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Elektrische Kuriositäten

05.03.2013, 21:34
Huhu,

da ich nun endlich zum grüßten Teil mit dem Umbau des einen Kellerraumes zur Werkstatt fertig bin ging es natürlich der alten Elektroverkabelung an den Kragen.

U.a.: Alte Stoffumwickelte Stromleitung 2 adrig, alter Bakalit Abzweigkasten, alter Bakalit Drehschalter.

Um den Drehschalter tut es mir zwar leid da man leider soetwas schönes nie wieder findet aber die ganze Verkabelung etc. hatte beiweitem den Zenith überschritten. Bei der Lampe mit Keramikfassung wurde mir allerdings übel. Die Phase mit voller Power drauf wurde abisoliert und zusammengezwirbelt und einfach so in das Gehäuse gesteckt.

Ich wollte Euch das nicht vorenthalten wie leichtsinnig man früher z.T. mit der Stromverkabelung umgegangen ist. Die alte Stoffleitung war dermaßen hart die konnte man umherwedeln, behielt aber immer die selber Form.

Die Steckdose ist jetzt nicht unbedingt eine Kuriosität, PEN ist ja in alten Häusern nichts unübliches, wäre dieser Stromkreis aber mal nachträglich an den FI angeschloßen worden hätte dieser immer ausgelöst und man hätte wieder suchen müssen.

Vllt. haben ja auch noch andere im Zuge der Elektronikerneuerung auch etwaige Kuriositäten die sie ebenfalls hier im Thread zur Schau stellen möchten.

PS: Mod´s, könnt ihr den Thread mal in Technik oder so verschieben, der läuft unter Holz und Möbel, sry
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Elektrische Kuriositäten Elektrische Kuriositäten
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37 Antworten
Oh, da habe ich auch schon tolle Sachen gesehen. Ist zum Glück schon länger her.
Leider gibt es dazu keine Bilder.
Stoffummantelte Leitungen, die bei der geringsten Bewegung zerbröseln und verdrillte Leitungen hatte ich schon mehrfach in der Hand.

 

Woody  
Ohja, ich hab eine ganze Kiste voll solcher Kuriositäten von meinem >100Jahre alten Haus aufgehoben. Wenn ich mal Zeit habe, stell ich paar Bilder dazu ein, bei einigen Sachen weiß ich gar nicht, was oder wozu diese Dinge verwendet wurden.

 

Zitat von patricvogt
Die Steckdose ist jetzt nicht unbedingt eine Kuriosität, PEN ist ja in alten Häusern nichts unübliches, wäre dieser Stromkreis aber mal nachträglich an den FI angeschloßen worden hätte dieser immer ausgelöst und man hätte wieder suchen müssen.
Den letzte Satz verstehe ich nicht. Nach dem Einbau des FI hätte man entweder (a) die alte zweiadrige Zuleitung zur Steckdose durch eine dreiadrige ersetzt, und bei deren Anschluss an die Steckdose auch gleich die Innenverdrahtung korrigiert, oder (b) es (meiner Meinung nach unzulässigerweise) bei der alten, zweiadrigen Zuleitung und der klassischen Nullung belassen. In keinem der beiden Fälle hätte der FI ausgelöst.

 

Na zumindest war es schon Kupferkabel. Purer Luxus gegen meine alte Lehmhütte.

Kurios war in der z.B. eine Verteilerdose im Bad. Was P und was N war konnte man an den Farben der Leitungen im ganzen Haus nicht erkennen, also geprüft und siehe da, die Dose hatte zwei mal P und einmal N. Eine Zuleitung kam aus Richtug Küche und eine vom Dachboden

 

Zitat von patricvogt
Um den Drehschalter tut es mir zwar leid da man leider soetwas schönes nie wieder findet ....
... doch die gibt es noch, bzw. wieder, ich hab die irgendwo mal gesehen. Ich hab da noch nen link irgendwo. Ich such und meld mich wieder

 

Manufactum, wenn ich mich recht entsinne...

 

Munze1  
Funktioniert hat es trotzdem

 

Funny08  
@ patricvogt verschoben - übrigens die alten Drehschalter gibt es mittlerweile zb von THPG wieder zu kaufen, aber sind sehr teuer. Aber man glaubt garnicht was es alles an Kuriositäten in alten Gemäuern gibt *g. Hatte schon Steckdosen erlebt, welche ne direkte Erdung an ein Wasserrohr hatten *g

 

Tja, welcher Elktriker hat noch nicht das eine oder andere gesehen, was mehr als kurios war.

