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Dach ! Aber wie?

16.10.2013, 00:24
Hall zusammen!
Ja, ich bin neu hier und JA ich habe die Suchfunktion genutzt, aber keine 100%ige Antwort gefunden.
Ich habe einen Schuppen mit einem Pultdach aus transparenten Kunststoffwellengedöns vom Vorbesitzer übernommen. Dies ist aber inzwischen undicht und es tropft von der Decke wenn es regnet. Die Dachkonstruktion macht eigentlich einen sehr guten Eindruck, wenn man 2...3 aufgeweichte Balken austauscht.
Meine Frage: Was würdet ihr für ein Dach bauen? OSB oder DWD-Platten? Oder was ganz anderes? Dachte einfach Dachpappe drauf und glücklich sein, Vorteile? Nachteile?
Dachfläche ca. 2,5 x 4,5 m und zur breiten Seite hin ca. 15 Grad abfallend.
Danke schonmal für eure Antworten!
Gruß Claas
 
Dach, Dachpappe, Schuppen Dach, Dachpappe, Schuppen
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20 Antworten
Hallo Claas,

ich fürchte, Du wirst auf Deine Frage genausowenig hilfreiche Antworten bekommen, wie Deine Suche ergeben hat. Dafür sind Deine Informationen einfach zu dünn. Hier gibt es viele Leute, die wissen, wie man einen Schuppen eindeckt und die das dann auch verrraten, wenn sie denn wissen, was die Eindeckung leisten soll:
Einfach nur wasserdicht sein,
auch Wäremedämmung bieten,
Licht durchlassen,
Licht durchlassen, aber UV-Strahlen bremsen
und so weiter.
Zumindest für die Zimmerer, Dachdecker, Architekten und Ingenieure unter uns wäre eine Zeichnung der vorhandenen Konstruktion mit einigen Fotos hilfreich. Was sind zum Beispiel 'aufgeweichte Balken' und was ist 'Kunststoffwellengedöns'?

 

Entweder meinst Du diese Trapezplatten, halbdurchsichtig oder die Wellenplatten. Aufgeweichte Balken werden wahrscheinlich morsch sein - fertig.

Baldwin hat es bereits gesagt, wir bräuchten etwas mehr an Infos um Dir helfen zu können. Sage uns, was Du machen möchtest, dann kannst Du mit vielen hilfreichen Antworten rechnen.

Lieben Gruß

Michael

 

Woody  
Wenn die Unterkonstruktion noch intakt ist, würde ich einfach die morschen Latten austauschen und je nach Geldbeutel wieder Welldingsbums (, weiß auch nicht, wie das heißt) oder anderes draufschrauben. Schau dich mal im Baumarkt um, da gibt es einige Alternativen.

Vielleicht noch als Überlegungshilfe: ich habe in meinem Schuppen für selten gebrauchte Geräte (Planierrechen, Winterschaufeln und so Zeugs) Befestigungsvorrichtungen an der Decke montiert. So nehmen diese Dinge nicht wertvollen Platz an der Wand weg und sind trotzdem gut aufgehoben.

 

Feder-Nut Bretter drauf und Dachpappe aufkleben, sollte es erstmal tun.
Defekte Balken natürlich tauschen :-)

 

Tausch die defekten Balken aus, und mach Trapezblech drauf. Damit hast du die nächsten Jahrzente Ruhe!. Gibt es normal, mit Antikondesatvlies und auch gedämmt. Wenns Lichtdurchlässig sein soll, kannst du Stegplatten nehmen

 

Ich würde die morschen Balken austauschen und alles mit Rauhspund- oder imprägnieten Schalbrettern decken. Das ganze dann mit Schweissbahn abdichten und du solltest für die nächsten 15 Jahre Ruhe haben.

Herzlich willkommen übrigens!

 

Sind ja schon mehrere Antworten gegeben.
Tatsache kommt es etwas auf die Stärke/Tragfähigkeit der Unterkonstruktion an. Aber die oben erwähnten Vorschläge sollte alle passen, da sie alle nicht sehr schwer sind.

Ich würde zu Nut und Federbrettern/Leisten raten. Sie sehen von unten dekorativ aus und lassen sich leicht verarbeiten.
Darauf die auch schon genannte Schweißbahn .
Zum Schluss, damit das Dach auch von oben gut aussieht Schindeln aus Dachpappe (je nach Geschmack).

