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Das richtige Sägeblatt für die Dekupiersäge

28.12.2011, 21:52
Hallo,
ich habe gerade mehrere Themen zur Dekupiersäge durchgelesen, war sehr interessant.
Ich habe allerdings zu meiner Frage keine Antwort finden können.

Ich hatte mit gezahnten Sägeblättern gesägt. Das ergab feine Schnitte. In den Kurven ist das Blatt aber immer etwas gedriftet. Nun habe ich gedrehte ausprobiert.
Der Vorteil: Man kann in alle Richtungen sägen ohne das Holz zu drehen.
Der Nachteil: Der Schnitt ist relativ breit und, was noch schlimmer ist, das Holz (Sperrholz Pappel (ca. 5mm) und Sperrholz Buche) reißt an der oberen Seite aus.
Sonst klappt das sägen damit ganz gut.

Ich möchte beidseitig einen sauberen Rand behalten.

Woran kann das liegen?
Wie kann ich das verhindern?
 
Dekupiersäge, DSH von Proxxon, Sägeblatt Dekupiersäge, DSH von Proxxon, Sägeblatt
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18 Antworten
Genau das frage ich mich auch

 

verhindern kannst du das Ausfransen,
in dem du auf der Schnittlinie entlang 
Malerkrepp klebst 


ich gehe davon aus, dass du die Sägeblätter richtig rum eingespannt hast

 

Zitat von sandburg
verhindern kannst du das Ausfransen,
in dem du auf der Schnittlinie entlang
Malerkrepp klebst


ich gehe davon aus, dass du die Sägeblätter richtig rum eingespannt hast
Es sind gedrehte Blätter, ohne Verzahnung, da sollte, denke ich, die Richtung gleich sein. Unten sieht der Schnitt gut aus.

Das mit dem Krepp, klingt gut. **** nur, dass man die Linie dann nicht sieht....das lässt sich aber lösen.
Probier ich morgen mal aus.

 

wenn du das Blatt drehst,
dürfte der Ausriss unten geringer sein,
da ja der Spanrissschutz da ist 

 

Das weglaufen ist mir auch schon passiert.
Das Holz darf nicht zu dick sein nur das verwenden was vorgegeben ist, steht in der Anleitung der Dekupiersäge.
Das Werkstück nur ganz leicht nachschieben, und natürlich nur gute Blätter verwenden.
Ich nehme nur die von Proxxon und scharf müssen sie natürlich auch sein.
Wenn du bei den billig Maschinen das Werkstück zu schnell nachschiebst lässt die Leistung der Maschine nach und das Blatt läuft weg.
Ich habe ja eine Billigen und die Proxon den unterschied merkt Mann, bei der billigen lässt die Leistung sofort nach beim nachdrücken des Werkstückes.
Ich spare jetzt auf eine Hegner;-))

 

Die Idee mit dem Kreppband ist schon gut.
Wenn ich was aussäge, von dem ich das Motiv auf dem Rechner oder auf Papier habe, dann klebe ich das ganze mit doppelsezitigem Klebeband vollflächig aufs Holz. Dieses sollte in etwa den selben Zweck erfüllen. Man sollte vielleicht darauf achten, das man nicht zu gutes Klebeband verwendet, so das man es wieder vom Holz lösen kann. Am besten verschiedene Sortenn ausprobieren. Vielleicht gibt es ja in deinem Bekanntenkreis Leute mit Klebebandresten :-)
Zudem verwende ich auch Blätter von Proxxon. Und ich bin auch zufrieden damit.

 

Hallo, ich bin ein großer Fan der Dekupersäge. Ich benutze Blätter mit Gegenzähnen, da diese den Sägestaub gleich mit auswerfen. Mit Rundsägeblättern habe ich keine guten Erfahrungen gemacht. Bei der Dekupersäge muss man grundsätzlich während des Sägens nachkorrigieren - man kann zum Beispiel keine geraden Linien sägen, weil die Sägeblätter immer ganz leicht in eine Richtung gedrillt sind.

Die Muster klebe ich mit Sprühkleber ganzflächig auf und decke sie zudem noch mit breitem transparentem Klefefilm ab, damit das Holz nicht verbrennt.

