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Die Suche nach der geeigneten Schleifmaschine

14.05.2015, 13:21
Hallo,

Ich habe demnächst vor einen Fernsehertisch mit Vitrine aus Holzpaletten zu bauen. Vom Prinzip nur in schöner und mit kürzeren Beinen: http://www.ikea.com/de/de/catalog/products/00105064/
Diese Projekt ist der Grund zur Anschaffung einer Schleifmaschine, aber das Gerät sollte dennoch eine hohe Flexibilität bieten für andere Projekte (d.h. z. Bsp. Schleifen von Stahl als sinnvolle bzw. ergänzende alternative zur Flex).
Ich habe bis jetzt immer nur mit der Flex gearbeitet. Aber mit den planen Palettenbretter ist die Flex weniger geeignet. Einen reinen Schwingschleifer, wäre nach meiner Einschätzung nur für plane Flächen geeignet und daher nicht mehr so polyvalent.

Eigentlich suche ich nach einer Kombi aus Elektrofeile und Schwingschleifer.
Beides zu kaufen, wäre in Anbetracht der Nutzhäufigkeit etwas too much...

Habt ihr Tipps für mich?

Viele Grüße
 
Holzbearbeitung, Schleifmaschine Holzbearbeitung, Schleifmaschine
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31 Antworten
Ich finde für die groben Paletten einen Excenterschleifer als sinnvollstes Werkzeug.

 

Hey, danke für die schnelle Antwort!
Ich nehme an, ein polyvalentes Gerät werde ich nicht finden? Sprich ich brauche ein Gerät für Plan und eins fürs verwinkelte, abgerundete,...
Aber warum jetzt genau einen Excenterschleifer und keinen Schwingschleifer, Multischleifer oder Bandschleifer? Ich brauche mehr Infos um es abwägen zu können.

 

Mit einen Bandschleifer machst du "große" Flächen. Mit dem kommst du nicht in Ecken.

 

Der Abtrag bei einem Excenterschleifer ist gößer als bei einem Schwingschleifer. Man kann ihn aber auch sehr gut dosieren, so dass der Abtrag nicht zu groß ist.
Eine Multischleifer würde auch gehen, ist aber nicht so effektiv. Er ist für kleinere Flächen, Kanten und Ecken, sowie wenig Abtrag bestens geeignet.
Der Bandschleifer ist für Flächen super geeignet, er kann auch staionär für kleine Schleifarbeiten verwendet werden.
Ich habe alle drei Sorten und verwende sie je nach Bedarf. Man muss sicherlich nicht alle haben.

 

Warum keinen Bandschleiffeilvorsatz für den Winkelschleifer als Elektrofeile?

 

Für Flächen wirst Du um einen Schwing-, Exzenter-, Band- oder Multischleifer nicht herumkommen wenn es gut werden soll ...

... würde ICH Palettenmöbel bauen, käme ganz sicher der Schleifroller PRR 250ES zum Einsatz, zumindest immer dann wenn es mit den o.g. Geräten nicht geht oder schwierig wird ...

... und da gibt es bei Paletten wohl einige Stellen

Der wurde auch schon hier im Forum getestet. Meinen Testbericht dazu findest Du -HIER-.

 

Ich würde einen Fein-Multimaster empfehlen. Da gibt es einen großen Schleifteller für Flächen und jede Menge anderes Zubehör..

 

Zitat von sugrobi
Ich würde einen Fein-Multimaster empfehlen. Da gibt es einen großen Schleifteller für Flächen und jede Menge anderes Zubehör..
Da würde ich sogar eine Nagelfeile vorziehen,kommt aufs gleiche raus und kostet nix.

