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Der "richtige" Lötkölben für Reparaturen im Elektronikbereich?

23.11.2009, 11:44
Hallo!

Vielleicht hat ja jemand hier Erfahrung?

Oft läßt sich mit eigentlich kleinen Reparaturen viel Geld für Neuanschaffungen sparen. Das gilt auch im Elektronikbereich wo z.B. häufig nur die Kondesatoren im Netzteil verkelben/alt werden. Ersatzteile für nur wenige Cents sparen da schnell einige hundert Euro (wenn man den Defekt nicht als Ausrede braucht um endliche das "neue" Gerät zu kaufen. **** ist nur daß die Geräte immer kleiner werden und häufig nur noch SMD-Kondensatoren verbaut weden. Die sind sehr klein und die Schaltungen sehr eng. Ich löte zwar dann größere Bauformen ein, aber es ist alles nicht nur fummelig, sondern kannn auch schnell zu heiß werden.

Bisher ahbe ich nur einen Lötkolben aus meine Jugendzeit (eigentich ein "Brenn-Peter" für Holzbrennarbeiten ;-) mit 22W und einer mittleren 4mm-Lötspitze.

Was für ein Lötkolben wäre für solche Arbeiten geeigneter? Es ja nicht gleich eine Profi-Lötstation für hunderte von Euro sein!
 
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42 Antworten
Ekaat  
Hallo,Paparierer,
Wenn Dir 22W zu heiß sind, umwickle doch die Spitze mit einem blanken Kupferdraht aus 'nem normalen Stromkabel von 1,5Quadrat. Ein Ende läßt Du gerade: Das ist Deine neue Lötspitze. Ausprobieren, wie lang die sein muß, damit das Lötzinn auch noch fließt, und nicht klebt. Das gibt sonst eine »Kalte Lötstelle«, die den Strom mal leitet und mal nicht. Und die zu finden, ist nicht einfach!
Gruß
Ekaat+++

 

Coole Idee!
Ich werde esmal ausprobiren. Eingentlich kann ich dann auch direkt einen Draht ein schrauben - Anstelle der Lötspitze. Ich bin allerdings gespannt, ob der Kupferdraht nicht zu weich werden wird. Schließlich verbiegen siche heiße Lötspizen au auch bereeits beim Abstreifen.

Paparierer

 

Ekaat  
Mach' das nicht, denn dadurch könnte sich der Lötkolben überhitzen. Der Clou ist ja gerade, daß durch die vorhandene Spitze Wärme an die Umbebung abgegeben wird, die die neue Spitze nicht mehr erreicht, sie somit etwas weniger heiß wird.
Gruß, Ekaat+++

 

Hallo zusammen,

ich habe mir vor kurzem eine einfache analoge Lötstation von Reichelt gekauft:

http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA...163490b5720da6

Sie hat 11,95 EUR gekostet und hat direkt eine 1,5mm Spitze dabei.
Damit konnte ich zumindest im 2,54mm Lochrasterbereich gut arbeiten und diverse Bauteile zusammenlöten (siehe Bilder)

Mein Fazit. Für das Geld super. Vor allem wenn man sie nur gelegentlich benötigt.
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Geändert von SpeedyRS2 (23.11.2009 um 17:44 Uhr)
Ich hab die Station von Brennpeter-Junior und bin damit 100% zufrieden. Ideal zum Basteln (Brandmalerei), aber auch für Lötarbeiten im Bereich Eisenbahnmodellbau und bei Zusammenbau eines neuen PCs.

Durch die stufenlose Regelung von 350 – 800° C kann immer die optimale Temperatur gewählt werden. Ich arbeite viel damit und er ist mir noch nie zu heiß geworden.

 

mhh mit 350° setzte smd bauteilen aber schon recht hart zu. für kleines geld ( auch so um die 10 tacken) gibts auch lötnadeln für 12V.

