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Eigenbau einer TKS mit Schiebetisch

11.08.2014, 19:39
Geändert von RockinHorse (17.10.2014 um 08:50 Uhr)
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Auslegertisch, Bremselektronik, Formatschlitten, Gleitführung, Tischkreissäge, TKS, Trommelwiege Auslegertisch, Bremselektronik, Formatschlitten, Gleitführung, Tischkreissäge, TKS, Trommelwiege
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63 Antworten
schon die umfangreiche Konstruktion lässt darauf schliessen, dass Du hier eine Präzisions-Säge bauen willst... nach dem jetztigen Zeichnungsstand ist eine Schwenk-Mechanik für's Sägeblatt nicht vorgesehen ! die sehr aufwändige Parallelführung für den S.-Blatthub
machst Du mit einer recht dünnen Gew.Spindel, nicht das die Spindel zu dünne wäre, aber das stirnseitige Lager wird schon recht klein ( auch bei einem Radial und Axial-Lager
Kombi ! ) hängt der ganze Motorkasten drauf ! ( Kegelrollen-Lager wäre auch möglich,
aber nicht in diesen kl. Durchmessern , solche ähnliche hat eh nur der Conrad ! )
frohes Schaffen...Gruss....

 

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Geändert von RockinHorse (17.10.2014 um 08:51 Uhr)
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Geändert von RockinHorse (17.10.2014 um 08:51 Uhr)
Zitat von RockinHorse
Ich habe mir dabei vorgestellt, dass ich den Antriebsblock und den Schacht für das Sägeblatt in eine Trommel einbaue - aber nur in einen Teil einer Trommel, genau genommen ist es 1/4-Segment. Das Lager, in dem die Trommel sich dreht, hat einen imaginären Durchmesser von 600 mm, genau genommen ist das Innendurchmesser der Lagerschale. An den Stirnseiten des Trommelsegmentes werden jeweils 3 Traglager sowie 2 Gegenlager montiert. Die Traglager haben einen Außendurchmesser von 52 mm und werden über Exzenterwellen eingestellt...
Sieht super aus, was Du da vorbereitet hast! Wenn ich das recht erkenne, sind die Innen- und Außenseiten an Deinen Lagerschalen, auf denen die Lager laufen, parallell und in 90° zur senkrechten geplant und ausgeführt, nehmen also keine Querkräfte auf. Ist es einfacher, die anderweit abzufangen, als die Lagerführungen leicht angewinkelt auszubilden?
Hintergrund meiner Frage: ich hab schon immer mal wieder überlegt, meine bisher nicht schwenkbare Kreissäge um einen Schwenkmechanismus zu erweitern, und zu dem Zweck immer auf die Einfassung des Bullauges unserer uralten Waschmaschine geschielt. Im Prinzip ne ähnliche Konstruktion wie Deine im Kopf, wollte ich aber keine Lagerschalen fräsen, sondern die erforderlichen Segmente aus dem Rahmen des Bullauges der Waschmaschine schneiden. Vor ein paar Tagen ist die alte Mühle endlich verrekt und ich durfte sie ausschlachten ;-) Das Druckguss-Teil sollte (werd ich mal prüfen) ausreichend rund und maßhaltig sein, hat innen rund +9° und aussen rund +15° Anstellwinkel auf die Lauffläche der Traglager. Das ist nicht viel, aber die Querkräfte in Schnittrichtung sind ja nicht enorm, oder mit was kalkulierst Du da? Jedenfalls kriege ich mit so nem Teil keinen Radius von 300mm hin, sondern nur rund 185mm außen und knapp 130mm innen, dafür aber ne ausgesteifte Profilhöhe von rund 55mm und rund 17mm Tiefe, was mir gefühlsmäßig nicht unbehaglich erscheint bei ner Materialstärke von knapp 3mm. Vielleicht hast Du ja über Querkräfte schon viel mehr nachgedacht als ich und solche Waschmaschienen-Lösungen bedacht und verworfen:
Zitat von RockinHorse
Kann man eine solche Lagerschale käuflich erwerben? Die Frage hab' ich mir erst gar nicht gestellt, sonder mir überlegt, wie ich 2 solcher Lagerschalen aus Aluminium fertigen könnte.
Ich bin jedenfalls froh, Dich hier noch erreichen zu können und hoffe, das bleibt so.

p.s.: aus dem gläsernen Bullauge wird ne prima Salatschüssel nach gründlicher Reinigung.