Wenn Ihr Interesse an meinen Arbeiten habt, dann schaut doch einfach mal rein:
http://http://www.scrollsawprojects.net/de/forum/index

 

So funktioniert der Link auch hier

http://www.scrollsawprojects.net/de/forum/index

 

pittyom  
Zitat von woffel72
Die Idee mit dem Kreppband ist schon gut.
Wenn ich was aussäge, von dem ich das Motiv auf dem Rechner oder auf Papier habe, dann klebe ich das ganze mit doppelsezitigem Klebeband vollflächig aufs Holz. Dieses sollte in etwa den selben Zweck erfüllen. Man sollte vielleicht darauf achten, das man nicht zu gutes Klebeband verwendet, so das man es wieder vom Holz lösen kann. Am besten verschiedene Sortenn ausprobieren. Vielleicht gibt es ja in deinem Bekanntenkreis Leute mit Klebebandresten :-)
Zudem verwende ich auch Blätter von Proxxon. Und ich bin auch zufrieden damit.
ich habe dieses Mal von Pattex den doppelseitigen Kleber vom Handroller (wie Tippex-Roller), normalerweise benutze ich das nur beim Grußkartenbasteln aber es funktioniert einwandfrei Damit klebe ich dann das Motiv auf das Holz und säge los---- null Problemo!

 

Wenn man das Bild komplett aufklebt macht das doch sicher eine Menge Arbeit hinterher um es wieder ab zu bekommen, oder?

Ich zeichne das Motiv mit Kohlepapier (abpausen) auf das Holz.

Ich war gerade beim Sägen und habe ein Bäumchen ausgesägt. Das habe ich mit einem gedrehten Blatt gemacht, ein billiges. Diesmal klappte das ganz gut. Ich habe etwas weniger gedrückt, das verminderte das Ausfransen erheblich.

Eine Gerade kann man nur schwer sägen, das ist aber auch selten notwendig. De Vortel des gedrehten Blattes ist, dass man in alle Richtungen sägen kann ohne das Werkstück zu drehen.

 

Zitat von kindergetuemmel
Wenn man das Bild komplett aufklebt macht das doch sicher eine Menge Arbeit hinterher um es wieder ab zu bekommen, oder?
Das uaf jeden Fall, ich hab das ganze mit einer Krippe probiert die du hier bei den Projekten zwei- oder dreimal findest. Sägen ging ja noch, aber dann das ganze Papierzeugs abzubekommen - furchtbar
Habe dann zuerst die ganze Platte mit dem Exzenterschleifer und dann noch jedes Teil mit dem Bandschleifer bearbeitet. Ist wieder recht gut abgegangen, ist aber eine mehr als überflüssige Arbeit. In Zukunft wird geblaupaust - außer bei 3D-arbeiten von Holzharry, da wird das außen ja sowieso weggeworfen

 

pittyom  
Zitat von kindergetuemmel
Wenn man das Bild komplett aufklebt macht das doch sicher eine Menge Arbeit hinterher um es wieder ab zu bekommen, oder?

Ich zeichne das Motiv mit Kohlepapier (abpausen) auf das Holz.

Ich war gerade beim Sägen und habe ein Bäumchen ausgesägt. Das habe ich mit einem gedrehten Blatt gemacht, ein billiges. Diesmal klappte das ganz gut. Ich habe etwas weniger gedrückt, das verminderte das Ausfransen erheblich.

Eine Gerade kann man nur schwer sägen, das ist aber auch selten notwendig. De Vortel des gedrehten Blattes ist, dass man in alle Richtungen sägen kann ohne das Werkstück zu drehen.
Hab kein Pauspapier da

 

pittyom  
Zitat von kindergetuemmel
Wenn man das Bild komplett aufklebt macht das doch sicher eine Menge Arbeit hinterher um es wieder ab zu bekommen, oder?

Ich zeichne das Motiv mit Kohlepapier (abpausen) auf das Holz.

Ich war gerade beim Sägen und habe ein Bäumchen ausgesägt. Das habe ich mit einem gedrehten Blatt gemacht, ein billiges. Diesmal klappte das ganz gut. Ich habe etwas weniger gedrückt, das verminderte das Ausfransen erheblich.

Eine Gerade kann man nur schwer sägen, das ist aber auch selten notwendig. De Vortel des gedrehten Blattes ist, dass man in alle Richtungen sägen kann ohne das Werkstück zu drehen.
ich klebe es ja nicht "ganz" auf, sondern mit Streifen des Klebers....

 

Ich frag mich nur was die Amerikaner für Sägeblätter für die Dewalt benutzen. Auf den Videos kriegen die selbst bei voller Power kleinste Rundungen und Ecken sauber hin und das mit einer Wahnsinnsgeschwindigkeit. Saubere Schnitte krieg ich mit meiner Proxxon nur auf Stufe 1 hin ... ich benutze übrigens 2 gezahnte Feinsägeblätter (Sperrholz)

 

Die Amis kaufen "Flying Dutchman", welche in Deutschland produziert werden! Hier heissen die NIQUA.
http://www.laubsaegen247.de/html/sageblatter.html
Die haben auch die bereits erwähnten Blätter mit Gegenzahn.
Leider habe ich die noch nicht probiert.

 

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