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Dübellöcher mit Oberfräse

21.02.2014, 18:57
Die Antwort scheint so einleuchtend zu sein, dass scheinbar noch keiner die Frage gestellt hat. Mit was für einem Fräser für die Oberfräse macht man am besten Dübellöcher? Hab mir eine OF zugelegt und mach mich da gerade ein wenig kundig, aber auf diese Frage fand ich bisher keine Antwort.
 
Dübellöcher, Fräser, Oberfräse Dübellöcher, Fräser, Oberfräse
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39 Antworten

Die besten Antworten

Zitat von AdoTale
@ sämtliche skeptiker

"Eine präzise Drehzahlempfehlung zu geben ist unmöglich aufgrund der großen Unterschiede in der Beschaffenheit nicht nur zwischen den unterschiedlichen Arten von Hölzern und Holzwerkstoffen, sondern bereits innerhalb eines einzigen Holzstücks. Holz ist nun einmal ein gewachsener Rohstoff mit Asteinschlüssen usw. Grundsätzlich gilt: je kleiner der Durchmesser, je weicher die Holzart und je hochwertiger der Werkzeug-Werkstoff, desto schneller sollte die Drehzahl sein. Als Anhaltspunkt können bei europäischem Hartholz für den FAMAG Holzspiralbohrer HSS-G folgende Richtwerte dienen:"

Ø 2 mm– 8.000 UPM
Ø 4 mm– 5.000 UPM
Ø 6 mm– 4.000 UPM
Ø 8 mm– 3.500 UPM
Ø 12 mm– 2.800 UPM
Ø 16 mm– 2.400 UPM

wie gesagt.........

es geht auch mit einem holzbohrer die doppelte drehzahlüberschreitung ist kein problem^^ ausserdem habe ich in obiger antwort auch auf evtl. gefahr hingewiesen.
wie der kollege das macht darf er selber entscheiden. ich habe lediglich auch eine nicht sooo konventionelle methode genannt. wir sind hier ja auch auf einer heimwerker seite, und nicht bei omas häkel und strickkurs(möchte niemandem zu nahe treten) jeder der eine OF bedient lebt sowieso schon gefährlich. und jeder der mit industrie und und großserienherstellung kontakt hat(te) weiss, dass diverse vorgaben von drehzahl und schnittgeschwindigkeiten bis zum 10fachen überschritten werden KÖNNTEN. obs vernünftig ist oder nicht.... muss jeder selber wissen.
bei mir läuft das wunderbar und ohne komplikationen. ich hoffe das bleibt auch so

na dann, gute nacht noch


@Herr Oberschlaumeier alias AdoTale

Ich würde ja zu gerne einmal sehen, wie Du mit einem "normalen Holzbohrer" in Deiner Oberfräse Dübellöcher bohrst, weil ....

1) ... Du kannst nur die klassischen Größen verwenden, 6mm und 8mm Holzbohrer ...
... weil 12mm eher unüblich für "Heimwerkerdübel" sind und alles andere nicht in den Spannzangen fixiert werden kann ...



2) ... der kleinste Bohrer (6mm) eine übliche Länge von mehr als 90mm (8mm >115mm / 12mm >150mm) hat ...

Heimwerker-Oberfräsen haben zumeist einen Fräshub von ca. 50-55mm. Wenn ich nun noch die Tiefe der Spannzange von max. 25mm hinzurechne, ergibt das eine maximale Fräserlänge von 80mm ...

Das bedeutet, dass der kleinstmögliche Holzbohrer (6mm) schon mindestens 10mm aus dem unteren Ende des Fräskorbes heraussteht und ich stelle mir ernsthaft die Frage, wie Du mit so einer "Konstellation" ein Dübelloch im 90° Winkel exakt und sauber fräsen oder bohren willst?



3) ... es, zumindest aus meiner Sicht, sehr viel schwieriger ist, eine 3,5kg schwere Oberfräse auf der Seite einer 16mm dicken Holzplatte gerade zu halten und ein Loch zu fräsen, als mit einem ca. 900 gr. leichten Akkuschrauber ähnliches zu tun ....



Was Deine Drehzahltabelle angeht gebe ich Dir Recht, diese ist i.e. richtig.
Aus diesem Grund verwende ich in meiner Werkstatt auch keinen Akkuschrauber mit 1.800 U/min, sondern eine kabelgebundene, reine Bohrmaschine mit bis zu 4.000 U/min. (Bosch GBM 6 RE) ...

