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Das Wochenende und das Phänomen mit dem Baumarkt

23.02.2010, 22:12
Ich behaupte mal 97% aller Umzüge und Renovierungsarbeiten finde am Wochenende statt.

WIESO bitte haben die Baumärkte Sonntags zu????????????

Immer wenn ich was baue oder bastel, ist es Sonntag und ich habe IMMER NOCH keinen Schlüssel zu meinem Lieblingsbaumarkt!!!

Wie gehts euch da so?
Koordiniert Ihr das anders?
Nervt euch das auch?

chefskipper
 
Baumarkt, Empfehlung, Öffnungszeiten Baumarkt, Empfehlung, Öffnungszeiten
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96 Antworten
Nun, wie du schon sagtest. Sonntag wird gearbeitet. Eingekauft wird dann vorher oder nachher. Ich bin ja schon froh, dass die Ladenschlusszeiten sich in den letzten Jahren wesentlich gelockert haben.

Früher war es eine Qual. Bis 18:00 Uhr konnte man kaum alles schaffen. das waren noch Zeiten, unglaublich.

 

Aber irgendwas fehlt doch immer.
Und der 24er Bohrer hat sich ausgerechnet am Sonntag vorgenommen, sich zu verstecken
Und schon kommt man nicht weiter ...
Ich bin da schon lange mit meinem Marktleiter in Verhandlung jedoch weigert er sich noch.

*grübel*

 

Ja, das kommt natürlich überall vor, dass etwas fehlt.

Bei den Verhandlungen wünsche ich dir auf jeden Fall viel Erfolg. Hier hat sicher noch jemand einen Tipp, wie man ihn überzeugen könnte

 

So lange ich noch mehrere Arbeiten am Haus habe kann ich das recht gut koordinieren. Sonntags werden dann Arbeiten gemacht die länger aufhalten und nicht so besonderes Werkzeug erfordern. Möglich sind da Laminat legen, Buddelarbeiten, oder Sonntag feiern.

 

Wenn am Wochenende der Baumarkt geöffnet hätte, müsste ich ja noch mehr komplizierte Geschichten zu Hause machen, dann hätte ich ja nicht mal mehr am Sonntag meine Ruhe... Meine Ausrede jetzt:
Es ist Sonntag... Wenn was schieß geht, kann ich nichts im Baumarkt kaufen... ;-)
Auf der anderen Seite... mal einen Tag der Woche nicht im Baumarkt rumzulaufen ist auch ganz schön... war in den letzten 4 Wochen fast jeden dritten Tag da...
;-))

 

Gerade nach dem stressigen Hausbau lass ich gerne mal den Sonntag einfach Sonntag sein und widme mich lieber einem interessanten Forum.

 

Moin ich sehe das zwiegespalten. Ich glaube nicht, dass jeder Baumarkt und jedes Geschäft aufhätte wenn sie es dürften. Nachfrage regiert...

Ich sehe natürlich auch die Mitarbeiter in den Geschäften. Allerdings was ist mit denen die immer arbeiten, Polizei, Feuerwehr, Krankenschwestern und Ärzte usw. bei denen geht das auch. Man sollte für den Fall das dies kommt einfach im TV eine entsprechende Vergütung dafür vorsehen.

Denn ich habe bis vor 4 Monaten in Wien gelebt und da ist ja Bratislava nicht weit und da dürfen die Geschäfte So. aufhaben und wir sind regelmäßig rüber gefahren und haben durch die Einkaufsstraßen schländernd unseren Sonntag verbracht... (wie im Übrigen viele andere Österreicher auch denn da sind Sonntags alle Geschäfte zu... sogar Samstags ist idR um 14 oder spätestens um 16 Uhr Schluss).

Also daher verstehe ich beide Seiten und gerade im Baumarktbereich hat man leider keine Alternative denn mal eben zur Tankstelle ist nicht...

 

Meiner Meinung nach ist das eine Grundsatzdiskussion mit den Ladenöffnungszeiten.

Ich denke, dass dieses Gesetzt keine Darseinsberechtigung hat. Warum wird einem Gewebetreibenden vorgeschrieben, wann er sein Geschäft geöffnet haben darf? Natürlich würden einige Geschäfte zu haben, andere offen. Der Markt würde dieses regulieren.
Einige Geschäfte würden durch diesen Druck über die Wupper gehen, ja so ist das dann. Wobei grade Klein- oder Familienbetriebe würden dieses sinnvoll umzusetzen wissen.

Gruß

 

Guter Punkt,
es ist tatsächlich eine Art Bevormundung. Das zweite ist, ich gehe auch davon aus, dass ne Menge Umsatz einfach so wie es ist nicht gemacht wird. Besonders in Grenzregionen wo Sonntags offen ist... Siehe Wien, da geben die Leute Ihr Geld halt in Bratislava aus. Auf der anderen Seite haben die Menschen ja nicht plötzlich mehr Geld in der Tasche, das heißt es würde wohl auch wie du sagst Verlierer geben...

