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Die Wohnung im Amerikanischen-Stil [Talkrunde]

13.04.2014, 09:13
Funny08  


Wie mögen es die Amis Zuhause? Passend zum Thema "Wohn-Inspiration aus anderen Ländern" werfen wir mal einen Blick über den großen See.

Die Amerikaner stehen auf große Sachen, sei es der XXL-Kühlschrank in dem man Verpflegung für 2 Monate horten kann oder der Wandschrank in welchem die Dame des Hauses am besten einen Segway benutzt um von den Socken zu den Röcken zu fahren.
Doch sie mögen es auf der anderen Seite auch gerne mal schlicht. Seien es die puristisch-funktionellen Shaker-Möbel aus Nussbaum, Pinie oder Ahornholz oder die typischen amerikanischen Quilts (Decken welche ursprünglich aus allen möglichen Stofffetzen zusammengenäht wurden) - welche wie ein offener Kamin einfach dazugehören müssen.

Oft findet man in Amerika große Holzhäuser, mit großzügigen Garagen und Hofeinfahrten und auch eine große Veranda - mit Hollywoodschaukel und einem BBQ-Grill - darf da einfach nicht fehlen.

Mit Ausnahme von bequemen Stühlen und anderen Sitzgelegenheiten legt man in Amerika jedoch oft weniger Wert darauf das alles zusammenpasst - oft ist eine amerikanische Wohnung ein wildes Sammelsurium vieler Sachen, von puristisch bis Hightech ist alles zu finden.

Wie seht Ihr das?

- Habt Ihr Erfahrungen mit Amerika?
- Wart Ihr schon mal dort?
- Was habt Ihr gesehen und erlebt ?
- Wie findet Ihr den Lebensstil der Amerikaner ?
- Könntet Ihr euch diesen Stil auch bei euch in der Wohnung/ im Haus vorstellen?
 
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41 Antworten
Janinez  
ich bin so 2-3x pro Jahr da drüben gewesen und habe viel von diesem Land gesehen.Habe auch viele Freunde drüben. Also mit den Häusern kann ich mich nicht anfreunden, sehen zwar von außen toll aus, aber einfach nicht mit unseren Ziegelhäusern zu vergleichen, meist auch nicht mal mit unseren Holzhäusern.
Mit dem Wohnstil, der in Alaska gepflegt wird könnte ich durchaus leben, natürlich und rustikal. Allgemein ist die amerk. Lebensweise aber nicht meine Welt - auf Dauer.

 

Ich hab schon 4 mal da drüben Urlaub gemacht( Verwandschaft ) und ich sage das gleiche wie Janinez ausßer ich bin noch nicht in Alaska gewesen.

 

Funny08  
*g mal abgesehen von den " Ich fall bei einem Windstoß um"-Hütten der Amis - wie fandet ihr die Einrichtung ?

 

Janinez  
Alaska kommt halt unserem Lebensstil in den Bergen sehr nahe. Ich hab´ja auch drüben gearbeitet aber auf länger oder immer dort leben - für mich niemals.
Klar gibt es in einigen Städten Traumhäuser, die auch unseren Qualitätsansprüchen entsprechen - aber im großen und Ganzen - nix für mich.
Wobei manches da drüben halt einfach erschwinglicher ist, als hier z. B. nicht nur Immobilien, sondern auch die Fliegerei oder Boote, das kostet bei Weitem nicht das wie hier.

 

Ich war 2x drüben, private Wohnungen oder Häuser konnte ich mir da aber nicht ansehen.
War zum urlauben da und hatte Apartement/Haus gemietet.
Ein paar Sachen sind da schon schön.
Ins Haus integrierte Garage z.B. Bei uns ist das meist ein Anbau oder steht komplett getrennt. Integrierte sehe ich bei uns immer nur unter das Haus gepackt, also nicht ebenerdig.
Was ich als "must have" ansehe ist seit meinem ersten Besuch der begehbare Kleiderschrank.
Kurz nach dem ersten Besuch 1992 sind wir umgezogen und da war die Möglichkeit solch einen Schrank zu bauen. 1,2x3,5 m. Mit einer 2x2 m Falttür.
Mittlerweile sind wir wieder Umgezogen, und da lässt der Schnitt des Schlafzimmers solch einen Schrank leider nicht zu. Was vermisse ich diesen Schrank, der normale gekaufte Kleiderschrank jetzt ist einfach nur unpraktisch.