Querverbindungen zwichen 2 Häusern, die auch an 2 Sicherungen hingen - quasi Rückeinspeisung gegegnseitig. odr Steckdosen, die an keiner Sicherung hingen, selbst als die Hauptsicherunge im Hausanschluss rausgenommen war und die Steckdsoe immmer noch untzer Strom war.

 

Von Kuriositäten kann ich jede Menge erzählen. Während der Renovierung unseres HAuses bin ich auf so einiges gestoßen. Wahrscheinlich um sich das kürzen von drei Flachbandkabeln zu sparen hat irgendein schlauer Fuchs diese stumpf geflochten! Ja, gepflochten! So konnten rund 20 cm Kabellänge im Zopf verschwinden!

Eine Steckdose im Wohnzimmer ist nicht wie die anderen über die Wohnzommer sondern die Badezimmer-Sicherung abgesichtert. Das Badezimmer ist allerdings rund 13 Meter weit vom Wohnzimmer weg! Das hat im ganzen Körper ordentlich gekitzelt als ich das rausgefunden hab!

Aber genau das macht alte Häuser ja sympatisch ;-)

 

Woody  
Zitat von Funny08
Hatte schon Steckdosen erlebt, welche ne direkte Erdung an ein Wasserrohr hatten *g
Mein ganzes Haus war so "elektrifiziert". Das war damals so üblich und es hat auch funktioniert, solang man nicht am Sicherungskasten rumfummelte. Bei mir wurde ein ganz neuer Sicherungskasten eingebaut und erst im Zuge dessen hat der Elektriker festgestellt, dass mein Haus gar keine Erdungsleitung besitzt. Nahezu alle meine Lichtschalter, ein Teil der Steckdosen und auch ein Großteil der Beleuchtungskörper haben gar keine Erdungszuleitung, was den Einbau neuer natürlich erschwert, wenn nicht ganz verhindert :-(
Von den einheitlich schwarz umwickelten Drähten, wo man nur raten kann, was ist was, will ich gar nicht reden.
Und nein, ich stemme nicht noch einmal alles auf, 3 Jahre Baustelle reichen und es funzt ja alles, zumindestens sehen das meine Stromwerke so

 

Zitat von Pfanni
Tja, welcher Elktriker hat noch nicht das eine oder andere gesehen, was mehr als kurios war.

Querverbindungen zwichen 2 Häusern, die auch an 2 Sicherungen hingen - quasi Rückeinspeisung gegegnseitig. odr Steckdosen, die an keiner Sicherung hingen, selbst als die Hauptsicherunge im Hausanschluss rausgenommen war und die Steckdsoe immmer noch untzer Strom war.
Dann gab es dort jede Menge Fremdstrom!!!!

Gruß

 

Funny08  
Zitat von Woodworkerin
Mein ganzes Haus war so "elektrifiziert". Das war damals so üblich und es hat auch funktioniert, solang man nicht am Sicherungskasten rumfummelte. Bei mir wurde ein ganz neuer Sicherungskasten eingebaut und erst im Zuge dessen hat der Elektriker festgestellt, dass mein Haus gar keine Erdungsleitung besitzt. Nahezu alle meine Lichtschalter, ein Teil der Steckdosen und auch ein Großteil der Beleuchtungskörper haben gar keine Erdungszuleitung, was den Einbau neuer natürlich erschwert, wenn nicht ganz verhindert :-(
Von den einheitlich schwarz umwickelten Drähten, wo man nur raten kann, was ist was, will ich gar nicht reden.
Und nein, ich stemme nicht noch einmal alles auf, 3 Jahre Baustelle reichen und es funzt ja alles, zumindestens sehen das meine Stromwerke so
Ja was meinst du wie ich mich immer gefreut hab, wenn ich bei Leuten einen neuen Zählerschrank eingebaut hab und die hatten solche Späßlein im Haus
Also Beleuchtung mit 2 Adern ist weniger das Problem sollange man die passenden Leuchten kauft - es darf halt kein Metall dran sein aber es reduziert die Leuchtenauswahl doch erheblich ;(

 

Woody  
Zitat von Funny08
Also Beleuchtung mit 2 Adern ist weniger das Problem sollange man die passenden Leuchten kauft - es darf halt kein Metall dran sein aber es reduziert die Leuchtenauswahl doch erheblich ;(
du sagst es, ich behaupte sogar, die Auswahl geht gegen Null, also das was mir gefällt.

 

Funny08  
Zitat von Woodworkerin
du sagst es, ich behaupte sogar, die Auswahl geht gegen Null, also das was mir gefällt.
*g - naja ich glaub dir eigentlich auf´s Wort *g - wobei - es gibt schon vieles zb mit LED oder Halogen im Niedervoltbereich, was da verbaut werden könnte.

 

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