Dummerweise hat eine typische Heimwerker-Oberfräse wie z.Bsp. eine POF 1400 ACE einen Drehzahlbereich von 11.000-28.000 U/min und damit ÜBERSCHREITEST Du diese Drehzahlempfehlungen im günstigsten Fall (6mm Bohrer mit 11.000 U/min) um fast das 3-fache.



Fazit: Ich glaube Dir nicht, dass Du jemals einen normalen Heimwerker-Holzbohrer in eine normale Heimwerker-Oberfräse gespannt und damit auch noch saubere Dübellöcher "geböhrt" hast.

Du kannst natürlich gerne meine Ahnungslosigkeit der Öffentlichkeit preisgeben, in dem Du einfach ein Video von so einer Aktion drehst und uns das hier zeigst.

Ich will mich dann gerne überzeugen lassen und Abbitte leisten, aber ...

... bis zu diesem Video sind Deine Posts und Ratschläge hier zu diesem Thema GROB FAHRLÄSSIG, UNVERANTWORTLICH und einfach nur Bla... Bla ... Blubb !

Na dann, in diesem Sinne ...
... "Gute" Nacht !
Mit einem passenden Nutfräser in der gewünschten Dübelstärke und einer Stirnschneide um auch ins Werkstück eintauchen zu können.

Besser geeignet (aber auch sehr viel teurer) sind Spiralnutfräser, rechtsdrehend.

 

naja, logischerweise mit dem passenden fräser *scherz* wenn du mit der OF dübellöcher fräsen möchtest, dann solltest du wohl am ehesten einen 8mm fräser für einen 8mm dübel verwenden. zumindest mach ich das so, und es hat bis jetzt funktioniert. übrigens passen auch holzbohrer in deine fräsaufnahme. du solltest allerdings acht geben, dass diese richtig in der spannhülse sitzen. am besten die grössen 6mm oder 8mm verwenden. vorsichtig sein mit werkzeugen die nicht für die OF konzipiert sind. die benutzung ist auf eigene gefahr! im zweifelsfall bleib bei den originalfräsern... viel spass beim werken und schutzbrille nicht vergessen lg

 

Munze1  
Es gibt fürs dübeln ganz spezielle Dübelfräser, in den Grössen 5, 6, 8 und 10 mm.
Sind auch gar nicht so teuer, der 5 er eignet sich sehr gut für Lochreihen.

 

Munze1  
Zitat von AdoTale
naja, logischerweise mit dem passenden fräser *scherz* wenn du mit der OF dübellöcher fräsen möchtest, dann solltest du wohl am ehesten einen 8mm fräser für einen 8mm dübel verwenden. zumindest mach ich das so, und es hat bis jetzt funktioniert. übrigens passen auch holzbohrer in deine fräsaufnahme. du solltest allerdings acht geben, dass diese richtig in der spannhülse sitzen. am besten die grössen 6mm oder 8mm verwenden. vorsichtig sein mit werkzeugen die nicht für die OF konzipiert sind. die benutzung ist auf eigene gefahr! im zweifelsfall bleib bei den originalfräsern... viel spass beim werken und schutzbrille nicht vergessen lg
Das würde ich tunlichst unterlassen, nur einspannen in die OF was auch dafür zugelassen ist.

 

Ok, nun hab ich den Durchblick Ein Nutfräser mit Schneide ist da wohl am vielseitigsten.

Einen normalen Bohrer werde ich jedenfalls nicht ein Gerät spannen, das 10x schneller dreht als für den Bohrer vorgesehen

 

Zitat von AdoTale
...übrigens passen auch holzbohrer in deine fräsaufnahme. du solltest allerdings acht geben, dass diese richtig in der spannhülse sitzen. am besten die grössen 6mm oder 8mm verwenden. vorsichtig sein mit werkzeugen die nicht für die OF konzipiert sind. die benutzung ist auf eigene gefahr!...
Sorry...aber solche Tipps zu geben halte ich für absoluten Quatsch.
Abgesehen davon, dass Holzbohrer nicht für Oberfräsen gedacht und ausgelegt sind, läuft eine Oberfräse mit kleinster Einstellung immer noch in einem zu hohen Drehzahlbereich, sodass der Bohrer schon beim ersten Loch heiss läuft.
Manche kommen auf Ideen...

 

Ich nehme für Dübellöcher immer noch den Akkubohrer. Damit ich nicht zu tief bohre, klebe ich eine Markierung (Kreppband) an den Bohrer. Klappt sehr gut, welche Vorteile hat die Fräse?

