Werde Mitglied in der großen deutschen Heimwerker-Community!
Jetzt anmelden!
 

Dachpappenproblem

27.04.2015, 14:35
Geändert von Gozmar (27.04.2015 um 14:45 Uhr)
Hallo,

habe mein Haus nun errichtet und auch das Dach (eigentlich) fertig. Es handelt sich beim Dach um Schalbretter 25mm Stärke und darauf habe ich Dachpappe mit Schieferschicht genommen, da Sand von den Vögeln zu schnell abgetragen wird.
Heute regnet es zum ersten Mal und überall sind Pfützen im Haus.
Verstehe das nicht. Habe schon so viele Gartenhäuser mit Dachpappe '(Sand) gebaut. Alle dicht.
Es sind insgesamt 15 Stellen im Haus, wo es tropft. Ich habe Dachpappenstifte (verzinkt) genutzt wie immer.
Die Bahnen habe ich quer gelegt, Überlappung von 15-20 cm und dazu noch mit Bitumkartusche die Überlappungen mit einer "Wurst" quer gesichert.

Weiß jemand, was ich da jetzt getan habe, dass es so undicht ist?
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	dachpappe.jpg
Hits:	0
Größe:	394,8 KB
ID:	33511  
 
Dachpappe, Schiefer Dachpappe, Schiefer
Bewerten: Bewertung 0 Bewertungen
59 Antworten
Dachpappenproblem
Sehr komisch. Die Bahnen hast Du natürlich von unten nach oben gelegt und dabei überlappt. Die Dachpappnägel sind jetzt unsichtbar unter den anderen Dachpappen außer am Dachüberstand? Du schreibst "Dachpappstifte" - Du hast aber bestimmt Nägel mit großen Köpfen verwendet ...

Ich weiß keinen Rat. Dachpappe sollte dicht sein. Oder hast Du ein Glachdach? Dann könnte natürlich Wasser durch die Fugen ziehen, wenn Dein Bitumen aus der Kartusche nicht gebunden hat oder am Rand einfach undicht ist. Für Flachdach verwendet man aber normalerweise Schweißbahnen und erhitzt diese ...

 

Die Bahnen (habe Zeichnung hinzugefügt) habe ich von unten nach oben verlegt.
Die Dachpappennägel (mit großem Kopf) sind sichtbar. Sie sind unter der Überlappung, aber auch über die Bahnen frei verteilt (aus Windschutzgründen) .
Ist das denn falsch? Dann falle ich aus allen Wolken, habe das immer so gemacht. Sollte dort Wasser eintreten an den Stellen, wo die Nägel sitzen?
Das wäre ja was

 

Ich Denke mal das es nur die Nägel sind, oder du hast mal beim Auslegen ein Knick rein gemacht

 

Knicke sind nicht drin. Nägel sind viele drin. (etwa 100) sichtbar.
Ich kann mal schnell ein Foto machen.
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	02.jpg
Hits:	0
Größe:	758,0 KB
ID:	33512   Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	03.jpg
Hits:	0
Größe:	779,6 KB
ID:	33513   Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	04.jpg
Hits:	0
Größe:	829,1 KB
ID:	33514   Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	05.jpg
Hits:	0
Größe:	854,8 KB
ID:	33515  

 

Geändert von Gozmar (27.04.2015 um 15:15 Uhr)
Auf den ersten beiden Fotos sind betrifft es die rechte Dachseite. Links ist nur ein Vordach.
Zu den Nägeln muss ich sagen, dass meine 3 Söhne das machen wollten. Ich hatte gesagt alle 20cm, das hat jeder seperat für sich genommen, sodass es nun ein Sternenhimmel wurde. Nicht das jhemand denkt, ich müsse eine Therapie machen ;-)

 

bei den Dachpappen, welche ich ( früher ) bei meinem Vorzeltdach verarbeitet habe,
wurde statt Bitumenwurst die schwarze Dachpampe von MEM genommen, breit
auf die untere Überlappung, dann die nächste Lage drauf und mit Dachpappen-Nägel alle 10 -12 cm vernagelt.... sodaß die MEM Pampe alles abdichtete !
zum Schluss nach in Fallrichtung solide Leisten draufgeschraubt, damit der Wind nicht drunter greifen kann ! MEM kann auch nachträglich aufgebracht werden.. ist
Wasser-verdünnbar !
Gruss...

 

Ich habe die Überlappungen mal an vielen Stellen vorne leicht angehoben. Es ist dort überall trocken. Ich habe nicht alle Stellen angeschaut, wo es innen nass wird, aber ich glaube, dass dies nicht der Grund sein dürfte

 

Woody  
Ominöse Sache. Muss gestehen, auch ich mache Dachpappendächer so wie du es gezeigt hast. Gut, einen Sternenhimmel ("lach") hab ich nie produziert, aber die Nägel waren zT auch sichtbar.

