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Dübellöcher in Holz - Freihand-

10.02.2010, 22:04
Möchte Sohnemann für den selbstgebauten Schreibtisch eine Bücherablage bauen.

Die Bretter sollen mit Hilfe von Runddübeln zusammen gehalten werden. Bekommt man die Bohrungen -nach dem anzeichnen- ohne Zubehör freihand gebohrt? Wie groß sind die Toleranzen und das auch alles zusammen zu bekommen??

Oder würdet ihr sagen FINGER WEG!!
 
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47 Antworten
Hallo.
Die Tolleranz ist gleich Null wenn du schon einen mm daneben oder ein bisschen aus dem Winkel bist bekommst du es nicht mehr zusammen. Am besten holst du dir für sowas eine Schablone man bekomm schon ganz gute Schablonen für 15- 20 euro

 

Aber auch wenn ich eine Schablone benutze, kann ich wenn ich mit einem Akkubohrer arbeite trotzdem aus dem Winkel kommen... oder??

 

Brutus  
Gebohrt bekommt man die aber ob es passt ist schon ein wenig Glücksache. Es gibt im Baumarkt so kleine runde Kupferteile mit Spitze an einer Seite, fällt mir gerade der Name nicht zu ein aber die kannst du in die zuvor ins Brett gebohrte Löcher stecken, dann an der passenden Stelle wo Bücherablage hin soll andrücken und die Spitzen drücken sich in die Arbeitsplatte. An den Stellen bohren und alles passt. Ich glaube die heißen Dübelhilfen.

 

Brutus  
Währed des Bohrens einen Anschlagwinkel an den Akkuschrauber halten um ziemlich im Winkel zu bleiben.

 

Die Dübelhilfe kenne ich.

Folgende Idee, das Loch mit einem eine Nummer zu großen Bohrer bohren, viel Leim rein, böbel rein, vernünftig ausrichten und trocknen lassen...

Gute Idee??

 

Brutus  
Für 'nen Schreibtisch eine gute Idee, braucht ja nicht viel auszuhalten.

 

Brutus  
Wir sind aber nicht hier um einfach mal so zu machen oder ? Warte noch ein paar Tipps ab, wird schon noch der geeignete kommen.

 

Zitat von Bueckeburger
Aber auch wenn ich eine Schablone benutze, kann ich wenn ich mit einem Akkubohrer arbeite trotzdem aus dem Winkel kommen... oder??
Dann musst aber schon sehr drücken das sich die Schablone verschiebt weil der Bohre passt genau in das Loch von der Schablone und hat damit die richtige Führung beim bohren.

 

Zitat von Bueckeburger
Aber auch wenn ich eine Schablone benutze, kann ich wenn ich mit einem Akkubohrer arbeite trotzdem aus dem Winkel kommen... oder??
Dann kannst du es auch stumpf voreinander leimen das kommt aufs gleiche raus.

 

Ist die Schablone recht dick?? Woher sollte sonst die Führung kommen??

Ich warte ja noch Brutus!!

 

Ne so stark ist die nicht vielleicht 2,5 cm dick. Das Loch in der Schablone ist eine Stahlhüllse die genau die Bohrergröße hat so das der Bohrer kein spiel drin hat also wenn du einen 8mm Dübel nehmen will ich das Loch in der Schablone auch genau 8mm und der Bohrer hat auch 8mm. Hab mal ein Bild dabei gemacht das du mal sieht wie eine Schablone aussieht
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Diese Kupferspitzen kenne ich unter dem Namen "Dübelfix". Die helfen allerdings nur beim übertragen der Löcher auf das Gegenstück, nicht beim senkrechten Bohren. Wenn mal ein Loch um 1mm versetzt ist, gibt es Ausgleichsdübel (ich glaube von Neutechnik)
Du wirst ohne Bohrmobil, -ständer oder anderer Bohrführung kein exakt senkrechtes Loch hinbekommen. Aber wenn man sich bemüht, bekommt man die Teile mit Gewalt trotzdem zusammen. Das finde ich aber arg gepfuscht.
Für 15€ bekommst du eine der unzähligen Bohrhilfen, mit denen du exakt senkrecht bohrst (auch in die schmale Stirnseite).

Perfekt werden die Löcher übrigens mit der Oberfräse.

 

@Holzwurm: jetzt habe sogar ich das verstanden, schaue ich mir morgen mal im Baumarkt an. Danke
@racewind: wenn ich morgen im Baumarkt bin, schaue ich mir mal so eine Bohrhilfe an. Oberfräse hast du bestimmt recht, aber ich habe grade heute mit maschinenkaufen zugeschlage, Oberfräse muß etwas warten....

 

Servus,
also die Dübelhilfe zum anpressen ist schon die optimalste Lösung. Und wegen dem Freihandwinkel, würde eventuell eine stationäre Bohrmaschinenhalterung Abhilfe schaffen.

MfG

 

Brutus  
Zitat von Rincewind70
Diese Kupferspitzen kenne ich ..., nicht beim senkrechten Bohren.
Ja, ist schon richtig, hab ich ihm ja auch nicht geschrieben. Hatte da noch was mit einem Winkel geschrieben aber ich denke mal wir sind uns hier alle einig, dass wir hier ordendlich arbeiten wollen oder es lernen wollen von den Fachleuten hier. Warum sonst sollte man sich hier im Forum anmelden ? Du schreibst "Dübelfix", ich glaube mich jetzt zu erinnern, das Zeug liegt bei mir schon so lange da vergisst man so manches aber auch die Bezeichnungen ändern sich mit der Zeit. Was damals der Zollstock ist heute der Gliedermaßstab, aus Schieblehre wurde Messschieber und aus Schraubenzieher wieder Schraubendreher. Ich weiß nicht genau aber vielleicht hat man auch schon wieder neue Bezeichnungen dafür. Denen da oben wird halt nicht langweilig.

 

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