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Carportbau - Holzpfosten vor Wasser schützen

03.05.2016, 12:32
Hallo zusammen,

ich habe ein Doppelcarportgebaut und 12 Pfosten mit H-Trägern einbetoniert.

Jetzt bemerke ich, dass das untere Ende vom Holzpfosten unter Umständen längere Zeit im Regenwasser stehen könnte. Ich befürchte, dass dadurch das Holz (12 x 12 cm Leimbinder / Brettschichtholz aus Fichte) durchfeuchten und faulen könnte...

Ich habe die Idee, dass man den unteren Bereich mit flüssigem Beton oder Teer ausfüllen könnte und das Problem somit abschließend löst.

Anbei 2 Fotos. Einmal ist der Abstand zum Kies ausreichend. Das andere Foto zeigt, dass das Regenwasser den Balken durchnässen würde, da es auch nicht schnell genug abfließen würde...

Hat Jemand Erfahrungen damit oder eine Idee, was zu tun ist?

Über Hilfe wäre ich sehr dankbar!

Viele Grüße,

MoPi84
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Carportbau, Doppelcarport, Fichtenholz, Holzpfosten, Holzschutzfarbe Carportbau, Doppelcarport, Fichtenholz, Holzpfosten, Holzschutzfarbe
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35 Antworten
Hallo mopi84,

tja, im nach hinein ist man immer klüger

Egal wie du das Problem löst, es kommt darauf an, dass das Holz nicht dauernd feucht bleibt. Es muss abtrocknen können und wenn nicht, dann wird es faulen und daran geht - leider - kein Weg vorbei. Wenn sich dort Wasser sammeln sollte so muss die erste Maßnahme diese ab zu leiten sein.

 

Ich würde es mit Teer versuchen und wenn möglich, Kies raus nehmen.
Wichtig wäre mir beim Teer auch die Kapillarwirkung zwischen H-Träger und Balken zu unterbinden.

 

Danke für die Antworten.

Könnte nur wenige mm Kies entfernen, da dort bereits das Fundament beginnt...

Könnt ihr mir einen Teer empfehlen und wie der dann verarbeitet wird?

Wäre so etwas denkbar?

http://www.hornbach.de/shop/Bostik-W...1741##v7488949

Danke und Gruß

 

au-weia... da ist der Ständerbalken bald hinüber... Hochsetzen ( ca 30-40 cm wird wohl nicht
möglich sein ) eine Möglichkeit, welche sich noch in einem vernünftigen Kostenrahmen bewegt, wäre da mit Brett'l Rahmen (ca. 5-8cm hoch...mehrere ) welche etwa umlaufend zum Balken und Schrauben 2-3 cm Luft lassen.... und diesen Zwischenraum mit MEM...
schwarze Dachdichtung und auch Mauerwerk ( im Baumarkt ! ).... eine füllen, nächsten Rahmen drauf lassen ... diese befinden sich schon im oberen Bereich des Balkens !.. und weiter mit MEM-Pampe füllen... bis Du deutlich überm Grund-Level bist... bei den dicken Wandstärken wird die MEM-Pampe nicht aushärten, also die Holzrahmen drum-herum lassen... und das große Loch mit Beton oder ähnlichem ausfüllen !
Vorher schauen, ob des MEM-Material Wasser verdünnbar ist... (geringfügig ) dann kann man die Fließfähigkeit für.... unter den Balken verbessern, sowie etwa 50 cm hoch damit satt einpinseln !
Nachtrag...das Zeug von Bostich ist ähnlich... kann Dir aber nicht sagen, was günstiger
ist... MEM... ist ein langjährig bekanntes Produkt, bleibt wie Gummi nach langen Jahren auf der Oberfläche !
Gruss

 

Geändert von Hazett (03.05.2016 um 13:08 Uhr)
Ich soll den Balken 50cm hoch mit schwarzem Teer einpinseln?

Mal davon ab, dass das Carport weiß gestrichen ist - der Bereich über den Pflastersteinen trocknet doch ganz normal ab. Dort steht ja kein andauerndes Wasser drau...

 

Zitat von mopi84
Ich soll den Balken 50cm hoch mit schwarzem Teer einpinseln?

Mal davon ab, dass das Carport weiß gestrichen ist - der Bereich über den Pflastersteinen trocknet doch ganz normal ab. Dort steht ja kein andauerndes Wasser drau...
****
inclusive der Versenkung werden etwa 30 cm überm Level die Balken den schwarzen Schutzanstrich haben... den sollte man für Winterliche Verhältnisse einplanen....
die genannte Pampe ist kein Teer ( Bitumen oder ähnl. ) sondern dafür entwickelte Chemie..
auch das Zeug von Bostik...!

