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Dach vom Schuppen - Welches Material?

26.12.2012, 21:31
Geändert von Boxenbauer (26.12.2012 um 21:50 Uhr)
Unser alter Party Schuppen muss nun abgebaut werden, und in einen anderen Garten neu aufgebaut werden.Dass Stahlgestell wollen wir berhatlen.Die alten Wände werden neu gemacht,mit einer Schicht Holz von aussen (Lackiert),innen OSB und dazwischen 40 mm Steinwolle.Das alles wird am Stahlgestell angeschraubt.
Bis hierhin habe ich keine Sorgen,aber das Dach.
In diesem Thread haben wir schonmal Diskutiert,wie der Schuppen renoviert werden soll:
https://www.1-2-do.com/forum/party-schuppen-renovieren-neue-waende-welches-material-thema-7560.html

Kurz und knapp:Ich weiss nicht,wie ich das Dach machen soll.Der Schuppen ist 4,20 x 2,80 m gross.Wellbleche sind mir zu teuer.Bitumen/Dachpappe kann ich nicht verarbeiten.
nur OSB reicht auf keinen Fall,oder? Ein gefäll hat das Gestell,das heisst das Wasser kann sich nicht Stauen.

Auf den Bildern seht ihr den Schuppen im aktuellen Zustand.Er wird wie gesagt bis auf das Metallgestell abgebaut.
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21 Antworten
Warum kannst du kein Bitumen/Dachpappe verarbeiten?

OSB alleine geht nicht, die Dachpappe oder Dachwellplatten wären schnell und günstig und halten.

 

Kurze Frage:
Wie hast du dir das mit dem Dämmen vorgestellt? Nach deinen Vorstellungen garantiere ich dir, dass du nach kürzester Zeit eine feuchte Dämmung hast.
Mach die vorher Gedanken über den Boden-Wand Anschluss und denk mal über die Nutzung einer Dampfsperre nach.
Hier ist ein optimaler Gartenhauswandaufbau skizziert.

 

Geändert von Tackleberry (16.11.2013 um 15:56 Uhr) , Grund: Rechtschreibung
Bitumen muss man doch aufbrennen,oder? Ich habe nämlich keinen Brenner.

Also ich habe mir bei den Wänden folgendes gedacht:

Aussen /Sperrholz bzw. Holzpaneelen / Dämmstoff / OSB / innen

Dabei wird das Speerholz (20 mm Dick) von aussen an das Metallgestell geschraubt,von innen Stecke ich 40/50 mm Dämmstoff zwischen den Stahlgerüst und schraube anschliessend die OSB Platten von innen an.Ich dachte,das reicht dann?

Zu erwähnen ist evt. auch noch,das wir wärend wir im Schuppen sitzen eine Heisslüfter läuft.Ging bissher ganz gut,aufwärmzeit war ca. 1 Stunde,allerdings wenn man ihn ausgeschaltet hat,war es innerhalb von 30 Sekunden wieder kalt.
Ein weichtiger Faktor ist auch die Schalldämpfung,die ich vergessen habe zu erwähnen.auch deswegen soll eine Dämmung zwischen den Wänden.

 

Zitat von Boxenbauer
Bitumen muss man doch aufbrennen,oder? Ich habe nämlich keinen Brenner.

Also ich habe mir bei den Wänden folgendes gedacht:

Aussen /Sperrholz bzw. Holzpaneelen / Dämmstoff / OSB / innen

Ich dachte,das reicht dann?

Nein, für Bitumen-Dachschindeln benötigst du keinen Brenner, die werden nur aufgenagelt.