 

Susanne  
Chefskipper, Du sprichst mir aus der Seele!!
Ich weiß nicht, wie oft ich schon Sonntags auf der Leiter stand, und irgend ein Material fehlte, passte nicht ganz, war zu schnell aufgebraucht oder kaputt gegangen…

In solchen Momenten krame ich regelmässig wieder meine Jahrzehnte alte Geschäftsidee hervor: Baumarkt-Notdienst.
Weiterarbeiten fällt ja flach, also ersinne ich den Sonntag über Möglichkeiten, um die gesetzliche Sonntagsruhe auch außerhalb von Großstädten zu umgehen, und, und, und… Sonntagabends ist mein Konzept dann soweit fertig, aber Montags bin ich mir dann nicht mehr ganz so sicher, ob die Idee wirklich „wie eine Bombe einschlagen“, oder lediglich meinen ganz persönlichen, befristeten Notstand beheben würde.
(So wie die Saure-Gurken-und-Blaubeer-Muffin-Automaten, die ich mir während der Schwangerschaften oft mitten in der Nacht gewünscht hatte ;-)

Und wenn ich mir Eure Reaktionen auf chefskippers Thema so ansehe, dann kommt mir ein Verdacht: ;-) Soooo unrecht ist Euch die Sonntagsruhe gar nicht, oder?
Na, und sicherlich ist sie wohlverdient!!
:-)

 

Was den Baumarkt betrifft, kann ich nur sagen, in Großstädten gibt es ja häufig an Bahnhöfen etc. Supermärkte die offen haben oder man behilft sich mit der Tankstelle. D.h. man kommt ja auch am Sonntag wenn man es will an alles, das ist halt leider beim Baumarkt ander

Wenn man arbeitet ist halt häufig das WE die Zeit wo man was reißen kann und da ja häufig der Samstag mit Familieneinkauf geblockt ist... was bleibt denn dann noch ....

 

Susanne  
Hi Olli0805 und Bueckeburger:
Ja, in einigen Nachbarländern ist es anders. In den Niederlanden, beispielsweise, ist der Sonntag der beliebteste Familieneinkaufstag: Shoppen, Kaffee trinken, Kuchen essen. Sehr gemütlich!
Dass wir per Gesetz zur Sonntagsruhe verdonnert sind, um Zeit zum Ausruhen und für die Familie zu haben, ist nett gemeint, aber… die nehmen wir uns doch auch so?

Und dennoch gibt es ja genug Menschen, die trotzdem am Sonntag arbeiten müssen. Sonntagsruhe hin oder her. Aber im Gegensatz zu Transport, Polizei, Feuerwehr, Krankenhäusern, etc ist einkaufen eben keine Notwendigkeit. Obwohl: Bäckereien dürfen zumindest bis mittags Brötchen verkaufen, Gastronomie ist sowieso anders geregelt, Bahnhöfe werden – nicht zuletzt auch wegen der Ausnahme der Sonntagsruhe – mittlerweile zu richtigen Einkaufszentren, und in touristisch interessanten Gegenden gilt die Sonntagsruhe auch nur begrenzt. Folglich sind die Lebensmitteldiscounter, die sich cleverer Weise an der Hamburger Reeperbahn angesiedelt haben, sonntags von früh bis spät proppevoll.
Es würde mich wundern, wenn die Sonntagsruhe nicht über kurz oder lang „kippt“. Eben, bevor die Ausnahmen zu zahlreich werden…

 

Beim Sonntagsverbot und auch bei den geregelten AÖffnungszeiten wird immer auf die armen Verkäufer gepocht. Nur fragt mich einer (8Jahre 3 Schichten, jetzt 2 Schichten) wie ich gerne arbeiten würde? Meine Frau beim Kundendienst von Vodafone wird auch nicht gefragt ob sie Sonntags Spätschicht machen will.

 

Ach dann würde ja auch der Kontakt mit den Nachbarn zu kurz kommen. Der sonntägliche gegenseitige Werkzeugverleih ist ja auch was schönes.

Allzuviel Sonntags zu machen ist bei uns in der Region auch nicht so üblich. Da achtet doch jeder darauf nicht allzuviel Lärm zu machen wenn es nicht unbedingt notwendig ist.
Und versagen tun ja meistens Bohrer, Sägeblätter etc.

Fast jeden Monat ist sowieso ein Sonntag an irgendeinem Baumarkt in der Gegend verkaufsoffen.

 

Susanne  
Zitat von JOERG24
A
Fast jeden Monat ist sowieso ein Sonntag an irgendeinem Baumarkt in der Gegend verkaufsoffen.
Ist das so bei Euch? Na, das ist natürlich ein Gewinn!!
Und Du hast Recht: Bohrer, Sägeblätter… die sollte man möglichst immer ausreichend im Haus haben! :-)

 

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