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Cut Control

12.03.2014, 18:52
Hallo,
Mal eine ganz Blöde Frage:

Wer von euch hat schon mal mit dem Feature "Cut Control" gearbeitet, welches bei den neuen Bosch Sägen angebaut wird.

Ich komme irgendwie nicht ganz damit zusammen , liegt aber verm. an mir!!

Ist es richtig, dass die gestrichelte Line die linke Seite des Sägeblattes und die durchgezogene Linie die Rechte Seite des Blattes darstellen soll ??
Also wenn ich rechts am Strich "vorbeisägen" will muss ich die gestrichelte Line nutzen, und wenn ich um eine Sägeblattstärke links"vorbeisägen" will muss ich die durchgezogene Markierung nutzen?

Könnte mir vlt jemand das etwas genauer erklären??

Vielen Dank!!

martin
 
Cut Control, sägen Cut Control, sägen
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16 Antworten
Da ist eigentlich ganz einfach.

Auf der "Cut-Control" hast Du zwei Markierungen (Nuten?) die bei der 18V Säge ca. 2mm breit sind (so stark wie das Standard-Sägeblatt).

Die rechte Nut zeigt Dir die Breite des Sägeblattes bei 0° (90°) Schnitt an, die linke Nut den Schnitt bei 45°.

Ein maßgenaues (auf den Millimeter) Arbeiten setzt voraus, dass Du den Anriss auf Deinem Werkstück EXAKT entweder mit dem LINKEN Rand (dann ist das linke Werkstück das Maß) oder exakt mit dem rechten Rand der Nut (dann ist der rechte Teil des Werkstückes relevant) abfährst.

Nur so erhälst Du Dein exaktes Werkstückmaß.

Wenn Du den Anriss genau mittig in der Nut führst, dann ist Dein Werkstück in jedem Fall (egal ob links oder rechts) ca. 1mm zu schmal ...

Das erscheint nur deshalb komisch, weil die meisten beim Sägen nicht auf die Stärke des Sägeblattes achten bzw. an die Schränkung der Zähne denken. Ein normaler Anriss mit einem Bleistift ist aber nur ca. 0,5mm breit, der Anriss mit einem Messer sogar nur 0,1mm )

 

Ahhhh ich sehe gerade das Du keine Nuten an Deinem CUT-CONTROL hast ...
... und das die jeweiligen Linien genau die Mitte des Sägeblattes angeben..

Außerdem ist bei Dir (entgegen meinem 1. Post) auch links und Rechts vertauscht weil die 18V Säge den Motor auf der anderen Seite hat soviel ich weiß.

Aber hinter der CUT-CONTROLL scheint noch eine weitere Markierung zu sein, die den linken, als auch den rechten Rand Deines Sägeblattes i.e. markieren. An diesen Markierungen musst Du Dich dann orientieren wenn es auf den Millimeter genau werden soll ...

Die Schränkung Deines Sägeblattes liegt vermutlich bei 2,0 bis 2,2mm ...
... einfach mal messen.
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Geändert von Linus1962 (12.03.2014 um 19:59 Uhr)
Was Du aber machen kannst ...
... die CUT-CONTROL ist einstellbar, d.h. Du kannst diese ganz exakt und individuell auf unterschiedliche Sägeblätter anpassen.

Wenn Du nun weißt, dass die Schränkung der Zähne z.Bsp. genau 2mm beträgt ...
... kannst Du die Schraube an der Cut-Control lösen und die 0° Linie (rechtwinkliger Schnitt) exakt auf den linken oder rechten Rand einstellen, halt da wo Du üblicherweise formatierst (also welche Seite des Werkstückes die Gut-Seite sein soll).

Wenn Du dann ausnahmsweise einmal von der anderen Seite schneiden möchtest, dann musst Du nur daran denken, den Anriss um 2mm (Schränkung der Zähne) größer zu machen (also statt 39,5mm auf 39,7mm). Dann kannst Du immer wieder exakt auf der Linie schneident und alles ist gut ...

... und wenn Du diese 2mm mal vergisst, ist Dein Werkstück halt 2mm zu schmal und dann brauchst Du ja nur den Rest noch anzupassen ...
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Geändert von Linus1962 (12.03.2014 um 20:00 Uhr)
Ok, dann hatte ich also doch reecht mit meiner Vermutung!

Vielen Dank für die Info!!!

martin

 

Munze1  
Die Funktion macht mehr her als dahinter steckt. Ich hatte sie an meiner PKS Multi auch nicht ganz verstanden, finde sie auch zu wackelig um sie wirklich als Kontrolle fürs Schneiden anzusehen.

 

Zitat von Munze1
Die Funktion macht mehr her als dahinter steckt. Ich hatte sie an meiner PKS Multi auch nicht ganz verstanden, finde sie auch zu wackelig um sie wirklich als Kontrolle fürs Schneiden anzusehen.
Weder bei meiner HKS noch meiner PKS 18 LI wackelt da etwas...

 

Munze1  
Wenn ich Cut Control höre, ruft das innerleich bei mir eine Schnittkontrolle aus. Auf der Multi ist es ein klappbares Plastikteil, dass wirklich nicht diesen Eindruck erweckt. Ich finde auch dort ist sie zu schlecht ablesbar, gerade wenn noch ein bisschen Staub draufliegt.

 

Bei der Ablesbarkeit gebe ich dir Recht.

Einen Linienlaser hätte ich persönlich als nützlicher empfunden.

Möglichst umschaltbar zwichen linker und rechter Sägekante bzw. 45° Schnitt.

 

Munze1  
Ja ein Laser könnte eine Bezeichnung Cut Control verdienen.

 

Dafür wäre ich auch bereit gewesen, ein paar € mehr auszugeben :-)

 

Vergesst solche Spielereien wie Laser an Handkreissägen ...
... das funktioniert nicht wirklich und ist nur als Gimmick zur Verkaufsförderung brauchbar.

Wer mit einem System wie "CutControl" keinen exakten Schnitt hinbekommt, wird mit einem Laser noch viel unglücklicher werden ...

... es sei denn, der Laser selbst schneidet schon das Werkstück ...

 

dem schlisse ich mich an. ein laser an einer HKS macht für mich auch nicht wirklich sinn. es vibriert und bewegt sihc unter umständen auf und ab... das bewegt sich der laser entsprechend mit!!!
Die Cut control funktioniert bei mir einwandfrei und wenn ich mir ganz unsicher bin wird eben ein hilfsanschlag angebracht

 

Vibrationen lassen sich bei optischen Systemen doch mittlerweile kompakt und günstig beseitigen.

Es sollen ja auch keine Meter bestrahlt werden. Es geht ja nur um wenige Zentimeter.

Aber wir kommen vom Thema ab. Es ging ja um das Cut Control :-)

 

Geändert von HQ_seppel (13.03.2014 um 12:04 Uhr)
Munze1  
Trotzdem nochmals - das Cut Control war früher ein gestanzter/gepresster Strich am Sägentisch der Kreissäge. Heute ist es klappbar und in der Stärke des Sägeblattes ablesbar. Wirkliche Innovation?

 

Zitat von Munze1
Trotzdem nochmals - das Cut Control war früher ein gestanzter/gepresster Strich am Sägentisch der Kreissäge. Heute ist es klappbar und in der Stärke des Sägeblattes ablesbar. Wirkliche Innovation?
... aber ein Laser ist auch keine Innovation weil er schlicht und ergreifend einfach nur unbrauchbar ist ...

 

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