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Die Bude ist Öd und Leer

15.08.2011, 21:27
Kennt jemand von euch das ...
Ein Kind wird flügge und zieht irgendwann aus. Normaler Vorgang.
Ich habe dieses Wochenende den Hausrat meines Kindes 560 Km weit weggefahren.
Keine Ahnung wann ich Sie wiedersehe. Jedes mal wenn ich an dem leeren Zimmer vorbeigehe gibt es einen Stich.
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16 Antworten
ich leide mit dir ..2 kinder habe ich schon ""verheiratet""
2 sind noch im haus. aber ob dein "thema" jetzt hier richtig ist??
ansonsten,kopf hoch ..bald kommen die enkel

 

Ekaat  
Hm... Kann Dich verstehen. Zuerst ging meine Frau, Kinder blieben hier. Jetzt studiert der eine auswärts und der andere hat sich ein Nest mit seiner Freundin gebaut. Zum Glück liegen die beiden »Kinderzimmer« im Obergeschoß, wo ich nicht so oft hinkomme. Aber Du hast recht - ist schon ein merkwürdiges Gefühl.
@greypuma: Wir hier im Forum reden (schreiben) eigentlich über alles. Auch solche Dinge gehören zum Leben, wenn auch nicht unbedingt zum Heimwerken. Aber da gab es schon ganz andere Themen hier, die auch nix mit DIY zu tun hatten. Wer es lesen und kommentieren mag, soll es tun. Wer nicht, läßt es bleiben.

 

Hallo HansJoachim,

ich weiß genau was du meinst und egal ob das nun hier richtig sei oder nicht!

Ich schreibe dir mal als "großes Kind", dass mit seiner Lebenspartnerin vor gut 4 Jahren auch knapp 500 km weg gezogen ist. Das ist schon ein großer Schritt und der ist nicht für alle leicht gewesen, aber so ist das heutzutage und läßt sich oft beruflich bedingt leider nicht vermeiden.

Ich kann dir auch nur sagen "Kopf hoch" und freu dich auf den nächsten Besuch, außerdem ist man ja nicht aus der Welt.
Diese Strecke hat man doch in 4-5 Stunden schnell mal gefahren und schon ist man bei einander. :-) Das wird schon!!!

 

Susanne  
Ach, Hansjoachim........ Da hilft nur eine BahnCard - für Dich, für Dein "Kleines" oder für Euch beide. Und Mail, Telefon, Skype.... was es eben so gibt.

Ich habe ein Internatskind, und ich weiß daher auch ein bisschen, wie das ist und fühle mit. Und das macht es Dir vielleicht noch nicht leichter, aber glaub mir: Wenn man sieht, wie gut es dem lieben Kind woanders geht, dann werden die Stiche seltener und die Freude und der Stolz größer, und die Ferien, Besuche, Wochenenden regelmäßig ein richtiges Fest, mit Lieblingsessen, Kuchen, vielen gemeinsamen Unternehmungen und allem! :-)

Wenn die Kinder flügge sind, und man sich noch immer so nah ist, dass man sie so vermisst, dann hat man ganz vieles offenbar goldrichtig gemacht! :-)

Liebe Grüße
Susanne

P.S.: Ich verschiebe Deinen Thread in den CommunityTalk/Sonstiges ;-) Aber erst morgen.

 

Hallo HansJoachim,
aus Sicht als Elternteil kann ich nicht mit reden.
Aber das muss so sein, als wenn man nach einer Trennung Liebeskummer hat
und da habe ich reichlich Erfahrung.
In den schlimmsten Zeiten habe ich mich immer (so schwer es auch fiel) aufgerafft und mit meinen Werkeleien abgelenkt, also meine Energie in eine kreative Bahn gelenkt.
Ich wünsche dir viele positive Energien

 

Zitat von Susanne
Liebe Grüße
Susanne

P.S.: Ich verschiebe Deinen Thread in den CommunityTalk/Sonstiges ;-) Aber erst morgen.
@ekaat..das was susanne zum schluss schreibt ,wollte ich bloss fragen,nix für ungut aber mich interessieren auch solche themen ,sonst würde ich da nicht raufgehen und kommentieren

 

Sieh das Ganze mal von der anderen Seite, Kinder sind im Elternhaus um auf ihr eigenes Leben vorbereitet zu werden. Irgendwann kommt (im Normalfall) die
Stunde X und dann heißt es: "Loslassen". Scheinbar hast Du vergessen, Dich auf diesen Moment innerlich vorzubereiten. Übrigens, am Freitag hatte ich mal wieder Besuch von meiner Tochter, eine riesige Freude...