Hast du die Möglichkeit mit einem Gartenschlauch von oben abschnittsweise Wasser rinnen zu lassen und jmd soll innen schauen, wo da was reintropft. So kann vielleicht die Stelle lokalisiert werden, wo das Wasser eintritt und sich verteilt.

Vielleicht ist der Schwachpunkt die Leiste?

 

Das ist doch ein Sternenhimmel, es sind doch die Nägel, da sind bestimmt etliche Nägel in die Bretterritzen genagelt worden, na denn such mal, oder der beste Weg, Schweißbahn,hätte ich jetzt gemacht

 

Ich weiß nicht, ob die Nägel der einzige Grund sind. Aber ich kann mir das gut vorstellen.

Ich hatte mal einen Schuppen gedeckt und mit Dachpappe in Schucndeloptik vernagelt. Die Nägel waren alle unter der jeweiligen darüber liegenden Reihe, also keiner sichtbar.

 

Zitat von schnurzi
Das ist doch ein Sternenhimmel, es sind doch die Nägel, da sind bestimmt etliche Nägel in die Bretterritzen genagelt worden, na denn such mal, oder der beste Weg, Schweißbahn,hätte ich jetzt gemacht
Denke mal der ..schnurzi.. hat nicht Unrecht ..überall wo die Nägel nicht fest mit dem Untergrund greifen ,da wird auch kein Druck ..Köpfe auf Pappe ..ausgeübt und deshalb ..Wasser .wäre auch meine Meinung
Doppelt gemoppelt habe ICH zusätzlich noch Wellplatten aufgebracht,so habe ich mindestens 10 Jahre Ruhe. .siehe Bilder
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	2014-08-12 14.01.01.jpg
Hits:	0
Größe:	234,3 KB
ID:	33516   Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	20140814_131244.jpg
Hits:	0
Größe:	165,7 KB
ID:	33517   Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	2014-09-24 12.22.04.jpg
Hits:	0
Größe:	186,0 KB
ID:	33518  

 

ich hab jetzt MEM gekauft (3 kartuschen) und mem-dose, die man auch im regen draufschmieren kann. Da es aber hier gerade heftigst regnet, habe ich nur eine plastikfolie erst mal darüber gelegt.
Von unten sehe ich an einer Stelle, dass der Nagel zwischen zwei Brettern "hängt" Allerdings ist da keinerlei Wasser, alles trocken.
Ich werde morgen die MeM Paste auf alle Nägel schmieren. (reicht für 2m² und hoffe das reicht für diese Nagelorgie)
Ich danke Euch allen schon einmal für die Tipps.
Die Kartuschen werde ich dann nehmen, um alle Überlappungen noch einmal bündig zu verkleben.
Ausgerechnet das größte Dach (21m²+5m²) macht solche Probleme.
Für eure Theorie mit den Nägeln spriicht vor allem, dass das Vordach (5m²) perfekt trocken ist. Denn da habe ich dicken Rauspund vernagelt, der somit keine Schlitze hat.
Werde weiter berichten, was passiert

Danke euch

 

Geändert von Gozmar (27.04.2015 um 18:00 Uhr)
Aber mal ehrlich. Ein Nagel macht ein Max. 2 mm großes Loch. Selbst wenn ich den Nagel wieder rausziehen würde. Wie viel Wasser würde da nun durchkommen? Bestimmt nicht so wie beschrieben. 15 Stellen und nach einem Tag. Es mag an Nägeln liegen, an krummen oder Löchern nach neu ansetzen. Aber doch nicht in der Auswirkung...

Treibt da jemand Schabernack mit Dir? :-) Vielleicht Deine Jungs?

 

leider nein. Die waren ja in der Schule. Ich wollte eigentlich Strominstallationen machen und dann seh ich die Pfützen auf dem OSB Boden, Hilti, Kreissäge alles liegt im Wasser.
Ich finde es auch seltsam, wegen der Kohäsionskräfte, dass da überhaupt Wasserr durchlöäuft. Allerdings durch den Nagel, kann es natürlich reinrinnen.
Ich wüßte aber auch nicht wo es sonst herkommen soll.
Die Übergänge sind (unter den Überlappungen) trocken. Die Dachbretter (unter der Pappe) sind setilich komplett trocken, da die Pappe noch nicht seitlich angenagelt ist und somit 8 cm übersteht. Eine Wand ist an der Wetterseite nass, aber ohne Folgen.
Natürlich kann ich notgedrungen auch noch Bitumwellplatten verlegen. Aber es kann doch nicht sein, dass dieses Dach nicht trocken zu bekommen ist.
Morgen mach ich alles zu (Nägel und Übergänge) und danach gieß ich Wasser drauf (Zisterne ist ja mit 8000 Liter voll).
Mal schauen, ob noch was passiert. Falls ja, bin ich aber total ratlos .
Am 17.05. Muss es dicht sein, da eine große Konfirmationsfeier ansteht.

 

kann das Wasser von unten kommen?

 

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Ansicht