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Einschlagmutter befestigen

26.04.2014, 15:07
Einschlagmutter befestigen
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17 Antworten
Vorbohren für die Einschlagmutter, die Einschlagmutter rein hauen. An den Einkerbungen an der Außenseite vorbohren (1mm) und zur Sicherung kleine Schrauben (um die 2-3mm Stärke) rein drehen.

 

Da ist was schiefgelaufen, das ist keine Antwort sondern die FRage.
Diese werden werden Einschlagmuttern, hier M4 die mit den Haken ins Holz getrieben werden, bei mir Fichte
halten einfach nicht. Da soll ein Brett vorgeschraubt werden und das hält einfach nicht
richtig fest.
Experte gesucht, der weiss wie man die Dinger richtig fest bekommt.
Vielen Dank.

 

Du benutzt die von der Falschen Seite.
Bei einer Einschlagmutter wird nichts davorgeschraubt sondern dahinter.
Die Sicherung die Fernton vorschlagt wird vermutlich auch funktionieren, ist für mich aber nur eine Notlösung.
Ideal wären für deinen Fall vermutlich Einschraubmuffen/Rampamuffen.

 

Ach so, mein Vorschlag ist wirklich nur eine Sicherung gegen zufälliges herausfallen im unbelasteten Zustand.

Bei Einschlagmuttern musst du dir für die Montage überlegen aus welcher Richtung später die Kraft kommt. Bei einer Belastung auf Druck kommt die Mutter auf die Seite aus der der Druck kommt. Bei eine Belastung auf Zug (so klingt deine Beschreibung) kommt die Mutter auf die Seite die der Zugrichtung gegenüber liegt.

 

die Rampa-Gewindemuffen sind für Sacklöcher bestens geeignet, .... bei den Einschlagmuttern, welche auf der Rückseite des Brettes montiert sind, wo Deine Gew. Schrauben von der Frontseite eintauchen, benötigen immer eine Durchgangsbohrung,( kein Sackloch ! ) Vorteil, wenn das Holz es aushält, kannst ab M8 eine halbe Sau dran hängen !
vereinfacht gesagt, so eine Verbindung ist hoch-belastbar !
Gruss....

 

Vielen Dank erstmal.
Das reinhauen löst sich eben immer.
Wenn das die falsche Seite ist, was mir jetzt einleuchtet könnte ich die für meinen Fall,
anschrauben eines Brettes an die Seitenteile eines Kastens nicht gebrauchen
Das mit den Sicherungsschrauben könnte ich mal probieren, wobei aber dann die Köpfe wieder vorstehen, was das Brett noch weiter abstehen lässt, evt.gehen ja auch kleine Stifte.
Mit den Rampas hab ich immer das Problem das beim Eindrehen alles "Schepp" wird.

 

Warum kannst du die Einschlagmuttern nicht an der Innenseite deines Kastens benutzen?
Klingt für mich erstmal nach der einfachsten Lösung, ein Bild würde für Klarheit sorgen.

 

@Gustav2: Sorry, ich versteh nur die Hälfte von dem, was Du schreibst, aber wegen den schiefen Rampamuffen, da gibt es in einer Holzidee-Ausgabe eine klasse Montagehilfe für:

Holzidee Nr 8 Seite 28

 

Zitat von sugrobi
Holzidee Nr 8 Seite 28
Ja, das funktioniert sogar sehr gut.

 

Zitat von gustav2
Das mit den Sicherungsschrauben könnte ich mal probieren, wobei aber dann die Köpfe wieder vorstehen, was das Brett noch weiter abstehen lässt
Dann ist die Einschlagmutter auf jeden Fall auf der falschen Seite. Die Sicherungsschrauben dienen nur der Sicherung, das ist nichts was man wirklich auf Zug belasten könnte.

 

Vielen Dank erstmal.
Die Schablone werd ich mir dann mal nachbauen, wird wohl nur mit den Rampas gehen.
Daß die Muttern auf der verkehrten Seite sind ist mir inzwischen klar, ist eigentlich
auch logisch, wenn ich mal nachgedacht hätte.
Zur Verdeutlichung trotzdem mal ein Bild.
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	kasten1.jpg
Hits:	0
Größe:	182,3 KB
ID:	26004  

 

Ja, das ist wirklich die falsche Seite

 

Interessantes Werkstück.
Die Frage ist was muß diese Verbindung an Zug aushalten?
Muß diese Verbindung wieder lösbar sein?
Gewindeschrauben verwende ich eigentlich auch nur dann.
Muß sie lösbar sein bleiben wohl nur Rampamuffen.
Wenn nicht dann sind die bereits gebohrten großen Löcher zwar hinderlich, aber wären mit eingelemten Rundholz auch wieder zu schließen.
Vorbohren damit nix reisst und mit normale Spanplattenschrauben befestigen.
Bissl Leim kann auch nicht schaden. Rechts ist Kopfholz, da hält jede Verschraubung schlechter.

 

Rampa-Muffen sind die vernünftige Lösung... bei Korpussen, wo die Rampa-Mutter
was aushalten musste, habe ich die Mutter , Kerndurchmesser derselben ,
einfach doppelt so tief eine gebohrt, wie die Mutter lang ist , also bei 10 mm Länge,
ca. 20 mm tief gebohrt !, musst halt die Senkkopf-Schrauben etwas länger besorgen !
Gruss.....

 

Die Verbindung muß keinen Zug aushalten, lösbar muß sie allerdings sein.
Das ist die Frontplatte eines Nistkastens.
Wie schon gesagr werde mich dann mal mit den Rampamuffen abquälen.

 

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