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Eigenleben der Oberfräse

01.02.2014, 21:50
Hallo zusammen,
hatte eben gerade mit der Oberfräse eine kleine Diskussion. Ich wollte das sie per Freihand
bestimmten Linien folgt die ich auf ein Brett geklebt hatte.
Die Dame meinte aber fast alles zu machen nur das was ich gerne würde nicht.Also war ich sauer weil wir zusammen das erste Brett versaut haben. Beim zweiten ging's etwas besser aber so richtig klappt die Zusammenarbeit bei den Freihändigen Fräsen noch nicht.
Hat jemand ein Tip woran es lag. Drehzahl ? Ach ja das Brett war 18mm Buche.
 
Oberfräse Oberfräse
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33 Antworten
Woody  
Nur eine Vermutung, aber wie tief bist du denn mit dem Fräser ins Brett rein? Vielleicht liegts daran, dass die Fräse verläuft. Immer nur wenig wegnehmen und mehrere Durchgänge machen.

 

Woody ich wollte eigentlich nur 8mm wegnehmen.
Wenn ich weniger wegnehme treffe ich doch nicht die gleiche Nut wieder. Ich habe ja keine Schablone oben liegen.

 

Du hast kein Mißverständnis mit Deiner Oberfräse.

Exaktes freihändiges fräsen mit einer Oberfräse ist Glücksache bis unmöglich. Du wirst mit Anschlägen arbeiten müssen um eine sichere Führung gewährleisten zu können, oder ....

... je kleiner der Fräser/Spanabnahme desto leichter die Führung, aber ein zweiter Durchgang mit größerem Fräser/tiefer wird Dir nicht exakt glücken.

 

Woody  
Ich hab nicht so viel Erfahrung mit OF, Anlaufring geht nicht für den 2. Durchgang?

 

Hab ich noch nicht versucht. Ich glaub aber der versetzt doch etwas wenn ich mich nicht irre
oder?

 

Woody  
Kannst ja am ersten verhunzten Brett mal ausprobieren. Würde mich auch interessieren.

 

Das Probier ich dann Montag mal aus. Morgen besuch ich meine kleine auf Amrum.

 

8 mm freihändig = russisch Roulett für Heimwerker :-)

 

Also freihändig mache ich mit der OF nur Kanten oder sonstige Fräser die an einem Anlaufring geführt werden.....
8mm ist schon ein "starkes" Stück was du da verlangst.....
Selbst für Kiefer wäre das heftig, aber Buche ist ja nochmal ne Ecke härter.

Was genau haste denn versucht freihändig zu fräsen??
Ist es nicht mit einer Schablone machbar?

Meiner Meinung nach geht der Vorschlag von Woody auch nicht....
Wenn müsstest du den Anlaufring am Schaft haben, dann haste aber die komplette Schneidefläche vor dem Anlaufring....somit müsstest du da schon mehr wie 8 mm tief fräsen.

Ich habe dir mal ein Link zu Werkzeug Fuchs gepostet damit du siehst was ich meine.
http://www.werkzeuge-fuchs.de/de/Obe...g-schaftseitig

Ich persönlich würde nie eine fräsung durchführen bei der nicht geführt wird (Wie oben gesagt, z.B. Kante abrunden mit Anlaufring alles andere nur mit Schablone oder Frästisch)

Grüße
Manuel

PS: ich habe nix mit Werkzeuge Fuchs zu tun....war nur das erste Bild was ich gefunden habe mit dem Suchbegriff:" anlaufring schaftseitig "

 

Zitat von JensSchwarzer
ich wollte eigentlich nur 8mm wegnehmen.
*Hust*

In einem Durchgang? Freihändig? Exakt? Entlang einer gezeichneten Linie? Ernsthaft?

 

Zitat von Fernton
*Hust*

In einem Durchgang? Freihändig? Exakt? Entlang einer gezeichneten Linie? Ernsthaft?
Du hast "in Buche?" vergessen
Aber so ähnlich wie du dachte ich auch....
Meine weitere Überlegung war: Welchen Durchmesser wohl der Fräser hatte?

 

Also dann geb ich das auch noch preis 10mm war der fräser.
Okay das mit dem freihändig hatte ich mir einfacher vorgestellt. Werd mir da wohl angewöhnen müssen immer eine Schablone zu fertigen. Hatte echt gedacht das könnte man auch so hinkriegen....

 

Ich bin mir relativ sicher, dass es irgendwann geht, wenn man nur lange genug übt. Vermutlich hat man bis dahin aber so viel Holz ruiniert, dass es am Ende sogar billiger gewesen wäre die Schablonen herzustellen.

Ich gebe zu, dass ich mich auch ein paar mal gefragt habe ob es den Aufwand wert ist die Schablone herzustellen auch wenn ich sie nur ein einziges mal brauche. Und immer wenn ich vom erneuten Holzeinkauf zurück kam, war die Antwort für Zeit und Geld ein klares Ja.

 

Schablonen aus harter Pappe würden auch gehen? Oder sollte es immer Sperrholz sein?

 

Kommt drauf an womit du dran vorbei fahren willst. Mit einem Bündigfräser oder einer Kopierhülse. Für den Bündigfräser sollte die Schablone schon in etwa die Stärke des Anlaufrings haben und eine Querbelastung vertragen. Bei der Kopierhülse kommt es auf die Höhe der Hülse an. Wenn es funktioniert, kannst du mit Hartfaserplatte recht günstig wegkommen. Das Zeug liegt als Schrankrückwand oft beim Sperrmüll. HDF kann beim Formen aber durchaus zickig sein.

 

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