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Doppelstegplatten einkürzen

24.09.2013, 14:14
Ich baue grade ein Vordach damit meine Haustür nicht Nass wird

Jetzt sagte ein Kollege er habe gehört (ich liebe solche aussagen) das man sie besser mit der Flex und einer Metalscheibe kürzt, weil sie einreissen können wenn man sie mit der Stichsäge kürzt.

Könnt ihr mir da weiterhelfen?

Ich hatte eigentlich vor es mit der Stichsäge zu sägen.
HKS hätte ich auch noch.....

Aber was ist das beste?
 
Doppelstegplatten Doppelstegplatten
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30 Antworten
Da du ja eh was abschneiden willst/musst kannst du ja einen Probeschnitt machen auf dem was zuviel ist.
Dann siehst du gleich selber was besser ist.
Evtl. hilft es auch Krebband auf die Schnittkante zu kleben.
Mal so eiine Idee von mir :-)

 

Das wollte ich sowieso machen weil ich mir die Platten ja nicht zerkratzen möchte.

 

die einfachen gewellten hatte ich mit der Stichsäge geschnitten.
Mit der Handkreissaäge/Flex weiß ich nicht ob das evrl. zu heiß wird

 

Geändert von Jupp00 (24.09.2013 um 14:43 Uhr)
Stichsäge und Flex sind ein mühseliges Geschäft. Lies mal hier im Nachbarforum mit happy End:
http://www.bosch-pt.de/professional/...schneiden.html

 

Doppelstegplatten habe ich noch nicht geschnitten sondern nur das Standard-Wellplattenformat 76/18 in 3mm Stärke.

Das geht (zwar) auch mit der Stichsäge, allerdings solltest Du dafür besondere Sägebllätter (-KLICK-) verwenden.

Die von mir verbauten Platten waren GUTTAGLISS ACRYL SZ in 3mm Stärke. Insgesamt mußte ich 3 Platten von 3m auf 2,35m kürzen.

Das Schneiden mit der Stichsäge (GST 140 BCE) war NICHT BRUCHFREI möglich, zumindest habe ich es nicht geschafft. Entstanden sind die Ausbrüche beim "einfahren" bzw. beim "ausfahren" aus der Platte. Die AusBRÜCHE selbst (insgesamt 3) waren nicht problematisch weil sie nur klein waren und durch die Überlappung kaschiert wurden, trotzdem hat es mich sehr geärgert.

Heute würde ich es auch nicht mehr mit einer Stichsäge schneiden sondern mit meiner Minihandkreissäge weil ich glaube, dass die schnelle, rotierende Bewegung einer Kreissäge sehr viel "bruchsicherer" schneidet", als der Hub einer Stichsäge ...

... glaube aber auch, dass meine Bruchprobleme ebenfalls durch die FORM der Platten (Profil-Wellplatten) begünstigt wurden.

So gesehen ist ein Winkelschleifer mit seiner rotierenden Scheibe nicht ganz falsch ...
... trotzdem würde ICH das niemals mit einem WS machen. Das wäre mir viel zu ungenau (und ich habe für meinen WS eine Schutzhaube mit Schiebeschlitten) .

ich kann mir vorstellen, dass eine Stichsäge bei Stegplatten sehr gut verwendet werden kann, aber wenn Du auf eine HKS Zugriff hast, NIMM DIE !

jm2c

 

Geändert von Linus1962 (24.09.2013 um 14:44 Uhr)
Ok, da haben sie Stichsäge und Handkreissäge benutzt.
Da ich mir aber für die HKS kein neues Sägeblatt zulegen möchte und ich nur drei platten Kürzen muss, wird es wohl die Stichsägenvariante

 

Ich habe auch eine Minihandkreissäge.
Ich glaube damit könnt ich es auch mal probiern.... Ist zwar schon etwas schwach auf der Brust durch die ganze Laminat verlegerei (Egal wo im Bekannten und Verwandtenkreis Laminat verlegt wurde war die kleine dabei) aber für doppelstegplatten sollte es Funktionieren

Danke euch

 

Zitat von abe12345
Ok, da haben sie Stichsäge und Handkreissäge benutzt.
Da ich mir aber für die HKS kein neues Sägeblatt zulegen möchte und ich nur drei platten Kürzen muss, wird es wohl die Stichsägenvariante
Nachtrag:
Der Hersteller der Platten kann Dir sicherlich ganz genau Auskunft darüber geben welches Tools mit welchem Einsatzwerkzeug den "optimalen Schnitt" bringt.

Btw: Je nachdem was Du für Platten hast, ist die Anschaffung eines speziellen (oder zumindest besser geeigneten Sägeblattes) billiger, als eine neue Platte zu kaufen weil Du die alte ruiniert hast ...

 

Das stimmt, aber dann tut es auch ein sägeblatt für eine Stichsäge um 2 Platten längs und drei platten Quer zu kürzen.

Ob ich da nun 20 minuten oder 45minuten dran sitze ist ja erstmal nebensache wenn ich das sägeblatt danach nicht mehr wirklich brauche

 

Ich vermute mal, dass die Doppelstegplatten sich mit dem richtigen Sägeblatt ganz gut mit der Stichsäge kürzen lassen werden. Das quadratische Grundformat der einzelnen Stege ist physikalisch ja recht stabil.

Ich würde mal 'n Probschnitt versuchen. Insbesondere bei der Geschwindigkeit gilt es ein gesundes Maß zu finden. Nicht zu langsam, sonst ruckelt (und bricht) es und nicht zu schnell, weil's sonst zu warm wird.

Bei Wellplatten hast du den Ausbruch meist im "Tal" der Platte, wenn diese nicht mehr an der Bodenplatte der Säge anliegt.

Flex wäre mir aber auch zu ungenau

 

Mit sehr viel Zeit könnt ich auch die PMF benutzen

Ich werde mal die Stichsäge und die Minihandkreissäge testen.
Mal sehen was passiert Was schneller/besser/sauberer ist

 

dann sag uns mal Bescheid, was da gut geht ;-)

 

Ekaat  
Ewig ist's her: Ich hatte 1981 eine Doppelstegplatte, die längs und quer gekürzt werden mußte. Ich tat es mit der Kreissäge mit dem Hartmetallblatt. In der Querrichtung hatte ich kein Problem, in der Längsrichtung waren kleine Anrisse, die allerdings nicht störten, weil die Seite in einem U-Profil verschwand, um an der Wand halten zu können. Befestigt hatte ich sie dann mit Silikon.

 

Woody  
Ich weiß nicht, ob ich nun zu spät bin, aber ich würde dir bei der Stichsägenvariante auch empfehlen, unbedingt den Pendelhub auszuschalten. Es geht dann zwar wahnsinnig langsam voran, aber die Vibrationen halten sich dann sehr im "brichfesten" Rahmen.

 

Ich habe solche Platten mal mit dem PMF 190 und diesem halbrunden Sägeblatt geschnitten,das ging recht gut.

 

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