Ich habe bei mir den Dachaufbau folgendermaßen gemacht

-- Dachbalken 60x40
-- Dachlatten als zusätzliche Auflage für die OSB-Platten
-- OSB Platten 18mm
-- Dachpappe
-- Bitumenschindeln

O.k. die Dachlatten könnte man auch weglassen (wir haben bei uns aber u.U. schwere Schneelasten), Dachpappe und Dachschindeln werden einfach mit Dachpappnägeln genagelt. Bei den Schindeln wird einfach die nächste Reihe auf die vorherige genagelt, da siehst du keinen Nagel mehr. Zusätzlich haben die einen Bitumen "Kleb"streifen, das diese auch Sturmsicher sind.
Das hält bei mir bereits seit 2006.
Bauseits musst du nur für entsprechende Übergänge sorgen (z.B. darf auf keinen Fall das Traufblech fehlen, genauso wie ein Fachgerechter Firstabschluss und die Ortbleche)

Zur Dämmung:

Bei deiner Aufzählung fehlt die Dampfsperre, diese benötigst du unbedingt (zwingend).
Da kannst du auch nicht irgendeine Folie nehmen, die muss schon speziell dafür sein.

>>KLICK<<

 

Geändert von Hermen (27.12.2012 um 00:11 Uhr)
Was man alls beachten muss
Naja,mein Opa hat als Wände nur 7mm Laminatbetter und Plexiglas verwendet.Und von aussen eine Plane drangetackert

Ist es wie auf der Zeichnung ok? muss die Folie vor oder hinter den Dämmstoff sein?
die Folie einfach an Balken festtackern?

Vielleicht sollte ich noch erwähnen,das ich 17 bin und nicht das meisste Einkommen habe
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Du kannst auch einfach OSB-Platten (24er Stärke - habe ich genommen) benutzen und darauf Teerbahnen rollen. Diese fixierst du mit mit Pappnägeln und klebst die Nähte zusätzlich mit Kaltkleber fest. Ich hatte noch so viel Kaltkleber übrig, dass ich damit das ganze Dach eingepinselt habe - es bildet sich danach über der eigentlichen Bitumen-Bahn eine zweite (dichte) Haut. Ist sicherlich so vom Hersteller nicht vorgesehen, klappt aber ganz gut.

An den kritischen Stellen, wo die Pappe geknickt wird, habe ich zudem Bleche angebracht und das Ganze mit Sikaflex-Bitumenkleber befestigt. Das sollte erstmal ein paar Jahre halten.

 

Die Dampfsperre /-bremse kommt immer auf die Wärmeseite einer Konstruktion, also nach innen.

Noch sehr wichtig, die Dampfsperre muss zu allen anderen Bauteileanschlüssen (z.B. Fenstern) absolut dicht sein, denn bereits 1% durchlässigkeit der Gesamtfläche machen die gesamte Dampfsperre unwirksam.
Eine normale Folie und ein normales Klebeband erfüllen weder die Aufgabe einer Dampfsperre noch haben sie die entsprechende Haltbarkeit (zuindest wird das ganze dann nach try and error).

Glaub mir, teurer und mit wesentlich mehr Aufwand verbunden ist es dann hinterher, wenn man Schimmel drin hat und ales wieder runterreissen kann.
Den Schimmel siehst du meistens erst wenn es zu spät ist.

Prinzipiell muss man jedes Gebäude (ohne Rücksicht auf die Größe) immer gegen eindringende / aufsteigende Feuchte, Schlagregen schützen um die Gebäudesubstanz auch auf lange Frist zu erhalten.

Ich hab bei meinem Holzgeräteschuppen (ca. 12m²) genügend Fehler gemacht um das gut beurteilen zu können , dennoch ist es innen absolut trocken.


Auf dem Dach hatte ich zuerst auch nur Bitumenbahnen (Dachpappe).
Ich hab der Langzeithaltbarkeit nicht ganz vertraut (gerade wenn Schnee und Eis drauf liegen bleiben und immer wieder runterrutschen).
Ich hab dann nachträglich die Bitumen Dachschindeln draufgenagelt.
War überhaupt kein Aufwand und hat mich glaub so 150 € gekostet.
Optisch schaut das dann auch ansprechender aus.