 

Ich kann eigentlich viel dazu sagen da ich in mehreren Häusern war weil ich da Onkel und Tante habe und die wieder Kinder und da war ich nun auch zu Besuch;-)) und die Einrichtung ist da so ziemlich gleich und nicht so mein Geschmack alles sehr Rustikal und dunkel (Ich meine die Möbel). Viel Teppich haben sie in den Wohnungen aber das ist alles Geschmacksache oder. Und ein Wort noch zu den Häusern die wollte ich nicht geschenkt haben ich bin Maurer und das dahinten geht ganicht.Aber die Lebensweise da ist besser einfach Ruhiger und dementsprechend besser für die Gesundheit jaja das essen da hinten aber das hat jeder selber in der Hand und gut Essen kann man da auch.

 

ich hab einige wohnungen gesehen und häuser bewohnt in den USA und ich kann sagen das manches Möbelstück hierzulande wirklich fehlen würde. das liegt meist darin begründet das Häuser meistens möbliert verkauft und vermietet werden. das macht dann sinn wenn die sehr wertig und schwer sind. leider sind die mieter nicht immer zimperlich mit dem zeugs. über geschmäcker lässt sich gerne streiten. meist sehr schwer und etwas überladener als wir es kennen.

 

Wir waren vor genau einem Jahr auf dem Nordamerikanischen Kontinent und haben dort eine Rundreise von New York über Boston, Portland, Qubéc, Montreal, Toronto, Ottawa, Niagara Fälle, Harrisburg, Washington, Philadelphia wieder nach New York gemacht und wir haben dort viel gesehen was Wohnen und Essen angeht.
Unser persönliches Urteil hierzu, Urlaub dort machen sehr gerne aber auf Dauer wohnen wenn es eine andere alternative gibt dann lieber mal nicht.
Bei genauerem hinsehen sind uns die Stromleitungen (außer die in den größeren Städten) aufgefallen das diese Oberirdisch verlaufen und nicht gerade vertrauenserweckend befestigt sind.
Die Häuser sind hübsch anzusehen, jedoch darf man sich nicht wundern wenn nach einem Sturm in ganzen Stadtteilen nur noch Kamine stehen, denn die Häuser sind halt leider nur aus dünnem Holz gebaut. Für einen Dachstuhl werden Balken ich möchte doch lieber Kanthölzer sagen 60x80mm verwendet aber egal, schön anzusehen und meist sehr Wohnlich eingerichtet!
Wie oben schon geschrieben Urlaub Jo, Wohnen No


Bilder von unserer Rundreise http://www.Nord-lichter.de.tl

 

Vor einigen Jahren war ich öfters in den USA und Canada. (Von der Mexikanischen Grenze bis nach Neufundland/Labrador, von LA bis Washington)

Um zu der Lebensweise einen genauen Standpunkt abgeben zu können, sollte man diese auch getrennt nach der geographischen Lage beurteilen.
Man kann ja auch nicht die gesamte Lebensart aller Europäer über einen Kamm scheren...

Zwei Dinge, die jedoch fast auf dem ganzen Kontinent anzutreffen sind:
Die weit verbreitete Bauart des offenen Wohnraumes mit direktem Zugang (hinter der Haustüre beginnt das Wohnzimmer). Hatte ich auch mal bei meiner Junggesellenbude - nie wieder...
Dann schon lieber das andere Extrem mit einer riesigen Eingangshalle und offenem Treppenhaus - damit könnte ich mich anfreunden...

Was mir damals aufgefallen ist -> immer mehr US-Amerikaner möchten in Stein bauen und orientieren sich hierzu an unserem europäischen Standard.

 

debabba  
Ich war noch nie drüben, habe aber durch meine Arbeit (CAT) und meinen Sport (Eishockey) des öfteren mit Amerikanern zu tun.
Mal abgesehen davon, dass ich schon gerne mal das Land sehen würde, schreckt mich doch ab, das man so gut wie alles von sich preisgeben muss, obwohl sie eh schon alles von einem wissen.....können ja selbst bei ihrer NSA die Daten von mir abgreifen.
Fasziniert bin ich von dem "grenzenlosen" Optimismus (Sport) den die Amerikaner anscheinend generell haben. Etwas mehr "niemals aufgeben" würde ich mich auch hier in Deutschland wünschen.
Die Amerikaner haben auch ein großes Interesse an Tradition und Kultur (wohl auch weil sie selbst ein relativ Junges Land sind). Auch ein Punkt, den ich mir hier in Deutschland mit mehr Beachtung wünsche.
DIe von Kneippianer erwähnte Eingangshalle in Häusern fand ich immer schon Weltklasse! Ebenso die Einrichtungen in "Americans Diner"...
Die offenen Küch/Wohnbereiche sind ja auch hier ganz stark im kommen. Besonders toll finde ich die Blockhäuser/hütten, die man in Kanada vorfindet. Die strahlen für mich Gemütlichkeit pur aus. Dazu noch Felle als Teppiche usw. ein offener Kamin und das ganze am besten an einem Bergsee.....
Klar jetzt schreien die Vegetarier und Tierschützer wieder, aber ich find es eben klasse.
Zumal man ja das erlegte Tier auf seinem Smocker zubereiten kann und das Fell auch noch verwertet.