Kommt drauf an wie die Palette verarbeitet wird.
Am Stück? dann wäre der von Jörg vorgeschlagene Schleifroller auch meine Wahl.
Kommt praktisch in jede Ecke und schleift auch was weg. Und am Palettenholz muß eine Menge weg.
Wird sie zerlegt? Da arbeite ich auch gerade mit.
Da ist der Elektrohobel mein erster Arbeitsgang. Mit Handhobel die Spuren glätten und als letztes schleifen. Dennoch ein Schleifer mit höherem Abtrag. Mit den kleinen Dingern dauerts ewig. Ich hab neben nem Multischleifer einen Excenter, das geht recht gut. Besser wär noch ein Bandschleifer mit Schleifrahmen.
Was für deine Metallbearbeitung geeignet ist weiss ich aber nicht, nicht mein Ding.
Für Bandschleifer gibts jedenfalls nur grobes Papier, das dürfte daneben sein.

 

Muss das Holz perfekt glatt sein? Das passt nicht zu Paletten ...

Bohrmaschine oder Winkelschleifer - Nylonrundbürste (So etwas in breit für Flächen und schmal für die Fugen) und draufhalten. Schleift die Spreißer ab, holt Maserung heraus. Danach mit Schleifvlies und der Hand drüber. Wachsen oder ölen und fertig. Günstiger als jede Schleifmaschine und die Natürlichkeit des Holzes wird hervorgehoben. Das ganze nur im Freien mit Schutzbrille und Staubmaske.

Vielleicht auch: Paar Hammerschläge oder mit ner Kette drauf, paar Wurmlochimitate mit Nagel anbringen, vielleicht auch Flecken mit gebrauchtem Motoröl und das Palettenstück wirkt authentisch gebraucht. Soll ja nicht wie neu vom Schweden-Möbelhaus ausschauen.

 

Zitat von Hansemann1963
Da würde ich sogar eine Nagelfeile vorziehen,kommt aufs gleiche raus und kostet nix.
Anscheinend noch nie mit dem großen (runden) Schleifteller und 80er Papier auf dem Multimaster gearbeitet, oder? Da geht ordentlich was weg.

Zudem wurde ja nach einem möglichst universellen Gerät gefragt.....

 

Zitat von Hansemann1963
Wird sie zerlegt? Da arbeite ich auch gerade mit.
Da ist der Elektrohobel mein erster Arbeitsgang. Mit Handhobel die Spuren glätten und als letztes schleifen.

Kannst Du da nicht gleich Bretter kaufen? Sieht das dann überhaupt noch nach Palette aus?

 

@Rainerle
Deine Antwort in Ehren, aber dazu habe ich mal paar Fragen speziell zu deinem Tipp.

1. schleifst du nur mit Nylon und wenn ja mit oder gehen die Faser des Holzes.
Weißt aber schon das Nylon bei falschem Handling auch nicht das optimale ist..

2. du schreibst nur im Freien diese Arbeiten machen. Was macht jemand der keine Möglichkeit im Freien hat oder so wie ich, diese Dinge in meiner Werkstatt ..
Ist das nun falsch oder kann man es auch drinnen machen ..

3. du schreibst das die Maserung aus dem Holz gearbeitet wird.. Was ist zum Beispiel wenn ich Birnen oder Elsbeere nutze die keine Maserung aufweisen, kann ich das dann nicht verwenden ....
Eine Maserung arbeitet man nickt heraus sondern bringt sie mit Oberflächenbehandlung zum Vorschein .
Ein Bild des Holzes - tritt nach der Bearbeitung im Laufe der Jahre stark hervor, sie zum Beispiel Grenadill , dieses Holz ist beim aufschneiden hell und die Maserung dunkelt im Laufe der Zeit nach, genau wie bei Zwetschge, Kirsche, Black Nut usw.

4. was mich speziell stört ist die Empfehlung von dir mit altem Motoröl, da gibt es andere Mittel die, die Umwelt und den Menschen nicht so belasten , sprich Gesundheit ...
Wenn ich mit altem Motoröl arbeite, kann ich auch gleich alte Bahnschwellen nehmen die sind dann genauso behandelt
Also Finger weg von dem Tipp ..