 

Geändert von Hermen (27.12.2012 um 09:14 Uhr)
Hast Du schon mal an Bitumenwellplatten gedacht? Sind einigermaßen preiswert, gut zu verarbeiten / schneiden, und leicht zu befestigen. Die Platten nebst Anbauzubehör bekommt man in jedem Baumarkt:

http://www.hornbach.de/shop/Bitumenw...vl=artikel_img

Und hier noch eine Kurzanleitung:

http://www.helpster.de/bitumenwellpl...nbringen_86471

 

@Schupo01

Die hätte ich Boxenbauer auch schon ans Herz gelegt.
Vermutlich würde ich bei einer Dacherneuerung auch dazu greifen (ich hab ein versetztes Dach).
Da bekommst du auch ein ganzes System (Firstabschluss, Ort- und Traufblech).
Die Bitumenschindeln sind allerdings etwas günstiger und vor allem auch etwas einfacher zu verarbeiten.

 

Geändert von Hermen (27.12.2012 um 16:13 Uhr)
Die Bitumen Wellplatten sind auf den anschließenden Holzschuppen aufgenagelt.Sind aber schon undicht.Deswegen ging ich denen aus den weg.
Wäre meine vorstellung dann so richtig?
von unten OSB unters dach,und auf den OSB,gestützt mit Balken,werden die Wellplatten aufgenagelt.Nautürlich mit diesen Nägeln mit der Dichtung um den Nagelkopf.
Dann schneide ich ein Balken so,das die Wellenform übereinstimmt,und schraube diese oben und unten unter die Wellplatten,und dichte mit Sikikon aus.So,das keine Feuchtigkeit zwischen OSB und Wellplatte kommt.(ich hoffe ihr wisst wie ich mein)

Mit der Dampfsperre habe ich fast alles verstanden,nur,wie befestige ich diese an den Stahlgerüst bzw. an den Holzbalken? Gibt es da nen bestimmten Kleber/Klebeband?wenn ich sie festtacker,entstehen doch wieder Löcher,wo die Feuchtigkeit durchdringt?

 

An die Holzbalken tackerst du die Dampfsperre an (das ist auch so vorgesehen = Schlagtacker).

Das dadurch undichte Stellen entstehen ist normal, diese werden dann aber mit einem entsprechenden Dichtband überklebt.

Das langt.

Klar kannst du es auch vollkommen korrekt machen (beim Metall wird dir sogar nichts anderes übrig bleiben) und nimmst ein passendes doppelseitiges Klebeband her (z.B. Siga Twinet).

Aber bitte nicht mit einem normalen doppelseitigen Teppich-Klebeband verwechseln.

Klar sind die einelnen Komponenten nicht gerade billig oder günstig, aber diese sind auch aufeinander abgestimmt (das ist wichtig) und die Menge dürfte bei deinem Vorhaben auch überschaubar sein.


Zu den Bitumen-Wellplatten:
Die Verlegung (wie oben erwähnt) ist etwas aufwändiger als Bitumen-Dachschindeln zu verlegen.

HIER mal eine Anleitung.

Aber du kannst auch beruhigt Bitumen Dachschindeln hernehmen.

ANLEITUNG

 

Geändert von Hermen (27.12.2012 um 16:12 Uhr)
las die pappe weg nimm einfach wenn du eine unterlage hast teichfolie

 

@Boxenbauer

egal für was du dich dann letztendlich entscheidest (Bitumen, Reet, foliert, mit Wattebäuschchen,...)
Lass es uns wissen...mich würde es interessieren.

 

Nehm doch für das Dach Trapezbleche, die gibt es in allem möglichen Farben und auch zu vernünftigen Preisen. Draufschrauben und fertig, die halten ewig.

 

ok,danke für die vielen Hinweise!
Ich werde mir überlegen welche Methode sich am besten eignet fürs Dach.
Die Wände werde ich vorraussichtlich so machen,wie ihr es mir beschreibt.
Heute werden erstmal ein paar Steine rübergetragen und ein wenig schrott entsorgt.
Bilder werde ich fleissig machen!

 

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