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Dachreparatur Gartenhaus

21.05.2013, 12:24
Hallo, ich muss demnächst das Dach unseres Gartenhäuschens reparieren.
Die alten Dachbahnen müssen runter und mind. ein morsches Brett ersetzt werden. Ich bin unschlüssig, welche "Dacheindeckung" nun am besten ist. Schindeln (welche mit der Zeit auch festkleben), die genagelt werden, Schweißbahnen, das Holz imprägnieren und ein Kunststoffdach aufschrauben,... usw..
Natürlich soll der Spaß nicht zu teuer werden ;-)
Wer hat da Erfahrungen oder Ideen?

Vielen Dank für Eure Hilfe.
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22 Antworten
Schweißbahnen sind vom Materialeinsatz wahrscheinlich die günstigste Lösung, man muss es aber auch können und den Brenner dafür haben.

Eine Variante die ich selber schon gemacht habe sind Bitumen-Wellplatten, vom Preis her in Ordnung und auch von der Arbeit überschaubar.

Aber wenn Du eh schon dran bist, warum nicht Lichts ins Gartenhaus bringen und mit Doppelstegplatten arbeiten?

 

Vielen Dank Pfanni für die Antwort.

 

Bitumwellplatten habe ich letzten Sommer auch verarbeitet, macht sich ganz gut.
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Ich habe auf unserem Schuppen eine Lage Teerpappe draufgenagelt. Darauf habe ich Biberschwanzschindeln verlegt.
Die Schindeln wurden ebenfalls vernagelt. Durch die Sonne werden die Schindeln automatisch "verschweisst"
Das ist nun drei Jahre her.
Das Dach ist Dicht und es sieht Schick aus ;-)
ich schau mal nach ein paar Fotos...

 

Kommt drauf an wie es aussehen soll (falls man es sieht) und natürlich wie lang es halten soll. Mach am besten mal ein Bild von deinem Dach und stells hier rein.

 

Ich muss bei meinem Gartenhaus demnächst auch was neues drauf machen, da meine alte Dachpappe schon ein Paar mal fast weggeflogen ist,15 Jahre alt.
Ich nehme Bitumenschindeln, habe das zum ersten mal bei Leonie ihrem Haus gemacht was ich gebaut habe.
Ist ziemlich einfach und man braucht nur ein Cuttermesser Hammer und Dachpappe Nägel.
Hier ein Paar Bilder davon. der 1m² kostet zwischen 6 und 9 Euro.
Bei Leonie waren es 10m² ca. 70 Euro.
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Genauso wie Holzharry habe ich es auch.
Lediglich mit der Teerpappe drunter und Biberschwanzschindeln.
Super.. brauche ich nicht mehr nach Fotos suchen ;-)

 

Harry2300-@- Warum hast du Teerpappe unter den Schindeln?

Biberschwanzschindeln hatten sie keine mehr da darum die Rechteckschindeln;-))

 

Ich hielt es für eine gute Idee eine zweite Schutzschicht drunter zu haben, falls doch irgendwo Feuchtigkeit (bsp.: durch Wind der Regen unter die Schindeln drückt --> Eine Dachhälfte ist genau gen Westen ausgerichtet) drunterkommt...

 

Woody  
Ich hab meine Gartenhütte vor paar Jahren gebaut und damals nur mit Lattung und Wellplastikdingsbums (für Licht von oben) bzw. Wellpappendingsbums eingedeckt. Mittlerweile hat sich leider alles gesenkt (am Nachbargrundstück wurde gebaut und mein Grundstück samt Gebäuden ist abgesackt) und das Dach ist undicht geworden.

Jetzt wollte ich alles runternehmen und auch eine vollflächige Bretterabdeckung machen. Aber - ein Dachdecker wies mich darauf hin, dass eventuell das Gewicht des Daches plus zu erwartender Schneelast wahrscheinlich die bestehenden Pfosten nicht aushalten werden

Was ich damit sagen will, auch bei Gartenhütten Neueindeckung sollte man tunlichst auch die Unterkonstruktionsverhältnisse in die Überlegungen mit einbeziehen.

