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Diskussionsthread PLS 300

27.09.2010, 14:29
Hallo zusammen,

ich nehme die Anregung von Ricc gern auf und würde mich freuen, wenn Ihr Eure Erfahrungen mit der PLS 300 einfach hier mitteilt, auch unabhängig vom Produkttest und den Beiträgen im Testblog.

VG Jan
 
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27 Antworten
Die Sägestation PLS 300 wurde auf meiner Heimwerkerparty von unterschiedlichen Anwendern "bearbeitet", interessant, dass die Heimwerker sehr viel Mühe hatten, gerade Schnitte und Winkel zu erzielen. Diese Erfahrung bestätigt mir meine Meinung, dass vor dem ersten Einsatz des Gerätes eine gewissenhafte "Einarbeitung" von Nöten ist.

 

Jep auch nach meiner Meinung muss man ein bisschen üben um damit korrekt zu schneiden. Das Spiel zwisschen Säge und Schneideführung hilft dabei nicht unbedingt weiter.
Schön wäre auch eine Einrastmöglichkeit bei häufigen Winkeln wie 45°, 90° und 30°. Oder eine einfache mitgelieferte Lehre um Standardwinkel zu überprüfen.

 

Das mit dem Spiel scheint mir fast bischen systematisch bei Bosch.....man liest dies bzgl. auch einiges im Zusammenhang mit blauen Kreissägen und deren Führungsschienen....

 

Zitat von JOERG24
Schön wäre auch eine Einrastmöglichkeit bei häufigen Winkeln wie 45°, 90° und 30°.
Laut Bedienungsanleitung gibt es Arretierungspunkte bei 0° und 45°. Diese sind aber nicht sehr genau, eine Abweichung von +/- 1° steckt drin.

 

@ JOERG24
Die Idee mit den mitgelieferten Lehren für Standardwinkel finde ich super.


Wie ich in meinem Test geschrieben habe, kann ein digitaler Winkelmesser zur PLS 300 kann nicht schaden. Mit ein wenig Übung und Erfahrung ist das aber für 90° und 45° nicht nötig.

 

Zitat von meister_oli
Laut Bedienungsanleitung gibt es Arretierungspunkte bei 0° und 45°. Diese sind aber nicht sehr genau, eine Abweichung von +/- 1° steckt drin.
Das sind "nur" gefederte Stifte, die einen leichten Widerstand beim Einstellen erzeugen. Abweichungen 1° sind da problemlos drin, wenn man sich nur darauf verlässt.

 

Genau dieses Spiel würde ich gerne auch mal von der Boschseite erklärt haben. Ich war beim Test nicht dabei, habe aber gelesen, dass viele damit nicht zufrieden sind. Warum gibt es dieses große Spiel? Wäre ein Schlitten auf dem die Stichsäge festgemacht wird eventuell besser oder zu umständlich?

 

Nur eine Idee, aber vielleicht ist das Spiel in der Breite des Sägeblatts. So könnte ich links oder rechts von der Markierung sägen. Wenn ich etwas ausmesse, rechne ich die Schnittbreite so ja nicht ein.

 

Geändert von Sven (27.09.2010 um 21:19 Uhr)
Wäre eine Möglichkeit. Wenn ich an meine alte Stichsäge denke, wäre solch ein Spiel sogar angebracht. Sie zieht generell schief und es lässt sich nur mit einer kontinuielichen Schrägstellung gerade sägen. Nur ob sowas dabei berechnet wird???

 

Ich denke das ganze wäre schon wesentlich besser wenn man einen Stichsägenfuß als Frästeil hätte. Da bekommt man die Toleranzen schon besser in den Griff. Allerdings muss man auch immer bedenken dass wir hier über Heimwerkerprodukte sprechen und gerade die Stichsäge eigentlich recht günstig ist. Der Aufwand alle Maschinenfüße der Stichsägen auf die Schiene abzustimmen ist auch nicht gerade einfach. Ist eben ein Kompromiss. Eine ältere Säge soll ja auch noch irgendwie passen. Sonst müsste man das ja auch immer als Einheit verkaufen. Mit ein wenig Gefühl in der Hand ist das aber auch nicht so problematisch finde ich.

