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Die Sache mit den Bauern und Kartoffeln - oder bin ich wirklich so d u m m?

25.09.2013, 08:30
Geändert von Kneippianer (25.09.2013 um 15:15 Uhr) , Grund: Foto eingefügt
Servus Gemeinde!

Habe am Wochenende mit meinem Sohn die letzten 3 Kartoffelstöcke ernten wollen.

Nachdem wir einen ausgegraben haben, wurde mir klar, dass ein Stock erst mal vollkommen reicht!

4,9 kg aus einer Pflanze! ...und eine Größe, dass zum Mittagessen als Beilage für die zwei Kinder und mich eine (1) Kartoffel absolut ausreichend war...

Wie sieht es bei Eurer Ernte aus?

So, 1 Bild ergänzt, um das andere zu Übertragen muss ich erst noch das Handy laden...
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Name:	DSC00375.jpg
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34 Antworten
Das liegt an der guten Allgäuer Erde! Oder hast du den Kartoffeln vor dem Stecken eine Kneippkur verpasst?

Auf die Bilder bin ich gespannt!

 

...so ähnlich ist eigentlich normale Erde, nur dass darunter eine Lage uralter Pferdemist liegt...

 

Woody  
Meine Ernte war heuer katastrophal. Minikartofferln, welche ich erst gar nicht zum Kochen benützen werde sondern gleich als Saatkartoffeln aufhebe. Lag wahrscheinlich auch daran, dass ich gänzlich zu gießen vergessen habe

Glückwunsch Kneippi

 

Das Gießen war die einzige Pflege, welche die Pflanzen erfahren haben...

Wenn Du das vernachlässigt hast - bzw. gar nicht gegossen hast, kann das sicherlich daran liegen...

Meine Frau hat auf jeden Fall die Größe gefreut, da das Schälen nun wesentlich vereinfacht ist...

 

Mein Ertrag der Kartoffeln fiel dieses Jahr sprichwörtlich ins Wasser...

Der extrem verregnete und kalte Mai und Juni haben einen Großteil meiner gesetzten Kartoffeln in der Erde verfaulen lassen.
Die wenigen die es geschafft haben zu wachsen, haben teilweise Verbrennungen des Krautes im heißen und trockenen August davongetragen...

Alles in Allem: Sehr kleine und wenige Erdäpfel...
Meine machen keinen Spaß zu schälen.

Dann hast du gute Erde und ein Quäntchen Glück gehabt ;-)

 

Der intelligenzquozient eines Agrartechnikers ist anti proportinal zum volumen seiner Feldfrüchte

5 Kilo für einen Stock ist aber wirklich nicht von schlechten eltern

 

Solche Mengen pro Pflanze habe ich noch nicht geschafft! Ich kenne als groben Richtwert, daß man ca. das 10fache dessen ernten kann, was man gesetzt hat. Den Vogel abgeschossen haben bei mir mal die Bamberger Hörnchen: 1 kg Saatkartoffeln gesetzt, 20 kg geerntet. Den "Negativrekord" haben dagegen im gleichen Jahr die Vitelotte (franz. Trüffelkaroffel) aufgestellt: 1 kg gesetzt und nur etwa das dreifache geerntet. Wobei, letztes Jahr hatte ich sogar einen Totalausfall bei der Dänischen Spargelkartoffel und Mayan Twilight.

Dieses Jahr war die Kartoffel-Ernte insgesamt nicht so berühmt - nach dem Setzen wurden sie bis zur Ernte mit Missachtung gestraft. Zwischendurch nur zweimal gejätet. Dafür dieses Jahr keine Problem mit Kraut- iund Braunfäule und eine akzeptabele Ernte der Dänischen Spargelkartoffel. -. Eine ganz tolle festkochende Salatkartoffel!

 

Der Richtwert ist mir auch bekannt - deshalb war ich auch so erstaunt...

Das Verhältnis von Steckling zur Ernte beträgt hier ca. 1:50!

Leider kenne ich die Sorte nicht...

Bei der frühen Sorte, welche bereits verzehrt ist, war das Verhältnis noch "im Rahmen".

Bin noch gespannt, was die verbliebenen zwei Stöcke bringen...

...werden jedoch erst frühestens dieses Wochenende geerntet.

Ein kleines Problem war noch, meinem Sohn zu erklären, dass dieses Ergebnis nicht der Norm entspricht...

 

IRgendwie klasse was ihr so alles macht, auf die Idee KArtoffeln selber anzupflanzen bin ich auch noch nie gekommen. Irgendwie finde ich die Thematik aber interessant allein um meinem Junior beizubringen das sowas wirklich im Boden wächst und nicht im Supermarkt produziert wird ;-)

Nutzt man für sowas spezielle Saatkartoffeln oder kann man einfach ne Kartoffel aus dem Aldi vergraben? Sorry, Gärtnern ist garnicht meine Welt ;-)

 

Zitat von Heimwerker_der_Herzen
Nutzt man für sowas spezielle Saatkartoffeln oder kann man einfach ne Kartoffel aus dem Aldi vergraben? Sorry, Gärtnern ist garnicht meine Welt ;-)
Am besten entsprechende Saatkartoffeln! Aus zwei Gründen...

  • Die Supermarktkartoffeln sind oft mit Keimhemmern behandelt.
  • Bei Saatkartoffeln wird darauf geachtet, daß sie krankheitsfrei/virusfrei sind.

Und vor allem kannst du Sorten anbauen, die du im normalen Handel praktisch nicht bekommst. Zum Anbau verweise ich einfach mal auf mein Blog

 

super, danke dir, werd mich heute abend mal in deinem Blog umsehen

 

@Jan + HdH: Wir haben Bio-Kartoffeln von regionalen Bauern vom Wochenmarkt gepflanzt...

Bei uns war der Junior der Initiator der Pflanzaktion. Waren auch "nur" insgesamt 6 Stöcke - mal sehen, wieviel es nächstes Jahr werden. Hätte da noch ungenutzten Platz auf dem Grundstück...

 

Janinez  
Wenn das an dem Pferdemist lag, dann versuch ich das nächstes Jahr auch mal

 

...musst aber alten Mist nehmen - der frische ist zu scharf... (ich meine nicht im Geschmack... )

Auf die Schicht Mist (ca 5-10cm) kommt etwa 10-20cm Erde.

 

Woody  
Ich hab bislang einfach ausgetriebene Erdäpfel (=Kartoffel) vom normalen Supermarkteinkauf verbuddelt. Da ich nicht so viel esse, keimen meine leider (trotz richtiger Lagerung) immer wieder mal fröhlich aus.

 

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