 

sei froh, dass die mistmaden endlich ausm haus sind und leb mal wieder nur für dich/euch
.
an weihnachten kommen sie wieder und wenn sie keine postkarte schreiben wirds ihnen wohl gut gehen. sinnvoll ists auch immer mehr als eine mistmade zu bauen, die nerven dann irgendwann so, dass man froh ist sie loszuwerden (so berichtete man mir)

alle mistmaden mit den ich gesprochen habe, waren eigentlich ganz froh mal frischen wind um die nase zu haben ( mir inklusive)

mfg ...
RBT

 

Als meine Frau zu mir Zog hatte ich mindesten 1 mal pro Woche meine Schwiegereltern
im Haus,als dann noch meine Grosse gebohren wurde waren sie fast täglich da.sie
hatten auch ein Problem damit loszulassen.
Zu meinem Glück bekam dann meine Schwägerin,das Nesthäckchen auch Nachwuchs
da hatte sie zu hause andere "Probleme"
Meine Töchter sind jetzt 14 und 15,bald hab ich das Problem selber da die kleine Studieren will.

 

Aus Sicht eines Sohnes muss ich sagen, dass es wichtig ist auf Abstand zu den Eltern zu gehen und das auch durch zuziehen. Es ist der normale Lauf des Lebens! 

 

Abstand ist sicherlich richtig und meist sollte man auch nicht im Haus nebenan wohnen. Eine gesudne räumliche Trennung erspart viel Ärger.

 

Susanne  
Na, die wenigsten von uns wohnen ja noch als Erwachsene bei den Eltern. Das ist ein ganz normaler Vorgang: Da zielt man all die Jahre liebevoll darauf, die Kinder groß, lebenstüchtig und selbständig zu kriegen, und dann erreicht man sein Ziel und ist trotzdem erstmal traurig. Ist eben ein bisschen Abschied. Aber das ist ja für die ganze Familie auch ein neuer Abschnitt, und nicht zu vergessen: 50 ist das neue 30!

Ich kenne einige, die in diesem und weit, weit höherem Alter ein Studium oder eine neue Ausbildung begonnen, ein erfolgreiches Unternehmen gegründet oder ein Musikinstrument erlernt haben, ganz zu schweigen von Hobbies, Reisen, Fertigkeiten... Da ist noch sehr lange alles drin......

 

Ekaat  
Ich habe mal in einem Reihenhaus direkt neben den Schwiegereltern gewohnt. Klappte super. Bis wir dann endlich, endlich, wegzogen!

 

Also, bei uns ist unsere Tochter (inzwischen 34 Jahre, Sohn 30) mit 18 ausgezogen und wohnte dann 100km entfernt. War schon komisch, so ohne Tochter.
Nach 4 Jahren kam sie dann mal für 4 Monate zurück (neue Arbeit) bis sie hie eine Wohnung gefunden hatte, das ging gar nicht,-da unser Tagesablauf inzwischen ein anderer war, (was nicht heißen soll, dass unsere Kinder nicht immer an 1.Stelle stehen) wir haben Hobbys (Reisen, Freunde, Konzerte), für die wir mit Kindern keine Zeit hatten.
Inzwischen wohnen beide in unsere Nähe (keine 2Min), aber wir sehen sie manchmal nur 1-mal die Woche , was auch reicht (manchmal).
Unsere Nachbarn halten uns für "Relikt", da es in unserer Familie trotz der Nähe sehr selten mal Auseinandersetzungen gibt und unsere Kinder für uns und ihre Oma, die auch in der Nähe wohnt, immer da sind - so wie wir für sie.

 

froschn  
Kenne das zwar noch nicht aus eigener Erfahrung, weil meine Kids noch relativ klein sind, aber vor wenigen Monaten hat meine Schwester genauso gelitten, weil meine Nichte ausgezogen ist. Das waren harte Wochen für sie, auch wenn sie monatelang Zeit hatte, sich mit dem Gedanken anzufreunden.

Ich wünsche Dir viel Kraft, HansJoachim!!! Du schaffst das schon!!!

 

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