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Dichtung zwischen Arbeitsplatte und Kochfeld/Spüle?

02.01.2015, 15:40
Hallo zusammen,
meiner Holden ist vorhin mal aufgefallen, dass bei unserer Küche zwischen der Arbeitsplatte und dem Kochfeld bzw der Spüle anscheinend keine Dichtung verbaut wurde. Jedenfalls hat sie mit einem Zahnstocher da einiges an Dreck bzw "Schlamm" grade rausgeprokelt.

Ich war davon ausgegangen, dass da etwas dauerelastisches vgl.bar zu Fermit im Bad verbaut wird. Ich war aber auch nicht selber zugegen, als die Handwerker vor gut 1 Jahr das alles installiert haben ...

Also - wie ist bei sowas der übliche Stand der Technik? Kann ich da selber nachrüsten?

Infos zu Randbedingungen: Arbeitsplatte irgendein strukturiertes, hartes Kunststoffzeug, Spüle Edelstahl, Rand des Kochfeldes (getrennt vom Herd) Edelstahl.

Dank und Grüße!
Patrick
 
Arbeitsplatte, Dichtung, Küche Arbeitsplatte, Dichtung, Küche
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14 Antworten
Hi. Es scheint inzwischen üblich zu sein, dass es am der Stelle nichts gibt, was Dreck unter dem Rand verhindert. Bei uns ist allerdings unter dem Ceranfeld eine Dichtung, die zumindest dafür sorgt, dass keine Flüssigkeiten da durch laufen können. Ich denke, diese Dichtung wird die Kochplatte bei euch auch haben.

Es ließe sich sicherlich eine Spur aus hitzebeständigem Silikon um das Kochfeld ziehen, nur wird das mit der Zeit unansehnlich.

 

Hallo PaHaDo,

sauber machen und eine sauber gezogene Silikonfuge. Das Silikon muss dabei nicht unbedingt hitzebeständig sein.

Gruss,
Frank.

 

falls bei der Spülenmulde Amaturen befestigt sind... schau mal, ob diese mit Flex-Rohren angeschlossen sind, dann kannst zumindest die Klammern der VA Spüle von unten etwas lösen... und siehe oben, mit Silicon nachbessern ... wieder festschrauben !... beim Herd kommst Du da kaum dran, es sei denn, Du kannst denselben ( bei Steckverbinder Modulen )
nach vorne herausziehen ... ist aber eine Sache für den Elektro-Fachmann, ein Laie hat
dabei nix zu suchen !
Gruss....

 

Meist ist bei den Spülen wie auch bei den Kochfelder eine Schaumgummi oder Neopren Dichtung aufgeklebt, welche dann zur Arbeitsplatte hin abdichtet. Diese Dichtung ist für Flüssigkeiten ausreichend, hat aber gegen einen Zahnstocher nichts entgegen zu setzen.

 

Hallo,
ich habe früher öfters von der Firma aus Küchen mit aufgebaut und angeschlossen. Die Erfahrung die ich dabei machen konnte war, die Schnittfläche vom Ausschnitt mit Silicon oder Pattex versiegeln, wir haben die Dichtungen entfernt und die Teile ( Spüle und Kochfeld) dann mit Silicon eingesetzt. Es gab nie Probleme damit, im Gegenteil, wir haben sehr oft die Arbeitsplatten von anderen Küchen erneuern müssen, weil es dort nicht so gemacht worden ist. Sehr anfällig ist der Bereich um die Spülmaschine, weil der Wasserdampf beim öffnen immer unter die Arbeitsplatte kriecht und die Spanplatte diesen gerne aufnimmt und dann mit und mit langsam aufquillt. Es gibt bestimmt einige die es anders machen und damit gute Erfahrung gemacht haben, aber so mache ich es auch bei mir und habe noch nie Probleme gehabt.

