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Dachkasten streichen / Holz außen richtig schützen

11.04.2016, 11:17
Hallo *.*

Bei meinem Neubau (2015) wurde der Dachkasten mit farblos lackiertem Holz beplankt.
Nun möchte ich mich ums Schützen kümmern. Da ich nicht alle paar Jahre wieder das Haus einrüsten möchte, soll eine langlebige Farbe aufgetragen werden.

Ich spreche von Farbe, bin mir aber bewusst, dass es natürlich auch Lasuren usw. gibt, für mich ist das alles Farbe ;-)

Welches Material würdet ihr empfehlen?

Ich habe viel Gutes von Consolan Wetterschutzfarbe gehört.
Soll wohl auf Jahre hochelastisch bleiben. Somit soll man es nur alle 10 Jahre wieder streichen müssen.

Leider fehlen mir Referenzen um andere Produkte zu kennen, daher die Frage an euch, womit habt ihr gute Erfahrungen gemacht?
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8 Antworten
Ich habe bisher mit Consolan Wetterschutzfarbe nur gute Erfahrungen gemacht. Ob es etwas besseres gibt vermag ich nicht zu sagen.
Schlechte Erfahrungen habe ich mit Lasuren aller Art.

 

Warum lässt Du es nicht so? Das Holz vergraut und passt dann farblich zum Haus. Ich gehe mal davo aus, dass das Holz schon behandelt wurde - Pilzschutz. So kann das Holz gut abtrocknen. Streichen definitiv bei ganz niedriger Luftfeuchte, sonst hast Du im Sommer wenn sich das Holz zusammenzieht in den Fugen offene ungedtrichene Stellen - Optik.

 

Lasuren sind sehr lichtempfindlich. Nur dunkle Lasuren bieten mehr Schutz als helle. Farbe ist sicherlich dauerhafter.

 

Bei Holzschutz-Anstrichen sollte zuerst eine Lasur drauf, kann auch ( im Außenbereich )
mit div. Schutzmittel beinhaltet sein.. weil.. die Lasur tiefer in die Holzporen eine dringt,
ist also dünnflüssig ! ... dann kann da ( meist 2-3x ) mit der Dauerschutz-Lackierung begonnen werden ! beste Eignung für UV Belastung sind die Farben Weis / hellgrau und Braun-Schwarz .... wieder in Mode.. Taubenblau !
Wichtig ist... die Temperaturen sollten mind. die 15°C Marke erreicht haben............. die bereits vorhandene Grundierung muss mit den danach folgenden Farbaufträgen vom Basis-Material zus. passen... z.B. auf Alkyd-Basis ( wird sehr oft verwendet ) gibt es dünn als Lasur und dickflüssiger= Tropfgehemmt... nur geeignete Verdünnung dafür nehmen...
und nicht von verschiedenen Herstellern mixen, kann auch bei gleicher Basis falsch reagieren ( Rosinenhaut z.B. ) Jeden Anstrich mind. nach Vorgabe Trocknen lassen !
So würde z.B. ein Epoxid oder PU-Lack nicht zu dem eben genannten Lacken passen...
hier ist eine Rosinenhaut und sogar Rissbildung möglich !
dann gibt es noch die Wasser verdünnbaren Farben.. Acryl... mehr für INNEN geeignet.
Gruss....

 

Sagen wir mal so: je nach Qualität des Holzes wirst Du bei einem farbigen Anstrich nach ein paar Monaten an der Holzschutzfarbe des obigen Herstellers keine Freude mehr an Deinem Gestrichenen haben.

Wie Rainer richtig schreibt, dehnt und zieht sich das Holz in der Regel und Du bekommst die Feder jedes Jahr mit dem Naturholz wieder zu sehen (je nach Zug mehr oder weniger). Daher wäre ein farbiger Anstrich vor dem Einbau gut gewesen, weil man dort die Feder am Holz mit streichen kann.

Manche kommen dann auf die glorreiche Idee, diese Fugen mit Acryl zuzukleistern. Gleicher Effekt wie mit der Farbe, nur dass das Acryl mit abreißt und noch unansehnlicher aussieht.

Vorschlag: such dir Sikkens HLS (ist Dünnschichtlasur) in Deinem Wunschfarbton (z.B. Kiefer) im Internet und streiche jetzt die Konstruktion dreimal damit. Das gibt auch an der Südseite mindestens drei Jahre Schutz. An den Stellen, wo die Sonne nicht hinknallt, definitiv länger.

Da Dein Haus an allen vier Seiten frei zugänglich ist, kann man diese Prozedur dann auch gerne an den Giebelseiten mit einer Schiebeleiter jährlich wiederholen.

Wenn Du unbedingt farbig haben möchtest, dann geht Lucite Wetterschutz am Besten. Teuer, ja. Aber gut. Der Nachteil der zu sehenden Feder bleibt ab trotzdem.

 

Danke ruesay, ich wusste von Dir kommt fachmännischer Rat, dehalb habe ich nichts zur Farbwahl gesagt.
Nach wie vor würde ich nichts machen. Ein verwettertes Holz schaut immer besser aus als ein Holz von dem die Farbe abplatzt.

 

Hast du vollkommen recht, Rainer. Den umlaufenden Dachunsterstand habe ich sehr oft nacharbeiten müssen bei Leuten, die beim Bau des Eigenheims unschlüssig waren, "nehme ich nun farbig oder lasse ich es Natur?".

Je länger ich darüber nachdenke, ist verwittern auch eine Alternative.

Auf der anderen Seite ist so ein Auffrischen mit Dünnschichtlasur relativ einfach: Schleifvlies nehmen, die einzelnen Bretter abrubbeln (ohne Druck nur rübergehen), abfegen, Lasur drauf streichen. Ein Tag und der erste Anstrich wäre komplett gesetzt.

 

Meine Dachkästen habe ich mit Wetterschutzfarbe von Caparol gestrichen. Das Zeug trocknet zu einer flexiblen gummiartigen Schicht und reißt somit nicht, wenn das Holz arbeitet. Nach fünf Jahren sieht's noch immer aus wie neu.

Von Klarlacken hat man mir damals abgeraten, weil durch die fehlenden Farbpigmente das Holz nicht so gut gegen vergrauen geschützt werden kann.

 

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