 

habe unserer Vordach gespritzt und die Säulen sind 12 x 12 Kanthölzer, die an U Schienen angeschraubt sind und von unten eine Stahlplatte angeschweißt ist ( 12 cm über den Pflaster), nach 15 Jahren sieht man noch gar nichts.

 

Zitat von MopsHeim
habe unserer Vordach gespritzt und die Säulen sind 12 x 12 Kanthölzer, die an U Schienen angeschraubt sind und von unten eine Stahlplatte angeschweißt ist ( 12 cm über den Pflaster), nach 15 Jahren sieht man noch gar nichts.
Sorry, aber das verstehe ich leider gar nicht...

 

Auf gar keinen Fall Beton. Dieser zieht immer Feuchtigkeit über Kapillarwirkung! Deshalb werden Betonkeller auch immer mit Bitumenanstrich im Erdbereich abgedichtet.

 

Das hätte man aber auch vorher bedenken können
Quasi hat das eine Lizenz zum faulen, das ganze!
Das Schwierige ist, das so hinzubekommen, das man es nicht sieht, das ein Fehler vorhanden war.
Ich weiß wie! Du besorgst Dir noch mal die gleichen Hülsen! Dort flext Du dann die Streben ab! Diese abgeflexten Streben verwendest Du dann als "dopplerblech"
Du machst Pfeiler für Pfeiler neu!
Du setzt quasi alles höher! bohrst neue Löcher (oben weiter)" durch die beiden Streben und den Pfeiler. Den Pfeiler läßt du dann 2 cm über den Pflaster stehen.
So wie man das auch macht!
Damit würde es optisch kaum auffallen, wäre technisch vernüftig und hätte einen konstruktiven Wetterschutz. Kostet allerdings Geld für neue Hülsen. Aber mal ganz ehrlich, manchmal muss man sich selber bestrafen, bei soviel dummheit. Sorry!
Aber das wäre mir noch nicht mal passiert, und mir passiert auch so einiges.

Am besten mit Zwingen arbeiben. Bohrmaschine ansetzten und durchbohren!
Du verlängerst quasi die Füße nach oben.

 

Geändert von Holzamateur12 (03.05.2016 um 19:52 Uhr)
Wichtig ist, dass die Schnittseite des Holzes dicht wird. Da saugt es. Kanten sehr sauber abschrägen. Die Unterseite mit Bitumendichtmasse - MEM, Schwarzer Blocker - zuschmieren. Durchaus nach einem Tag nochmal und jährlich auf Risse der Pfosten kontrollieren und ggf. Nacharbeiten. Die Pfostenseiten plus schräge Kante ordentlich streichen mit Dickschichtlasur. 3 Anstriche sollten genügen und auch hier gilt: Jedes Jahr Kontrolle und nachpinseln wo irgendwo etwas splittert, klafft ...

Das sollte viele Jahre halten. Bitumen und Dickschichtlasur verhindern ein Aufsaugen durch das Holz. Dickschichtlasur ist aber nicht diffussionsoffen, so dass ggf. eingedrungene Feichtigkeit auch nicht ausdampfen kann. Deshalb müssen Fehlstellen am besten im Sommer bei längerer trockener Witterung geschlossen werden.

Lack würde ich eher nicht verwenden, dieser reisst gerne bei Holz und dann ist Schleifen angesagt. Macht nicht wirklich Spaß.

Ich hoffe, ich konnte helfen ...

 

Hallo,

danke für die Infos.

Ich habe mich für die Lösung mit Bitumen entschieden...

Noch eine Frage:

Ich habe einen etwa 2-3 cm breiten Spalt zwischen Hauswand (Klinker) und Carport. Hier regnet es nun leider durch. Wie kann ich diesen Spalt am Besten schließen? Es müsste ja ein Material sein, dass wetterbeständig und flexibel ist.

Hat jemand eine Idee?

 

Zunächst eine Gegenfrage. An was könntest Du befestigen? Ist da Holz oder Doppelstegplatten verbaut?

Bei Doppelstegplatten könntest Du Abschitte von diesem aufkleben. Wenn dort Holz ist, eine Latte einbauen. Und jeweils mit Silikon abdichten.

 

Das Dach ist aus Holz mit einer Zinkkante als Umrandung.

Wäre Silikon dehnbar genug, wenn der Wind das Carport leicht bewegt? Welches Silikon würdest du empfehlen?

DANKE

 

kjs
Wenn der Spalt an der Oberseite ist (Dach) würde ich ein L-Zinkblech an der Wand festschrauben das über das Dach geht aber dort nicht angeschraubt wird. Das deckt ab und macht alle Bewegungen mit.

 

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