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Ehemaliger Pferdestall umgestalten zur Heimwerkerwerkstatt, welche Reihenfolge der Arbeiten?

23.05.2013, 14:07
Ein gemauerter ehemaliger Pferdestall soll in eine Werkstatt umgestaltet werden. Mir ist noch nicht ganz klar in welcher Reihenfolge es sinnvoll ist vorzugehen.

Soll ich von innen nach außen arbeiten oder umgekehrt, wie meint ihr?

Vorhanden ist eine gute Bausubstanz, d. h. Betonboden, verputzte Wände, Strom/Licht, Isolierglasfenster und eine "pferdegerechte" Holztüre.

Meine (gedachte) Vorgehensweise wäre:
Wände innen, Isoliergrund und weiße Dispersionsfarbe
Wände außen, Sperrgrund und Fassadenfarbe
Böden fliesen
Decke isolieren und Nut-/und Federbretter anbringen
Stromleitungen und Steckdosen verlegen

Was meinen die Fachleute unter uns?
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Bodenfliesen, Fassade streichen, Innenausbau, Wände streichen Bodenfliesen, Fassade streichen, Innenausbau, Wände streichen
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29 Antworten
Willst Du den Strom aufputz verlegen???

Für innen:
Ich würde zuerst die Decke machen (evt. Leitungen für Lampen nicht vergessen, dann die Wände streichen (wenn Elektroinstallation unterputz werden soll, das natürlich vorher), anschließend die E-Installation und dann den Boden fliesen.

 

Als logische Reihenfolge erscheint mir:

ZUERST die Werkstatt komplett fertigstellen und einrichten, ERST DANACH die Außenarbeiten anfangen ...

 

Ich beabsichtige den Strom auf Putz in Kabelkanäle zu verlegen. Die Lichtschalter sind im Moment noch an der Außenseite angebracht, vielleicht hätten die Pferde sonst daran geknappert.
Ich meine auch, dass ich zuerst innen alles herrichte, damit ich wieder eine funktionsfähige Werkstatt habe.
Danke für euere Tipps.

 

Aussen und Innen kannst du unabhängig voneinander machen.

Innen arbeitet man von oben nach unten.
Überleg dir für die Decke ob du da später mal Lasten aufhängen willst und falls ja wie.

Wobei ich nicht verstehe warum du die Decke isolieren willst und die Wände einfach so lässt.

 

Die Wände sind mit Hohlblocksteinen gemauert, die Decke ist nur mit Holzplatten (ich denke das sind MDF-Platten) und Dachpappe gedeckt.
Lasten werde ich mit ziemlicher Sicherheit nicht an die Decke hängen, habe das auch nicht vor.

 

Geändert von Holzfan (23.05.2013 um 14:47 Uhr)
Das meiste wurde ja schon gesagt. Aber warum willst du den Boden fliesen?
Sobald ein bissl Staub drauf liegt wirds rutschig. Und wenn der erste harte, schwere Gegenstand runterfällt ärgerst du dich über die geplatze Fliese.
Ich hab schön rauen Beton im Keller. Wie er aussieht ist mir 88. Und, egal wieviel Dreck, ich bin noch nie weggerutscht.

 

dausien  
Ich würde erst die Elektrik und andere Installationen (Heizung?) machen.
Dann wie schon geschrieben innen mich von oben nach unten arbeiten.
Als Bodenbelag würde ich bei einer reinen Holzwerkstatt wohl eher zu Holz (Laminat etc.) tendieren ist dann nicht so fußkalt.

Empfehlen kann ich Dir auch wenn möglich die Stromkreise für Licht und die Steckdosen zu trennen, dann steht man wen mal die Sicherung auslöst nicht im Dunkeln. Evtl. auch gleich 380V Drehstrom vorsehen - wenn mal größere Maschinen angeschafft werden.

 

Laminat? Warum nicht gleich eine Kühlung einbauen und mit der Eismaschine regelmäßig drüber. Die Arbeitsschuhe sollten dann aber Kufen haben

 

Also als erstes :
Das wird bestimmt eine super coole Werkstatt :-) Ich hoffe jetzt schon auf eine detaillierten Fortschritt in Form eines Projektes? ;-)

Eigentlich wurde schon alles gesagt.

