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Dämmarten

23.10.2013, 13:03
Hallo!

Meine Eltern haben vor ihr Eigenheim zu dämmen und nun wollten wir uns vorab ein wenig über die verschiedenen Möglichkeiten, die es gibt, informieren. Es handelt sich um ein Reihenhaus, das in den 1960er Jahren gebaut wurde. Es geht zunächst einmal darum, dass Dach zu dämmen. Der Dachboden ist zurzeit total zugig... was sich energietechnisch natürlich negativ auf die Etage darunter auswirkt.

Ich habe mich jetzt mal hier ein wenig über die Möglichkeiten informiert. Die Zwischensparrendämmung und die Untersparrendämmung kommen in Frage.

Meine Frage ist nun folgende: Kann die jewilige Dämmung in Eigenleistung angebracht werden oder sollte das von Experten gemacht werden? Mein Vater und Großvater sind handwerklich begabt und haben schon einiges selbst gemacht. Hat jemand hier schon einmal so eine Dämmung selber gemacht und kann berichten, ob sich die Eigenleistung gelohnt hat?

Vielen Dank und liebe Grüße aus Berlin!
 
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7 Antworten
Munze1  
Ganz klar kann man die Dämmung in Eigenleistung anbringen, man kann auch dabei sehr viel falsch machen. Wichtig ist, wie das Dach jetzt beschaffen ist, mit Lattung, aussen zusätzlich angebrachter Dachpappe/Regenschutz? Das sind Fragen die vorher geklärt werden müssen, um eine gute Hinterlüftung der Dämmung zu ermöglichen. Kommt auch drauf an, welche Dämmung verwendet wird, Holzweichfaser, Steinwolle, etc.?
Beim Verbau der Dampfbremse ist sehr sorgfältiges Arbeiten notwendig. Alle Anschlüsse müssen sauber verklebt sein.
Ich würde mir einen oder mehrere Experten kommen lassen zur Beratung. Dann bekommst du einen besseren Überblick der Möglichkeiten und Ausführungen.

 

Ich habe schon sehr viele Dächer gedämmt, sowohl mit Auf- und Zwischensparrendämmung.
Ein paar Hundert m² Decke waren auch dabei.

Als erstes gilt es den aktuellen Dachaufbau zu klären.
Mein Tipp: Mach mal ein paar Bilder von der Eindeckung ( von innen), Fotos von Sparren und je nach Aufbau auch von First und Balkenlage.
Dann können wir dir besser helfen.

Ich könnte dir jetzt Vorträge über einzelne Systeme halten, birngt aber wenig da ich nicht weiß was möglich ist.


Eine andere Frage, nutzt ihr den Boden? Soll er mal ausgebaut werden?
Von wann ist eigentlich die Eindeckung?


es grüßt ein Zimmerer

 

Es geht zunächst einmal darum, dass Dach zu dämmen. Der Dachboden ist zurzeit total zugig... was sich energietechnisch natürlich negativ auf die Etage darunter auswirkt.
So wie ich das lese...."Dachboden", kann es sein, das dieser unbewohnt ist und nur Abstellraum ist und dieser abgeschlossen ist (kein offener Trepenzugang)?

Wenn dies so bleiben soll, wäre meiner Ansicht nach die Dachdämmung eher die schlechtere Lösung.
Hier sollte man darüber nachdenken, ob eine Dämmung des Fußbodens vom Dachboden also wirklich vom Boden nicht mehr Sinn macht.
KLICK

KLICK

Denn dann kann die Wärme vom darunterliegenden Geschoss erst gar nicht in den Dachboden ziehen und den (gedaämmt oder nicht) mitheizen.

 

Geändert von Hermen (23.10.2013 um 16:00 Uhr)
Zitat von Hermen
So wie ich das lese...."Dachboden", kann es sein, das dieser unbewohnt ist und nur Abstellraum ist und dieser abgeschlossen ist (kein offener Trepenzugang)?
Darauf sollten meine letzten Fragen auch abzielen.

 

Schließe mich meinen Vorgängern an, fast jedenfalls.
Soll der Dachboden nicht genutzt werden als Raum ist die einfachste Art der Dämmung eine Dachbodendämmung. Hier gibt es die verschiedensten Arten. Für einen Heimwerker ist dies auch leicht durchführbar.
Ein guter Aufbau wären Dämmplatten, es gibt die verschiedensten Dämmwerte, mit höherere Druckfestigkeit. Persönlich würde ich einen Wert wählen der zwischen Wirtschaftlichkeit und Preis liegt. Beispielsweise liegen EPS (Styropor) Dämmplatten mit einem Wert von 032 preislich recht hoch, dafür kann mit geringerer Dicke gearbeitet werden. Wird der Dachboden nicht genutzt wäre ich für 2-4 cm mehr dafür etwas günstiger.
Hohe Druckfestigkeit haben z.B. Styrodur, Sockeldämmplatten, Estrichdämmplatten,....
Darauf Span- oder OSB-Platten. Diese würde ich noch beschichten, rohe Holzplatte lassen sich schlecht reinigen (Kehren). Eine günstige Bodenbeschichtung tut es da auch.

Zusätzlich würde ich aber auf jeden Fall die Dampfsperre/-bremse einbauen. Wenn es so sehr zugig ist geht auch mit Dämmung Wäre verloren, auch wenn es erheblich weniger und/oder später ist.

 

Geändert von sunzi00 (24.10.2013 um 20:12 Uhr)
was auch interesannt wäre,ist ob der dachboden gerade oder wie oft bei altbauten schräg bzw schief ist.wenn der dachboden etwas schief ist und man bei platten sehr viel verschnitt hat,kann man auch dämmschüttung verwenden.

http://baushop24.com/zurPosition_302__index.html
http://www.dieeinsparinfos.de/schlaues-heizen/infos-zur-waermedaemmung/daemmstoffe-marktuebersicht/

 

Zitat von Flotter_Pinsel
was auch interesannt wäre,ist ob der dachboden gerade oder wie oft bei altbauten schräg bzw schief ist.wenn der dachboden etwas schief ist und man bei platten sehr viel verschnitt hat,kann man auch dämmschüttung verwenden.

http://baushop24.com/zurPosition_302__index.html
http://www.dieeinsparinfos.de/schlaues-heizen/infos-zur-waermedaemmung/daemmstoffe-marktuebersicht/

Da kommt das nächste Problem.
Alte Böden sind meistens löchrig wie schweizer Käse.
Dann müsste man vorher mit einer Buddel-Schaum und Brettstücken alles abdichten.

Und ich bin mir sehr sicher, dass es schlechte Kritiken gibt wenn man 5 Sack Schüttung durch ein Loch im Wohnzimmer verteilt hat....


BTW:
Ich glaube das Gedankenmachen können wir uns sparen.
Der TO scheint ausgeflogen zu sein....

 

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