Wie gesagt soll von mir kein Klug*******erwissen sein, geschweige denn von oben herab. Ist mir nur jetzt mal aufgefallen nachdem ich ab und zu deine Tipps lese die du gibst

Wenn man was empfiehlt, helfen will sollte man immer daran denken, dass es User oder Hilfesuchende gibt, die dann die Tipps anwenden und denken wenn es einer empfiehlt muss es ja gut sein und gehen...
Darum Tipp von mir an dich, nicht böse gemeint, aber so bist du immer auf der sicheren Seite , nur Dinge empfehlen und mit Tipps Antworten , die man selbst angewendet hat und selbst gute Erfahrung damit gemacht hat,,,, das was man im Netz sich anliest oder eventuell nur durch Google - Suche liest , hilft den meisten nicht zum Erfolg ...

Wie gesagt musste ich jetzt mal los werden , da mir oft beim lesen deiner Tipps etwas das Verdtändniss zu machen Dingen von den Sachen fehlt

 

Holzkunst , beim Fechten wuerde man das als Touche bezeichnen....
Kommt auch gut, wenn man sich dann Oelflecken auf der Kleidung holt....
Wenigstens einer, von den echten Profis, der die Wahrheit sagt!
Googlen kann jeder, Lernen nach Hoppalas auch, und wenn man Tipps von Menschen bekommt, die das Holz leben, dann nehme man diese dankend an!

 

@Hoizbastla
bei manchen Tipps die hier abgeben werden lächle ich, aber manche bringen melne wenigen Haare doch noch zum Stellen im Nacken ....und das sind Momente da muss ich einfach mal als Handwerksneister, wobei ich diesen nie raushänge oder in den Vordergrund Stelle, an die Luft .

Auch wenn es hier ein reines Heimwerkerforum ist, so werden manche Tipps gegeben die in der Praxis nicht funktionieren , teilweise auf die Gesundheit gehen oder das Werkstück zerstören oder nicht den gewünschten und gefragten Erfolg geben ..

Bin zwar nicht mehr soviel und sooft hier, aber manche Hilfesuchende bekommen Tipps wo sie absolut nichts anfangen können und mit Sicherheit mehr Hilfe bekommen wenn sie es selbst probieren .
...
Bin mittlerweile soweit, dass ich viele Fragen - Threads nicht mehr lese, den dann bleiben Mine Haare unten denn wirkliche Hilfe wird da selten oder wenig gegeben, bei manchen Fragen ...
Mein Motto lautet in meinem Betrieb sei es bei der Restauration oder bei Kursen im Drechseln, oder bei meiner neuen Tätigkeit in der Akademie der Künstr als Dozent, was ich nicht weis, persönlich und real erprobt habe, gebe ich nicht weiter und empfehle es nicht .. Auch wenn es bei Google steht ...

Wenn ich zum Beispiel allergisch auf gewisse Mittel bin, dann können die im netzt tausendmal schreiben nutze das oder das, wenn ich nicht selbst durch Praxis etwas angewendet habe, dann hüte ich mich was dazu zu schreiben ..

Auch wenn es ein Heimwerkerforum ist, man Punkte für Antworten bekommt, ist es besser manchmal nichts zu schreiben wenn man es nicht weiß , wie im netzt Antwort zu suchen und dann hier posten.
Weniger ist mehr, denn manche Antworten ziehen das Niveau eines Forums auch runter ..

So musste ich mal loswerden denn ich sehe nicht alles durch eine rosa Brille .

 

Hallo Holzkunst, ich schätze Deine Meinung sehr und das weißt Du, aber hier liegst Du falsch.

Zu 1. mit der Maserung, so bleibt Maserung stehen und das weiche Holz wird herausgearbeitet. Zu Nylon, ich habe bessere Erfahrungen damit, Dicker als Drahtbürsten, dadurch keine Riefen im weichen und keine Kratzer im härteren Holz.

Zu 2. Im Freien, denn das staubt kräftig. Wenn man keine Handbürstmaschine mit Absaugung hat, ist das für einen geschlossenen Raum kaum zu empfehlen. Und vom Feinstaub in der Lunge will ich gar nicht reden.

Zu 3. Die Frage war zu Palettenholz gestellt. In der Regel passt das nicht auf die von Dir genannten Holzarten nicht zu. Mir geht es nicht um farbliche Veränderung des Holzes sondern um die Oberfläche selbst, die Haptik. Die Frage war gestellt worden zum Schleifen. Man kann dies mit Schleifpapier, Schleifscheiben oder eben mit Bürsten erzielen.

