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Dübel in weichen Wänden

13.07.2013, 22:59
Meine Garage hat sehr weiche Wände. (Vielleicht Betonstein?)
Normales Bohren reicht für jedes Dübelloch. Geht wie Butter.
Es kommt mal vor, dass sich die Dübel (Fischer -Dübel) schon mal
durchdrehen, wenn ich eine Schraube erinschraube.
Ergo: Ich einen 7,5 Bohrer verwendet und dann den 8-ter Dübel eingesetzt.
Das scheint besser zu sein.

Vielleicht sollte man andere Dübel verwenden?

Gruß
Tango 12
 
Dübel Dübel
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19 Antworten
Um dir den passenden Dübel zu empfehlen, wäre es gut zu wissen welches Mauerwerk du hast. Hier gibt es einen Artikel mit ein paar Tipps wie man versuchen kann aus dem Bohrmehl auf das Material der Wand zu schliessen. Vielleicht hilft dir das schon weiter.

Wenn gar nichts geht, hilft of der Klassiker den Dübel kurz in Gips zu tunken und ihn dann erst in die Wand zu stecken. Das hält, aber falls du je auf die Idee kommst den Dübel wieder raus haben zu wollen, hast du ein Problem.

 

kommt denn weißes Bohrmehl ? Ist das Material so weich, dass Du schon mit einem Schraubenzieher bohren könntest ?

Wenn ja, würde ich vermuten, dass es Ytong ist...

Auch dafür gibt es im gut sortierten Baumarkt die passenden Dübel !

PS : war Klasse, früher als Elektriker... Schlitze machen in Ytong war so easy... ratz-fatz mit nem alten Schraubenzieher paar mal geritzt und der Schlitz war fertig...

 

Ich habe ein ähnliches Problem und möchte das mit einem bereits verholztem und getrocknetem dicken Stück eines Kiwi-Astes lösen. Die Bohrung ist ja von der Natur als Wasserleitung bereits vorhanden und läßt sich gut auf den engültigen Durchmesser aufbohren. Gibt es dazu evtl. schon Erfahrungen?

 

Es gibt Hersteller die bieten Dübel mit axialen "Flügel" an. Diese drehen dem entsprechend nicht durch.
Selber nutze ich bei ausgeleierten 6 mm Löcher 7-ner Nylondübel.
Die gibt es tatsächlich ;o)

 

Also grundsätzlich Bohre ich in Wänden immer 5 mm dünner als der Dübel tatsächlich ist, so sitzt der Dübel fest. Hierzu benutze ich immer die Dübel mit dem Fisch Auf die Weise habe ich es bisher noch nicht erlebt das ein dübel dann "durchdreht"

 

Zitat von Frankie66
Also grundsätzlich Bohre ich in Wänden immer 5 mm dünner als der Dübel tatsächlich ist, so sitzt der Dübel fest. Hierzu benutze ich immer die Dübel mit dem Fisch Auf die Weise habe ich es bisher noch nicht erlebt das ein dübel dann "durchdreht"
hmmm....bei 5er Dübeln also gar nicht?

 

Bei "weicher" Wand nehme ich gerne "Universaldübel" die wirklich überall und optimal verwendbar sind!
Diese gehen weit auf bzw. auseinander!

schau mal hier:
http://www.fischer.de/PortalData/1/R...X-94421-de.pdf

 

Eine Möglichkeit wären TOX-Dübel. Diese können eigentlich auch überall eingesetzt werden, sind nur "durchdrehsicherer".
Ansonsten kannst Du den Dübel auch mit Zahnstocher festigen. Dübel drin lassen und neben dem Dübel je nach Bedarf ein paar Zahnstocher in das Loch hauen. Hält super.

 

Wenn der Dübel durchdreht, etwas Gips anrühren, den Dübel durch den Gips drehen, dass der Gips daran ringsum haften bleibt. Dann ab damit ins gebohrte Loch und trocknen lassen. Schraube rin und hält.

 

Ich warne dringend davor irgendwelche Fremdgegenstände wie Zahnstocher o.ä. als "Dübelunterstützung" o.w.a.i. zu verwenden!

Einzig der von Fernton und RedScorpion genannte Trick mit dem Gips ist sinnvoll und ergibt einen sicheren Halt, alles andere ist irgendetwas zwischen suboptimal und grober Unfug ...

 

Geändert von Linus1962 (14.07.2013 um 21:41 Uhr)
Mal wieder was gelernt - das mit dem Gips.
In Zukunft sind wohl Universal-Dübel das Optimale.
Danke

Es ist keine Ytong-Stein.
Die Mauersteine sind sehr groß ca 30 X 50 cm und haben nach ca 4 cm Kammern,
in denen ein Dübel glatt verschwindet.

Gruß
Tango 12

 

Zitat von Tango12
Mal wieder was gelernt - das mit dem Gips.
In Zukunft sind wohl Universal-Dübel das Optimale.
Danke

Es ist keine Ytong-Stein.
Die Mauersteine sind sehr groß ca 30 X 50 cm und haben nach ca 4 cm Kammern,
in denen ein Dübel glatt verschwindet.

Gruß
Tango 12

Das klingt nach Bimssteinen ...
... in diesem Fall ist ein bohren OHNE SCHLAG-/HAMMER-Funktion wichtig und u.U. ist es sinnvoll, etwas kleiner zu bohren als der spätere Dübel dick ist.

Bei Bimssteinen (haben wir in unserer Gegend sehr oft), habe ich sehr gute Erfahrung mit den CYL-9 Multicontruction Bohrern von Bosch gemacht die sehr scharf sind und eher "schneiden" als "wühlen" ....

... wenn Du dann noch einen FISCHER UX-Dübel (z.Bsp. UX 8 *50 R) mit Rand nimmst und eine Schraube entsprechend der maximalen Dimensionen (also 6mm dick für o.g. Beispiel), die auch lang genug ist (Dübellänge + Anbauteilstärke + 10mm), sollte einer belastbaren Verbindung auch ohne Gips nichts im Wege stehen ...

 

Geändert von Linus1962 (15.07.2013 um 08:55 Uhr)
Also,wenn bei einer Bohrung der Dübel durchdreht,nehme ich den Heißkleber und fülle das Bohrloch zur Hälfte auf und schiebe dann den Dübel mit Schraube rein.Wenn der Kleber abgekühlt ist,die Schraube ganz eindrehen.Bei mir hat das bis jetzt im Bombenfest gehalten.

 

nachdem ich auch schon desöfteren mit dem Durchdrehen konfrontiert war:

- Dübel beim Einschrauben mit einer Spitzzange o.ä. festhalten

lg raga

PS; wenn der Dübel anschließend verdeckt sein sollte dann eben vorher mit einer Schraube alle Dübel leicht andrehen .. Schraube wieder raus .. dann Montageteil davor und festschrauben

 

Wenn so auch geht ist doch ok ! Hört sich sehr nach üton an aber so ist ok finde ich

 

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