 

Was das Wohnen betrifft, so fand ich die Trailerparks auf Key West (Florida) sehr witzig. Diese (für unsere Verhältnisse) gigantischen Wohnwürfel werden zusammen gesteckt und bilden interessante Wohnwagenparks - nur eben ohne Wagen. Gelegentlich sieht man auf dem Highway eines dieser Häuser "umherfahren" - gezogen von einem monströsen SUV. Ein Transport, für den man bei uns die halbe Autobahn sperren müsste - in den Staaten völlig normal.


Selbstverständlich für viele Amerikaner ist auch das Wohnen in sogenannten "Closed Communities" - eine Art Edel-Ghetto mit eigenem Sicherheitsdienst, Club-Haus und häufig auch gemeinschaftlichen "Anlagen" (Pools, Sport- & Parkanlagen etc.). Nett, aber gewöhnungsbedürftig...

 

Susanne  
Ich war häufig in den USA, vor allen Dingen in Kalifornien, und mir gefallen einige Elemente des Wohnstils. Etwa die großen Wohnküchen, die quasi das Zentrum des Hauses bilden, wie es bei uns jetzt zunehmend ebenfalls umgesetzt wird.
Oder die schönen, gemütlichen Verandas der Holzhäuser.

Absolut irritieren würde mich allerdings die Abwesenheit eines Flurs. In amerikanischen Häusern und Wohnungen steht man oft umgehend im Wohnraum, sobald man die Eingangstür öffnet. (Wer Two and a Half men guckt oder Big Bang Theory, weiß, was ich meine.)

Häufig ist auch die Einrichtung so zusammengewürfelt, wie wir uns eher nicht wohl fühlen würden. Wohnen hat in den USA offenbar nicht annähernd den hohen Stellenwert, den es bei uns hat, obwohl es dort natürlich auch Ikea gibt und Pottery Barn, eine Einrichterkette mit ziemlich hübschen Sachen, und auch viele Kaufhäuser mit einem tollen Angebot.
Aber so richtig schön eingerichtete Häuser habe ich bisher nur in San Francisco gesehen, in zauberhaften, pastellfarbenen viktorianischen Häuschen an einer dieser irrwitzig steilen Straßen, und mit Blick auf Meer oder Bucht....... Das ist dann schon traumhaft!

 

Es gibt auch die Variante bei der man ein Garagentor im Wohnzimmer hat. Land der unbegrenzten möglichkeiten

 

Janinez  
oh ja diese Edel Ghettos kenne ich auch - hab einige Bekannte die da Häuser drin haben und ich darf da auch drin wohnen - aber ehrlich gesagt - wohl fühle ich mich da drin nicht , nur sicher.
Als ich in den Staaten gearbeitet habe, hatten wir auch fertig eingerichtete Häuser zur Verfügung, ist zwar praktisch, mir aber zu unpersönlich. Ich musst einfach immer wieder zwischendurch nach Hause. Wobei die Amerikaner ja den deutschen Stil lieben.
Wenn ich gebacken habe, war immer die halbe Mannschaft und Nachbarschaft da

 

Susanne  
P.S.: Die großen Kühlschränke sind nicht mehr meins, auch wenn sie wirklich schön geräumig und übersichtlich sind. Ich hatte mal so einen - allerdings ein deutsches Fabrikat - mit Eiswürfelbereiter und allem Gedöns. Der hat unglaublich viel Strom verbraucht. Außerdem sind diese Eiswürfelbereiter ziemlich wartungsintensiv, denn aus Hygienegründen muss man sie ständig reinigen. Und all die Kosten und der Aufwand für ab und zu ein, zwei Eiswürfelchen? Ich stell mir lieber für 1,20 so ein Plastikdings ins Kühlfach oder besorge im Sommer hin und wieder mal eine Tüte Crushed Ice aus dem Supermarkt.

 

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