Ich hab mir das ausgemessen und einen dünnen Materialstreifen in die Schiene geklebt. Jetzt ist es Speilfrei.

So wie ich das sehe ist die Station in einem nicht unerheblichen Anteil für die Fussbodenverlegung konzipiert wurden und diesen Zweck erfüllt sie auch gut nach meiner Meinung.

Eine saubere Gehrung zu schneiden ist mit meiner Kappsäge auch nicht einfacher. Da muss man sich halt auf das Gerät ein bisschen einstellen oder mit Lehren ausprobieren.

Ansonsten muss man sich eine andere Kategorie von Gerät anschaffen. Da gibts dann auch Führungsplatten für exaktere Schnitte und genaue Einstellmöglichkeiten.

 

Wie eben schon gesagt es handelt sich um bosch grün und da muss man schon mal ein abstriche machen weil was erwartet ihr für 99 euro es ist halt Hobby und nicht Profie Werkzeug. Ich selber hab eine P1 cc von Mafell da kostet die Stichsäge schon 450 euro und die Führungsschiene für Gehrungen auch noch mal 100 euro die macht Schnitte wie mit der Kreisäge. Also ich denke das die PSL 300 ganz gut ist um Laminat zu legen und den ein oder anderen Winkelschnitt zu machen aber wer wirklich genauigkeit haben will muss doch ein bisschen mehr zahlen

 

Für präzise perfekte Säge- und Gehrungsschnitte!

So steht es in der Produktbeschreibung auf der Internetseite. Die Sägestation ist neu, meine Stichsäge auch. Ich wollte damit präzise Gehrungswinkel sägen. Aufgrund des Spiels ist das jedoch nicht möglich.

Die Hotline war gut zu erreichen. Die Aussage war jedoch, dass die Sägestation dafür nicht geeignet sei. Das Spiel sei erforderlich, um die Säge in der Schiene bewegen zu können.

Der Aussage " Das ist grünes Werkzeug, da muss man halt mit leben" kann ich nichts abgewinnen. Es ist kein billiges Werkzeug aus dem Supermarkt. Dort muss ich mit Ungenauigkeiten leben. Von einem Bosch Zusatz(!)werkzeug für 100 EUR habe ich etwas anderes erwartet.

Ulfberht

 

Also man kann damit schon präzise sägen finde ich. Einfach nach links an die Schiene andrücken und dann passt es schon. Mit dem Gehrungsschneiden muss man halt ausprobieren bis man die richtige Einstellung an der Stichsäge gefunden hat. Das ist weniger ein Problem der Sägestation als eins der Stichsäge und deren Fuß Einstellmöglichkeiten. Aber wie bereits gesagt - auch an meiner Kappsäge sind 45° auf der Skala nicht unbedingt exakt 45° im Schnitt. Da hilft nur das Einstellen über eine Lehre.

Exakt passende Gehrungsschnitte sind auch wirklich nicht leicht.

Ich geb Dir aber recht dass man das nicht unbedingt so bewerben sollte.

 

Ich selber säge immer leicht rechtslastig. Von daher war das Spiel für mich kein Problem. Beim Verlegen des Laminats hat dies auch keine große Rolle gespielt. Demnächst werde ich noch ausgiebig Gehrungsschnitte testen, was mir in der Testphase aus Zeitgründen leider nicht möglich war. Bin auf die Passgenauigkeit mal gespannt. Ein Bilderrahmen sollte ja schon rechtwinklig sein und nicht als Trapez an der Wand hängen.

 

Ich glaube weniger, dass es sich um eine Qualitätsfrage handelt. Ich bin Metaller und gerade bei Serienproduktion spielt es keine Rolle, ob ich eine Tolleranz von 1mm oder 0,1mm einhalte. Deswegen würde ich gerne mal die Boschseite dazu hören.

 

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