware, und das, was ich hier lese, ist ja UM LÄNGEN besser! Das ist ja sogar verständlich! Ich bin beeindruckt!

 

Ich glaube, mich würde bei dem Gedanken wieder die "Klimperlust" packen und mir selber eine Exceltabelle dafür bauen. Mit Excel ist da soviel möglich. Im Grunde genommen braucht man ja nur eine Eingabemöglichkeit für die täglichen Werte, ein paar kleine Berechnungen für Durchschnittsverbräuche und Vergleiche und eine grafische Darstellung.

 

also,
wie versprochen hab ich mich am wochenende hingesetzt und mir die beiden programme angekuckt.

hohm: sehr umfangreiche energiespartipps (teilweise mit heimwerkercharakter!!), allerdings mit etwas gewöhnugsbedürftigem deutsch (da mit babelfisch aus dem englischen übersetzt). das ist das kleine problem mit dem ganzen programm - vielleicht machen die ja mal irgendwann ne deutsche version? man kann auch seine jahresabrechnungen mit hohm dokumentieren, aber nicht den täglichen verbrauch, wies scheint.

energiesparkonto: mein favorit, hier und da noch nicht ganz rund... aber: sehr umfangreich, vor allem was die angaben/bewertungen zum energieverbrauch angeht. steckt schon etwas mehr "ingeneur-ist-nix-zu-schwör" dahinter als bei hohm. auch berechnungen, was neue geräte sparen und so weiter, hat es.
für meine zwecke gut gemacht, denn meinen täglichen verbrauch kann ich eintragen und darstellen lassen!! leider kann ich meine alten daten nicht importieren, werde das mal anregen bei den entwicklern.

die seite, auf der das energiesparkonto ist, ist auch ganz interessant!
wenn eine/r hier eins der tools ausprobiert: erfahrungsaustausch willkommen! ich werd mich mal weiter reinfuchsen.

grüße
inspector gadget

 

Susanne  
Vielen Dank für Deinen Bericht, inspector gadget!!
Das hört sich ja sehr vielversprechend an!
Ich werde mich da mal einlesen und berichte dann…

Schöne Grüsse,
Susanne

 

Hi - super Tipp- bin grade am durchrechnen ob sich im Haus meiner Schwester so eine Anlage lohnt- tolle Tipps auf jeden Fall- Merzi

 

Und, gibt es Erfahrungen nach zwei Jahren? ;-)

Ich bin etwas skeptisch bezüglich der Aussagekraft solcher Spielereien, insbesondere für Einzelmaßnahmen. Man müsste ja alle anderen Einflussfaktoren (wie zum Beispiel die Außentemperatur, Sonneneinstrahlung, anderes Nutzungsverhalten etc.) ausschließen, um wirklich das vorher und nachher vergleichen zu können.

 

Hallo zusammen,

das mit den Erfahrungen würde die Macher des Energiesparkontos auch interessieren. Vorteil des kostenlosen Energiesparkontos ist nämlich, dass auch Einflussfaktoren berücksichtigt werden. So gibt es zum Beispiel eine Klimabereinigung.

Mit dem langjährigen Mittel der Heizgradtage wird für vergleichbare Werte gesorgt. D. h. es wird auf ein durchschnittlich warmes Jahr umgerechnet. So lässt sich der Verbrauch in einem besonders kalten Winter/Jahr auch mit dem in einem besonders milden Winter/Jahr vergleichen.

Viele Grüße vom Energiesparkonto-Team

Jens Hakenes
co2online gGmbH

 

Zitat von agreisle
Und, gibt es Erfahrungen nach zwei Jahren? ;-)

Ich bin etwas skeptisch bezüglich der Aussagekraft solcher Spielereien, insbesondere für Einzelmaßnahmen. Man müsste ja alle anderen Einflussfaktoren (wie zum Beispiel die Außentemperatur, Sonneneinstrahlung, anderes Nutzungsverhalten etc.) ausschließen, um wirklich das vorher und nachher vergleichen zu können.

Ich vergleiche eigentlich nur eins - die Kosten.
Sicher kann ich mein altes Lehmhaus nicht mit meinem neuen Haus vergleichen, sehr wohl aber meine mtl. Rechnungen. Für das Lehmhaus gingen im Monat 180€ Gas für heizen, kochen und Warmwasser drauf. Heute mache ich das alles mit Strom (Wärmepumpe) und zahle ca. 60€ mehr Strom als als vorher. Damit kann ich sehr gut leben.

 

Ich persönlich würde auch eher eine eigene DB bauen und die Ein- und Ausgabewerte selbst festlegen. Dann passt es haargenau auf die eigenen Bedürfnisse. Etwas Access oder besser SQL ist zwar erforderlich, aber eigentlich alles kein Hexenwerk. Gegebenenfalls können direkt die Eingaben über Raumfühler automatisiert werden 

 

Die oben genannten Produkte Google Powermeter und Microsoft Hohm sind bzw. werden in Kürze eingestellt.


Beim Energiesparkonto gebe ich seit 2010 meine Verbrauchsdaten in unregelmäßigen Abständen ein. Einige der Punkte kapiere ich nicht bzw. kann ich nicht nachvollziehen oder habe wenig Muße, mich damit eingehender zu beschäftigen.


Ich gebe eigentlich nur meine Daten ein und schaue mir den Verlauf an. Was dabei ganz gut ist, ist der prognostizierte Wert für die aktuelle Periode. So weiß ich, wo ich in etwa mit den einzelnen Verbräuchen am Ende auf der Abrechnung landen werde.


Bei der Anzeige der Ergebnisse gibt es eine Säule, bei der das Einsparpotenzial dargestellt wird. Aber wie man auf diesen Wert kommt bzw. wie man dieses Potenzial nutzen kann bleibt offen.


Die Anwendung selbst könnte auch besser gestaltet werden. Derzeit nutzt sie nur einen kleinen Teil des Bildschirms und lädt ständig nach (nicht nur Daten). Das nervt mich etwas. Ach ja, die Anmeldung mit Google Chrome funktioniert bei mir auch nicht.


Anfangs bin ich immer mit 'nem Zettel bewaffnet in den Keller gegangen und habe die einzelnen Zählerstände notiert und dann im Arbeitszimmer im Energiesparkonto erfasst. Mittlerweile nutze ich dafür den "Energieverbrauchs-Analysator" für mein Android-Smartphone. Darüber kann man sich zwar auch Kurven anschauen, aber es ist im Moment noch etwas unübersichtlich, finde ich.


Wenn ich mal etwas Zeit habe, werde ich mir wohl selbst was programmieren. Da kann ich dann wenigstens alle meine Wünsche berücksichtigen.

 

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