@Ricc: schönes Häuschen hast da gemacht

 

Ist leider nicht meins aber mein Werkzeug und ich waren fleißig dabei. Der Vorher-Nachher-Effekt ist schon ordentlich.

Wir mussten nebenbei das ganze Dach einseitig anheben, da es vorher kein Gefälle hatte.

 

Vielen Dank für die vielen Antworten.
Die Arbeiten werden bei stabiler Wetterlage (Sonne) umgesetzt bzw. angegangen.

 

Woody  
Zitat von Bullweih
Vielen Dank für die vielen Antworten.
Die Arbeiten werden bei stabiler Wetterlage (Sonne) umgesetzt bzw. angegangen.
Vergiss nicht fleißig zu fotografieren und zu dokumentieren und das dann als Projekt einzustellen

 

Wie die beiden Harrys das gemacht haben, ist das auch bei mir....seit 2006.

Bisher keinerlei probleme.
Bei Holzharry seinen Bildern sieht man auch gut die Bitumenstreifen, die die einzelnen Schindeln durch Sonnenwärme verkleben und das ganze so gegen Wind schützen (nicht das es die Schindeln umlegt).

Ich hab übrigens auch noch eine Schicht Dachpappe drunter, das war aber so, das ich zuerst die Dachpappe draufgemacht hab und mir das Ganze nicht wirklich gefallen hat und ich der Meinung war, das dies keine Dauerlösung wird.

Deswegen erst hinterher die Schindeln.
Gegen eine zweite untere dünne Dachpappe ist aber eigentlich nichts zu sagen, gibt noch etwas mehr Sicherheitsgefühl, obwohl durch die Nägel darüber ca 1000 Löcher drinnen sind
;-)

 

Wie die beiden Harrys das gemacht haben, ist das auch bei mir....seit 2006.

Bisher keinerlei probleme.
Bei Holzharry seinen Bildern sieht man auch gut die Bitumenstreifen, die die einzelnen Schindeln durch Sonnenwärme verkleben und das ganze so gegen Wind schützen (nicht das es die Schindeln umlegt).

Ich hab übrigens auch noch eine Schicht Dachpappe drunter, das war aber so, das ich zuerst die Dachpappe draufgemacht hab und mir das Ganze nicht wirklich gefallen hat und ich der Meinung war, das dies keine Dauerlösung wird.

Deswegen erst hinterher die Schindeln.
Gegen eine zweite untere dünne Dachpappe ist aber eigentlich nichts zu sagen, gibt noch etwas mehr Sicherheitsgefühl, obwohl durch die Nägel darüber ca 1000 Löcher drinnen sind
;-)


@Woodworkerin
Da hat er schon recht mit der Statik, aber eigentlich ist bei allen Holz-Gartenhäusern auch eine Bretterverschalung am Dach (hab zumindest noch keines ohne gesehen).
Wenn das Gartenhäuschen abgesackt ist weil nebenan gebaut wurde, sollte man darüber nachdenken, ob das Fundament stimmt (Punktfundament?, nur Gehwegplatten?,....)
Hier wäre darüber nachzudenken, das Haus (je nach Gewicht) eventuell als Ganzes wegzuheben (wenn es eine Einheit bildet) oder ggf. abzubauen und dann erst das Fundament zu verbessern bzw wieder in die Ebene zu bringen.

Wenn das Fundament i.O. ist, kann man in das Gartenhäuschen innen mit wenig Aufwand und Geld ein Innenskelett aus Holz bauen, dass das Häuschen tragfähiger macht und auch mehr Schneelasten abkann.


Das war übrigens einer meiner gewichtigen Gründe, warum ich mein Häuschen selber gebaut habe.
Wir haben teilweise recht hohe Schneelasten und alle fertig-Gartenhäuschen sahen mir nicht sehr stabil aus, weil die Wände selber die Tragfunktion erfüllt haben, über ein zusätzliches Ständerwerk habe ich zwar auch kurz nachgedacht, hätte die Häuschen aber noch mehr verteuert und mein Budget waren damals etwa 1000 Euro.

 

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