 

Ich fasse mal zusammen. In der Regel haben Kochfelder und Spülen immer eine Dichtung. Diese wird beim Einbau gequetscht uns dichtet den Ausschnitt ab. Die Dichtung ist immer etwas zurückgesetzt, so dass sich immer in der Ecke Schmutz ansammeln kann. Üblicherweise wird mit dem Tuch gewischt und der Dreck bleibt an der Ecke hängen bzw. wird nicht weggewischt. Zahnstocher ist das Werkzeug der Wahl - verkratzt die Platte nicht. Silikon etc. wird da auch nichts nützen, es sei denn Du machst eine Hohlkehle dran. Ich schlage vor, lebt einfach damit, dass man von Zeit zu Zeit die Kante säubern muss. Machen wir bei unserem 80cm-Induktionsfeld auch regelmäßig. Alternative: eingefräste randbündige Kochfelder. Aber die kosten ihr Geld und muss man auch erst mal ordentlich selbst einbauen können.

 

Danke allerseits für die Hinweise!
Ich werd die Spüle mal lösen und dann inspizieren - was meine Freundin mit dem Zahnstocher rausgeprokelt hatte, war wirklich Dreck/Schlamm, keine Dichtungsbrösel.
Eine Hohlkehle dran zu silikonisieren habe ich wenig Lust, der Auslauf der Kehle ist ja immer sehr dünn, das wird dem weiblichen Putzfimmel nicht lange mechanisch widerstehen :-/

 

Dazu muss man keine Hohlkehle aus Silikon ziehen.
Die Fugen sind breit genug, dass sich Schmutz darin ablagern kann.
Den Schmutz entfernen und die Fugen bündig mit Silikon schliessen...deswegen schrieb ich oben schon "sauber gezogene Silikonfugen".
Einfacher zum sauber halten und vor allem hygienischer.

 

Geändert von RedScorpion68 (04.01.2015 um 22:06 Uhr)
Hallo zusammen,
RedScorpion68 hat schon alles gesagt. Habe meine Küche genauso mit Silikon bearbeitet.

 

Nach einiger Zeit kommt der Schmutz, ob man will oder nicht, das hat mit der Dichtung nichts zu tun. Die Dichtung ist etwas schmaler als der Rand der Spüle, Ceranplatte usw, damit sie beim aufgehen (aufquellen) nicht herausschaut. Mit dem Zahnstocher nicht so weit darunter pobeln, sonst zerstört man die Dichtung und man meint es wäre Dreck.
Wie schon Red Skorpion schon geschrieben hat, Silikon nehmen und ganz hart an der Kante abziehen. Löst sich aber nach einiger Zeit wieder ab, dann wieder von neuem.

 

Es löst sich nur, wenn der Untergrund nicht sauber war, sprich Staub- und Fettfrei. Ich habe meine Silikonabdichtung vor acht Jahren gemacht, und da hat sich noch nichts gelöst.

 

Zitat von Electrodummy
Es löst sich nur, wenn der Untergrund nicht sauber war, sprich Staub- und Fettfrei. Ich habe meine Silikonabdichtung vor acht Jahren gemacht, und da hat sich noch nichts gelöst.
So schauts aus...

Sauber machen sollte man vorher gründlich...umso besser hält die Silikonfuge.
Zum glätten der Silikonfuge ein Fugengummi für Silikonfugen benutzen.
Glättmittel wie Spülmittel braucht man bei diesen Gummis nicht. Sollte man trotzdem mit Spülmittel glätten wollen, nicht zu viel benutzen und aufpassen, dass das Glättmittel nicht unter die Silikonfuge läuft.
Silikonfugen die ohne Glättmittel gezogen werden, halten aus Erfahrung besser und länger.

 

Zitat von RedScorpion68
So schauts aus...
Zum glätten der Silikonfuge ein Fugengummi für Silikonfugen benutzen.
Jepp, von "nach alter Väter Sitte" mit Spülmittel schenke ich mir inzwischen auch. Fugi und Co sind da einfach sehr praktisch.

 

Ich bin sehr konservativ - habe es ja auch so gelernt. Ich ziehe die Fuge mit dem Finger und mit Spüli. Und das halt perfekt.

 

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