 

Woody  
Zitat von JeVeLi
Ich nehme für Dübellöcher immer noch den Akkubohrer. Damit ich nicht zu tief bohre, klebe ich eine Markierung (Kreppband) an den Bohrer. Klappt sehr gut, welche Vorteile hat die Fräse?
bei ein-zwei Dübellöchern durchaus eine Option. Hat man aber mehrere Löcher zu bohren, kann man auf der OF sehr bequem die Frästiefe fixieren und so wiederholgenau 100e Löcher bohren. Müssen ja keine Dübellöcher sein, Lochreihen für Regalfächer zBsp sind auch so ein klassisches Einsatzgebiet.

 

Zitat von Woody
...Lochreihen für Regalfächer zBsp sind auch so ein klassisches Einsatzgebiet.
...und dafür gibt es tolle Hilfsmittel, mit denen die Arbeit richtig Spass macht...und passgenau ist es auch noch....

 

Die Oberfräse macht sehr gute Dübellöcher, allerdings sollte man sich dafür eine Schablone für den Einsatz der Kopierhülse machen.

Und natürlich sind Fräser mit Grundschneide erforderlich. (@Linus - so heißt der Fachbegriff... )

Zuletzt habe ich in meine Werkbank 20mm große Löcher mit der Oberfräse "gebohrt".

Ich verwende die Oberfräse auch für Flachdübel. Dafür gibt es einen speziellen Fräser. Damit habe ich mir schon etliche Platten verbunden...

@AdoTale - die Spiralbohrer sind nicht für eine Drehzahl von 20 000 rpm zugelassen.

 

Zitat von Electrodummy
...
Ich verwende die Oberfräse auch für Flachdübel. Dafür gibt es einen speziellen Fräser. Damit habe ich mir schon etliche Platten verbunden...
... und die nennen sich dann Scheibennutfräser ...

 

Der Spiralnutfräser in passender Größe wurde schon genannt. Eine Oberfräse und einen Seitenanschlag mit Führungsstangen. Alles richtig eingestellt, entsprechend markiert und losgefräst.

Als Alternative vielleicht die Wolfcraft Dübelschablone oder den Dübelmaster mit Makierspitzen. Dazu eine Bohrmaschine bzw. Akkuschrauber und ein passender Bohrer.

 

Und der 90° Winkel passt mit der OF auch problemlos

 

Zitat von Linus1962
... und die nennen sich dann Scheibennutfräser ...
Korrekt, mein Freund. Woher weißt du?

 

@ sämtliche skeptiker

"Eine präzise Drehzahlempfehlung zu geben ist unmöglich aufgrund der großen Unterschiede in der Beschaffenheit nicht nur zwischen den unterschiedlichen Arten von Hölzern und Holzwerkstoffen, sondern bereits innerhalb eines einzigen Holzstücks. Holz ist nun einmal ein gewachsener Rohstoff mit Asteinschlüssen usw. Grundsätzlich gilt: je kleiner der Durchmesser, je weicher die Holzart und je hochwertiger der Werkzeug-Werkstoff, desto schneller sollte die Drehzahl sein. Als Anhaltspunkt können bei europäischem Hartholz für den FAMAG Holzspiralbohrer HSS-G folgende Richtwerte dienen:"

Ø 2 mm– 8.000 UPM
Ø 4 mm– 5.000 UPM
Ø 6 mm– 4.000 UPM
Ø 8 mm– 3.500 UPM
Ø 12 mm– 2.800 UPM
Ø 16 mm– 2.400 UPM

wie gesagt.........

es geht auch mit einem holzbohrer die doppelte drehzahlüberschreitung ist kein problem^^ ausserdem habe ich in obiger antwort auch auf evtl. gefahr hingewiesen.
wie der kollege das macht darf er selber entscheiden. ich habe lediglich auch eine nicht sooo konventionelle methode genannt. wir sind hier ja auch auf einer heimwerker seite, und nicht bei omas häkel und strickkurs(möchte niemandem zu nahe treten) jeder der eine OF bedient lebt sowieso schon gefährlich. und jeder der mit industrie und und großserienherstellung kontakt hat(te) weiss, dass diverse vorgaben von drehzahl und schnittgeschwindigkeiten bis zum 10fachen überschritten werden KÖNNTEN. obs vernünftig ist oder nicht.... muss jeder selber wissen.
bei mir läuft das wunderbar und ohne komplikationen. ich hoffe das bleibt auch so

na dann, gute nacht noch

 

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