Zu 4. Altes Motorenöl. Es ging hier um das optische Erscheinungsbild und um einzelne Flecken. Konkret hier und da ein Tröpfchen. Das gast nicht aus, verseucht nicht das Trinkwasser und wird auch nicht getrunken. Man könnte sicher auch ein anderes Material verwenden. Ich gebe Dir hierbei Recht - Motorenöl war nicht der beste Tipp - aber Du kannst sicher sein, ich würde dieses niemals für Zaunpfosten oder Gartenzäune empfehlen, so wie dies hier mindestens einmal im Monat getan wird.

Zu Deinem Hinweis bzgl. Google, Anlesen etc. woher weißt Du, was ich jemals selbst gemacht habe? Das finde ich jetzt persönlich sehr anmaßend.
Lies meinen Testbericht zum PWR 180 CE. Hier findest Du das Bearbeiten einer Baudiele. Das sollte genügen. Sodann das Projekt Wohnzimmerlampe aus dem Wald. Übrigens Buche und die Maserung ist jedes Mal tatsächlich herausgearbeitet, indem das Weichholz herausgebürstet wurde und Maserung stehenblieb. Dann: Ich sitze auf der Couch. Vor mir ein TV-Möbel aus Baudielen, die mit Nylonbürste bearbeitet wurden. Das schaut in etwa so aus wie im Testbericht an einem Muster gezeigt. Nebenbei für das Bearbeiten von Holz liegt dem PWR 180 CE eine Nylonbürste bei. Dieses Gerät halte ich allerdings nicht für die erste Wahl, da die Bürste durchaus auch quer schleift und somit das Erscheinungsbild der Oberfläche leiden kann. Messing- und Stahlbürste finde ich allerdings noch schlechter hierbei (übrigens auch beides ausprobiert!)

Hierzu noch ein Hinweis: Der Fragesteller arbeitete bereits mit Winkelschleifer mit Schleifteller und fragt, was es besseres gibt. Meine Antwort: Winkelschleifer mit Nylonbürste. Da spart er das Geld für eine Schleifmaschine, die er wohl nicht so schnell wieder braucht. Die günstigste Lösung.

Bitte lies mal von oben nach unten. Und Du wirst feststellen, meine Antwort ist durchaus für die gestellte Frage brauchbar. Ich würde mal sagen, zumindest Deine Liste der Holzarten ist völlig am Thema vorbei ...

Bitte zweifle meine Kompetenz nicht an. Ich zweifle Deine ebenfalls nicht an. Allerdings hier mache ich mir auch Gedanken. Willst Du hier einfach nur kritisieren, weil Du das nötig hast oder hast Du einfach njcht nachgedacht? Ich finde es extrem ärgerlich, wenn man sich rechtfertigen muss, warum man etwas schrieb. Ich bin 50 Jahre alt, habe in meinem Leben mehr gemacht als Du vielleicht vermutest. Ich habe mich natürlich auch im Internet belesen. Aber wenn ich etwas schreibe, habe ich mir überlegt warum und was ich schreibe. Und ich verfüge zumindest dann über ein profundes Heimwerkerwissen. Wir sind ein Heimwerkerforum und es geht hier um einen Austausch im Forum und der Fragende kann selbst entscheiden was er dann wie umsetzt. Es gibt immer mehrere Möglichkeiten um zum Ziel zu kommen und das solltest Du auch respektieren. Aber ohne näheres Wissen zu kritisieren und zugleich zu unterstellen, der andere habe keine Ahnung, ist nicht der richtige Weg, um in einem Forum Austausch und Ideen zu fördern. Mit solchen Posts wie dem oberen schaffst Du und andere, dass nur noch mehr Leute hier aufhören und zwar Fragen gestellt werden, aber keine Antworten mehr gegeben werden. Man könnte ja die Antwort hinterfragen oder gleich die Person beschuldigen, von Google abzuschreiben. Ich glaube, das wollen wir beide nicht.

 

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