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Ein Tipp für die Handoberfräse

25.05.2013, 16:25
Geändert von fuffy1963 (01.06.2013 um 09:06 Uhr)
Hallo
Ich möchte mal einen kleinen Tipp loswerden, für all diejenigen, die es nicht gewusst haben. All die anderen mögen drüberwegsehen, und stolz sein, das sie es schon gewußt haben.

Wenn ich mit der Handoberfräse eine exakte Tiefe fräsen möchte, gehe ich wie folgt vor.
Nachdem der Fräser bereits eingespannt ist, fahre ich den Fräser im ausgeschalteten Zustand auf den Tisch oder ähnliches und fixiere die Klemmschraube für den Fräskorb (Bild 2). Danach wähle ich aus meinem Bohrersortiement (Bild 1) einen Bohrer aus, der meiner gewünschten Frästiefe entspricht. Ich lege nun den Bohrer zwischen die Tiefenanschlagschraube und den verstellbaren Tiefenanschlag, und klemme nun den Tiefenanschlag fest (Bild 3). Wenn ich nun die Klemmschraube für den Fräskorb löse, und den Motor mit dem Tiefenanschlag bis auf die Schraube herunterfahre, schaut mein Fräser exakt das vorher eingestellte Maß hervor, und somit kann ich exakt eine gewünschte Tiefe fräsen. Die Bohrer haben an Ihrem Schaft (keine größere Abnutzung oder einen Grat vorausgesetzt) das gleiche Maß wie der Nenndurchmesser des Bohrers. Ich habe also je nach Feinheit meines Bohrersortiments viele Einstellmaße in 0,5 oder sogar in 0,1 mm Schritten.
Ich hoffe, das es für viele Hobbyschreiner die gerne mit der Fräsmaschine arbeiten ein nützlicher Tipp war.
Gruß Volker
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Handoberfräse, Tipps Handoberfräse, Tipps
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31 Antworten
Gute Idee. 5D!
Mit der Skala an der Fräse funktioniert das ja wirklich nicht richtig.

 

@ Charly4ever
Danke für deinen Kommentar, und die 5 Daumen mußt du auch aktivieren. Bei einer Festo Fräse funktioniert der Tiefenanschlag und die Feineinstellung schon ganz gut. Aber ich denke dies ist der einfachere Wege, und viele anderen Oberfräsen funktioniert die Originalskala nicht so perfekt

 

Janinez  
Eine super Idee - ja die Kleinigkeiten sind´s halt die einem das Leben erleichtern. Danke für den Tipp

 

Für mich war das neu, danke für den Tipp!

 

top danke für den tip

 

Ekaat  
Besonders bei Kantenfräsern, bei denen es um Bruchteile von Zehnteln ankommt, ist dieser Trick hilfreich. Ich benutze dafür allerdings eine Schieblehre (Meßschieber).

 

puwo67  
Das ist eine tolle Idee. Tue mich bei meiner POF1200 auch immer schwer, die Tiefe vernünftig hinzubekommen.

Danke für den Tip.

 

Sorry, aber was ist daran neu?
Ich muß mich bei allen Geräten darauf einstellen das die Vorgaben nicht stimmen.

 

Zitat von fuffy1963
... All die anderen mögen drüberwegsehen, und stolz sein, das sie es schon gewußt haben.
Er hat nicht behauptet, dass das neu ist. Du kannst nicht immer davon ausgehen, dass alle alles schon wissen

 

Dafür habe ich mir eine digitale Tiefen-Einstelllehre bestellt.


 

Ich finde den Tipp mit den Bohrern gut,
Danke dafür

 

MicGro  
Super Tip.

 

Ekaat  
Zitat von Stepway_I
Sorry, aber was ist daran neu?
Ich muß mich bei allen Geräten darauf einstellen das die Vorgaben nicht stimmen.
Das ist der stereotype Kommentar der Wissenden. Damit man sich als (bisher) Unwissender noch schlechter fühlen kann: Kerl in der Kiste, was bin ich do.of!!! Hätte ich ja schon früher drauf kommen können. Aber es baut uns auf, daß Stepway_I stets immer alles weiß...

 

Ich kannte den Trick zwar (steht im Handbuch von Guido), hatte ihn aber nicht auf Abruf im Hirn. Danke für die Erinnerung.
@ Ekaat, wie benutzt du einen Meßschieber um die Tiefe einzustellen?

Zitat von RedScorpion68
Dafür habe ich mir eine digitale Tiefen-Einstelllehre bestellt.


Das Ding hab ich mir auch geholt, sehr nützlich.
Und da ich keinen Meßschieber habe, benutze ich den auch um am Eck die tatsächliche Stärke einer Platte zu messen. Erstaunlich welche Unterschiede es von Platte zu Platte gibt.

 

Das ist auch so ein Phänomen hier. 568 Mitglieder haben den Beitrag gelesn, aber nur 14 Mitglieder haben sich die Mühe gemacht den Mund aufzumachen. Das find ich teilweise etwas schade hier im Forum, da müßte mal dran gearbeitet werden

 

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