 

Geändert von baldwin (13.08.2014 um 01:21 Uhr)
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Geändert von RockinHorse (17.10.2014 um 08:51 Uhr)
für die Selbermacher, welche sich nicht solch einen grossen Messingbogen machen
können, hier mal eine Alternative, welche auch ohne CAD- Fräse zu machen ist !
Hab auf Deinen 1sten Entwurf schon den grossen Schwenkbogen gesehen... und
hätte Dich davon ( wenn die Teile nicht schon fertig wären ) wegen erheblicher
Verschmutzungsgefahr abgeraten, z.Zeit ist die Spanabführung nicht klar zu erkennen....?
Die Antriebsübersetzung zum Schwenken geht gut mit Zahnriemen zu machen,
wobei die eigentlichen 45° von einer Spindel mit 90° Zahnrad-Übersetzung ( und
entsprechender Lagerung ) genau zu machen ist !
Wer natürlich an ein grosses Zahnsegment herankommt, kann mittels Kurbel da direkt zugreifen !
Alles in Allem, ein anspruchsvolles Projekt, und Kommentare hierzu sind wie das
Salz in der Suppe... ohne schmeckt's nicht !
Gruss.....
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Geändert von RockinHorse (17.10.2014 um 08:52 Uhr)
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Geändert von RockinHorse (17.10.2014 um 08:52 Uhr)
zu solchen Bohrungen kommst du z.B. mit einem Forstnerbohrer

 

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Geändert von RockinHorse (17.10.2014 um 08:53 Uhr)
Zitat von RockinHorse

Der große Radius war von mir schon angestrebt, da ich die Auffassung vertrete , dass ich mit diesen Dimensionen die angestrebte Spielfreiheit besser erreichen kann als mit kleinen Abmessungen.
Sowas war auch mein gedanklicher Ansatz, aber Hazetts Einwand ist auch ernst zu nehmen, wenn auch nicht so leicht präzise zu realisieren. Der Vorteil bei einem großen Radius liegt ja auch in der erforderlichen Toleranz, was die Maßhaltigkeit betrifft: Je kleiner der Radius, um so präziser muss die Führung sein. Die von Hazett skizzierte Lösung ist für mich verständlich und plausibel, aber selber praktisch nicht machbar mangels entsprechender Metallwerkstatt.

 

Guten Morgen Ihr Tüftler....
wenn ich an meine Aktivzeit zurück denke , hab ich logischerweise auch erst geschaut, was gibt es fertig zu kaufen ( mit Abmessungen ) und was muss Extern oder in der Formenbau-Werkstatt ( im Hause ) angefertigt werden !
deshalb ist klar, für solch nicht gerade einfaches Gerät brauchst Geduld und Spucke ....
und auch Erfahrung ( nix für Bastler )
Bei einem Punkt ist die hier vertretene Meinung nicht technisch korrekt.... je grösser
ein Werkzeug oder Element gebaut wird.... um so ungenauer wird es !
Beispiel.. bei einem Zapfen und Führungshülse ca. 30 Durchm. bekommst die beiden Teile schon mit 0,01 - 0,02 mm Toleranz zusammen, bei einem 10 x so großen Element ist das fast nicht möglich, vor allem, wenn da was bewegt wird = Gleitpassung....
Siehe auch H7 Toleranzen nach DIN... je grösser der Durchm., je grösser die Toleranz....
Gruss....

 

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Geändert von RockinHorse (17.10.2014 um 08:53 Uhr)
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Geändert von RockinHorse (17.10.2014 um 08:54 Uhr)
sorry, hier ist nicht nur ein kleines Mißverständnis, bezüglich Toleranz und dem
sogenannten Wirkpunkt ! ( H7 habe ich nur genannt, weil Jedermann solche Reibahlen z.B. verwendet ! ).....
bei einem Hebelarm von ca. 250 mmm ( etwa der Radius vom Bogensegment ? )
ist pro B.Segment mit 2 Kugellagern, innerhalb ... und aussen Gleitkufen zum Einstellen
zu rechnen ... (die 0,1 mm Spiel )
die Lager sind soweit auseinander, das hier der Schwenkkreis von 45° möglich ist...!
Kräfte und Hebelmäßig ergibt das ein Dreieck... wobei der in diesem Falle nur fiktive
Drehpunkt am Einsatzpunkt des 250er Radius ist... und hier als Lastarm schon einige zehntel mm Spiel hat, denn es sind nur die weiter entfernten Punkte am Bogensegment
fixiert !
eventuell müsste auch der lineare Hubschlitten für den Sägeblock zum hoch oder runter
Kurbeln nach dem Kurbeln fixiert bzw. etwas fest gespannt werden ( mit Knebel z.B.)
Der von Dir dafür genommene Motor schaut mir nicht wie ein Winzling aus, geht
der hart zu Gange, fängt das Segment an zu Schwingen... einige hundertstell machen da + Schwingungen schon unsaubere Schnitte aus !
soll keine Kritik sein, aber hier sollten auch Gedanken ausgetauscht werden, weil
Jeder so seine eigenen Erfahrungen hat, wenn auch nur in abgewandelter Form !
Gruss.....

 

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