 

Ich habe eine Ersa-Lötstation und löte meistens mit 350°. Meine Erfahrung ist, dass es dem Bauteil wenig hilft, wenn man mit 260° 5ekunden heizt, dann lieber mit 350° nur 1-2 Sekunden. Ich denke, dass es dann im Innern nicht so heiß wird, wie bei niedrigerer Temeratur.

 

habe mir den Lötkolben bei Conrad vor zwei Jahren . Sehr gut erfahrung mit gemacht

Kompakte Lötstation ZD-99
Platzsparende und leistungsfähige Lötstation mit einfacher Bedienung. Diese analoge Lötstation lässt sich einfach und stufenlos von 150 – 450 °C einstellen. Der 48 Watt Lötkolben sorgt mittels hochwertiger Aufsätze für eine gute Wärmeübertragung vom Heizelement zur Spitze und macht einen Spitzenwechsel einfach möglich. Ideal für Reparaturen an Elektrogeräten, Platinenlöten, Verzinnen, mechanische Bearbeitung von Metallen uvm.
Conrad%20Electronic%20-%20Europas%20f%C3%BChrendes%20Versandhandelsuntern ehmen%20f%C3%BCr%20Elektronik%20und%20Technik.URL

 

Ich habe seit einigen Jahren eine digitale Lötstation im Einsatz. Ich war mir eigentlich sicher, sie bei Conrad erworben zu haben, kann sie dort allerdings nicht mehr finden.
Aber ein gleich aussehendes Modell mit gleichen Leistungsdaten habe ich als Lötstation LS 50 bei Westfalia für knapp 70€ entdeckt.
http://www3.westfalia.de/shops/werkz...agest_nder.htm
Ich bin mit meiner Lötstation sehr zufrieden

 

wichtig für feine Lötarbeiten, neben einer dünnen Lötspitze ist eine Entlötpumpe und Elektroniker Feinstlotzinn.

 

Ich löte eigentlich sehr viel, aber eine Entlötpumpe habe ich noch nie gebraucht. Wann nutzt Du diese?

 

Hallo Leute,
dieses Thema ist eigentlich schon 2009 abgehandelt worden....trotzdem kurz
etwas zur Entlötpumpe.... will man von einer Platine wieder ein Bauteil entfernen,
funktioniert das bei einem Widerstand noch mit Lötkolben und Pinzette..weil man
an der heißen Lötstelle das Bauteil durch die Bohrung wieder herausziehen kann !
Etwas schwieriger wird's schon bei Transitoren und IC's...hier wird jeder Lötpunkt erhitzt...und das flüssige Lötzinn abgesaugt !! dazu spannt man den Saugzylinder...
erwärmt die Lötstelle, hält dahinein die Saugpumpe und löst den S.Zylinder aus...
(meist ein ein Taster, welcher den Kolben hochsausen läßt !)
Dieses muss sehr schnell gehen...und der Kolben muss bei jedem Vorgang
gereinigt werden...Pumpbewegung reicht !
Dann gibt es noch ein CU-Geflechtdraht... der dafür genommen wird..dieser saugt
sich wie ein Schwamm voll...wird meist für SMD-Bauteile verwendet !
mfG. Hazett

 

Wie es funktioniert ist klar, aber bei mir reicht meist der Lötkolben alleine. Ich entferne das Lötzinn vom Kolben und tauche ihn ins Kolophonium. Hält man dann den Lötkolben an die Lötstelle, saugt er fast wie das Drahtgeflecht. Das kann man mehrmals wiederholen und die Lötstelle ist frei.
Mit der Pumpe bin ich nicht klar gekommen, da finde ich das Drahtgeflecht schon besser.

 

Mein alter Ersa Lötkolben mit 25 Watt hatt bisher immer gereicht mit 1mmElektroniklot.
Wenn nicht kommt die Dachrinnen Lötflasche zum Einsatz.

 

hab ne 25W ersa Station, funktioniert hervorragend, für SMD-Kram ist auch ne Lötnadel dabei.

 

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