So habe ich mal einen Schuppen eingedeckt, sieht gut aus und hält lange.

 

Also ich habe auf unserer Gartenhütte (ähnliche Ausgangslage) die Balken erneuert und dann mit 22er OSB das Dach neu gedeckt. Als Dachhaut habe ich Bitumenbahnen mit Kaltkleber verlegt und in den Überlappungsstellen zusätzlich mit Pappnägeln fixiert.

An den neuralgischen Punkten (Knickstellen, Dachfirst) habe ich zustälich Bleche mit Kaltkleber angebracht. Hält bombenfest und ist bisher auch absolut dicht.

Achja, und das von außen sichtbare OSB (Dachüberstand) habe ich zustätzlich mit Holzschutz eingenebelt - geht mit dem PFS schnell und einfach von der Hand.

 

Zitat von kindergetuemmel
Darauf die auch schon genannte Schweißbahn .
Zum Schluss, damit das Dach auch von oben gut aussieht Schindeln aus Dachpappe (je nach Geschmack).

So habe ich mal einen Schuppen eingedeckt, sieht gut aus und hält lange.
Nun ja.
Warum schweißt man die Fläche ab um sie anschließend wieder zu perforieren.
So reicht auch stinknormale Pappe.

 

@Eumex

Wie Baldwin schon sagte:
Mach mal Bilder.
Und kannst du uns den Sparrenabstand verrraten?


Zum Thema DWD-Platte.
Sie ist jedicglich als zweite wasserführende Schicht ausgelegt.
Du müsstest also auf dieses Unterdach noch eine geeigenete 1. Schicht aufbringen.
Zum Beispiel eine Pfanne oder Trapezblech etc.

Der Aufwand loht sich jedoch nur wenn die zusätzliche Dämmung benötigt wird.

 

Ekaat  
Auf Holz muß unbedingt erst eine Dampfsperre. Damit wird verhindert, daß sich Feuchtigkeit unter der Schweißbahn bildet, die das Holz faulen (oder bei einer Steindecke Schimmel entstehen) läßt. Erst darauf dann die Schweißbahn.
Bei Holz kann die Dampfsperre mit Pappstiften genagelt werden. Dampfsperre = dünne »Dachpappe«.
Siehe dazu mein Projekt Flachdach eindecken.

 

Zitat von Tackleberry
Nun ja.
Warum schweißt man die Fläche ab um sie anschließend wieder zu perforieren.
So reicht auch stinknormale Pappe.
Wenn du das so schreibst, klingt das wirklich **** aber ich hatte damals (ist ca. 14 Jahre her) selbstschweißende Schindeln. Sie wurden durch Sonneneinstrahlung mit dem Untergrund eins. Ich glaube ich hatte sie tatsache nicht vernageln müssen, bin mir aber nicht ganz sicher... ist zu lange her.

 

Ich habe das Dach unseres Gerätehauses zunächst mit Nut- und Federbrettern gedeckt und anschließend darauf die Schindelbahnen verlegt (werden nur genagelt). Man begnnt von unten und schafft sich nach oben zum First. Die Firstreihe wird mit Schindeln (um 90 Grad gedreht) einzeln wie die Firstschindeln auf einem normalen Dach vernagelt, so dass das Wasser ganz normal ablaufen kann. Bei einfacher genagelter Dachpappe gibt es immer wieder Unebenheiten, wo das Wasser eindringen kann oder die Dachpappe muss erneuert werden. Die Schindeln halten wesentlich länger. Auch in den nördlichen Ländern werden oft Holzhäuser mit solchen Schindelbahnen gedeckt, und die müssen es ja wissen...

 

Ich bin auch für Rauhstund, nachdem Du die def. tragende Balken ausgetauscht hast, dann Dachpappe drauf nageln, und Schweißbahn kleben das hält dicht!

 

Wenn du nicht genau weißt, wie und mit was du dein Dach machen willst, dann solltest du dir wirklich die Zeit nehmen und dich einlesen!
Das bringt dir wirklich mehr, wenn du jetzt ein bisschen mehr Zeit investierst.
Dort gibt es wirklich viele Webseiten, wo man kostenlose und gute Informationen findet und sich so "beraten" lassen kann!

 

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