Laut deiner Liste würde ich in folgender Reihenfolge vorgehen:
Decke isolieren und Nut-/und Federbretter anbringen
Wände innen, Isoliergrund und weiße Dispersionsfarbe
Böden fliesen
Stromleitungen und Steckdosen verlegen
Wände außen, Sperrgrund und Fassadenfarbe

Erst innen alles fertig bringen, von oben nach unten arbeiten.
Allerdings bei den Stromleitungen musst du mal schauen wie du es haben möchtest und die Leitungen für etwaige Deckenlampen als erstes installieren

 

Mein Vorschlag:

Für den Boden Gummibelag (rutschfest, wiederstandsfähig, wärmer, pflegeleicht)
Wenn die Decke isolieren, dann vom Heuboden aus (so wie ich das auf den Bildern gesehen habe, dann bleibt die Innenhöhe gleich, einfacher anzubringen).

Gut das dies nicht meine zukünftige Werkstatt ist, denn dann würde seitens meiner Frau bereits ein Pferd drinnstehen.

 

Zitat von HansJoachim
Das meiste wurde ja schon gesagt. Aber warum willst du den Boden fliesen?
Sobald ein bissl Staub drauf liegt wirds rutschig. Und wenn der erste harte, schwere Gegenstand runterfällt ärgerst du dich über die geplatze Fliese.
Ich hab schön rauen Beton im Keller. Wie er aussieht ist mir 88. Und, egal wieviel Dreck, ich bin noch nie weggerutscht.
So richtig überzeugt bin ich von Fliesen auch nicht, die von dir angeführten Gründe sehe ich genau so, mir ging es um das Kehren des rauhen Betonbodens.

 

Zitat von Hermen
Mein Vorschlag:

Für den Boden Gummibelag (rutschfest, wiederstandsfähig, wärmer, pflegeleicht)
Wenn die Decke isolieren, dann vom Heuboden aus (so wie ich das auf den Bildern gesehen habe, dann bleibt die Innenhöhe gleich, einfacher anzubringen).

Gut das dies nicht meine zukünftige Werkstatt ist, denn dann würde seitens meiner Frau bereits ein Pferd drinnstehen.

Das sieht nur nach Heuboden aus, tatsächlich sind das nur MDF-Platten auf Holzbalken befestigt, da muss ich von unten arbeiten/isolieren.
Lt. Angaben der Vorbesitzer waren da drei Pferde "wohnhaft".

 

Zitat von dausien
Ich würde erst die Elektrik und andere Installationen (Heizung?) machen.
Dann wie schon geschrieben innen mich von oben nach unten arbeiten.
Als Bodenbelag würde ich bei einer reinen Holzwerkstatt wohl eher zu Holz (Laminat etc.) tendieren ist dann nicht so fußkalt.

Empfehlen kann ich Dir auch wenn möglich die Stromkreise für Licht und die Steckdosen zu trennen, dann steht man wen mal die Sicherung auslöst nicht im Dunkeln. Evtl. auch gleich 380V Drehstrom vorsehen - wenn mal größere Maschinen angeschafft werden.

Ich habe vor, Kabel 3 x 2,5 zu legen, das sollte reichen, oder ist 5 x 2,5 besser?
Beheizt wird das Ganze mit einem transportablem Petroleumofen und immer unter Aufsicht.

 

Hallo Holzfan,
deinen Betonboden kannst du doch auch kehren. Sollte er dir zu rauh sein könntest du ihn ja mit Zementschlämme glätten. Oder du verwendest einen Werkstattsaugen statt nen Besen bzw. nach dem Besen.

Gruß Thomas

 

Zitat von Maedelfueralles
Hallo Holzfan,
deinen Betonboden kannst du doch auch kehren. Sollte er dir zu rauh sein könntest du ihn ja mit Zementschlämme glätten. Oder du verwendest einen Werkstattsaugen statt nen Besen bzw. nach dem Besen.

Gruß Thomas

Hallo Thomas,

Zementschlämme, was ist das? Kannst du mir das bitte erklären?
Danke Manfred

 

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