Werde Mitglied in der großen deutschen Heimwerker-Community!
Jetzt anmelden!
 

Buchenstamm mit Genschaden

13.04.2014, 16:35
Mein Freund (Waldbesitzer) hat mir einen Buchenstamm mit einen Genschaden geschenkt.
Da es so ein seltenes Gebilde ist wollte ich es euch nicht vorenthalten.
Wenn jemand gute Ideen über Verwendung hat bitte mitteilen.
Bild1 ist eine abgesägte Scheibe, Bild 2 im Vordergrund der Stamm mit ca 3m Länge und einen Durchmesser von ca. 40 bis 45cm.
Der hintere Stamm ist Apfel
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_1678.JPG
Hits:	0
Größe:	52,5 KB
ID:	25774   Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_1679.JPG
Hits:	0
Größe:	78,7 KB
ID:	25775  
 
Rarität Rarität
Bewerten: Bewertung 0 Bewertungen
20 Antworten
Na das sieht ja spannend aus! Meine Ideen dazu:
  • Tischplatten für den Gartentisch
  • Hocker passend zu dem Gartentisch
  • Beistelltisch
  • Nachttisch
  • Wanduhr
  • Bilderrahmen
  • Jausenbrett/Platte
Viel Spaß beim Basteln!

 

Woody  
Zu Bild 1 würde mir spontan eine Schüssel einfallen. Hat irgendwie die Form eines Eichenblattes.

Aber wieso meinst du, dass das ein Genschaden ist?

 

Funny08  
@ Woody - sicher weil der Stamm sobald es dunkel wird wie wild durch den Garten hoppelt *g

Aber Scherz beiseite - kommt immer darauf an wo und wie der Stamm gewachsen ist - interessant aussehen tut er auf jeden Fall. Könnt mir den auch gut Poliert als Untersetzer, Servierbrett usw vorstellen.

 

Danke für die Anregungen.
@Woody, Buche hat normal einen runden Stamm und keine solchen Verwindungen. Die Aussage mit dem Genschaden kommt von einen Forstwirt.

 

Woody  
Könnte aber auch sein, dass der Baum auf einer Wasserader gestanden ist und versucht hat, ihr auszuweichen. Da entstehen auch so verdrehte Stämme.

 

Zitat von Hilpi1
Danke für die Anregungen.
@Woody, Buche hat normal einen runden Stamm und keine solchen Verwindungen. Die Aussage mit dem Genschaden kommt von einen Forstwirt.
Der Buchenstamm hat kein Genschaden und der Forstwirt hat entweder die Wirtschaft(das Wirtshaus) durchforstet oder er hat die Schule gemieden.

Hierbei handelt es sich um den Stamm einer Hainbuche.

LG
-einer der mit Holz werkelt.

 

Wenn es möglich ist würde ich versuchen zwei saubere Scheiben abzuschneiden und zu trocknen. Die zwangsläufig entstehenden Risse würde ich dann mit schwarzem Epoxyd verfüllen. Den ganzen Spass dann so glatt wie möglich schleifen und ordentlich anfeuernd Ölen. Wenn das Holz zu hell ist durchaus auch mit einem pigmentierten Öl. Dann unter jedes der beiden Teile einen eleganten Füss, irgendwas mit ordentlich schnörkel. Wenn nötig den Fuss in einem matten schwarz lackieren.

Das sollte zwei wirklich einzigartige Beistelltische ergeben.

So ein Projekt wäre ziemlich teuer und arbeitaufwändig aber ich bin überzeugt, diese Arbeit würde sich lohnen.

 

Zitat von ForKids
Hierbei handelt es sich um den Stamm einer Hainbuche.
Huch, Hainbuche also! Na dann wünsche ich viel Spass beim bearbeiten von dem Zeug.

Ich sag nur mal das man Hainbuchen früher als lebende Verteidigungsanlagen benutzt hat. Soll ein wirklich krasses Holz sein.

 

Janinez  
Alle meine Ideen wurden schon genannt, aber ich bin gespannt, was dabei raus kommt

 

Zitat von Kourosh
.... Die zwangsläufig entstehenden Risse würde ich dann mit schwarzem Epoxyd verfüllen. Den ganzen Spass dann so glatt wie möglich schleifen und ordentlich anfeuernd Ölen....
Ich weiß nicht, ob ich das richtig verstanden habe?

 

Zitat von Woody
Könnte aber auch sein, dass der Baum auf einer Wasserader gestanden ist und versucht hat, ihr auszuweichen. Da entstehen auch so verdrehte Stämme.
@Woody

dann müsste es aber viele verdrehte Bäume geben...

Gruß, Ingo

 

Zitat von ForKids
Ich weiß nicht, ob ich das richtig verstanden habe?
Naja, wenn man Querschnittscheiben aus so einem Stamm schneidet bilden sich ordentlich Risse. Diese eben mit Epoxyd verfüllen damit man eine geschlossene Fläche bekommt.

Und anfeuernd Ölen damit es eine schöne Farbe bekommt. Öle feuern die Maserung generell gut an aber eben manche besser als andere. Da es wohl Hainbuche ist wäre aber ein pigmentiertes Öl wohl besser. So weit ich weiß ist Hainbuche relativ blass in der Farbe.

 

Risse mit Harz zu verfüllen ist mir geläufig.

Früher haben wir Eichendauben angefeuert und gewässert, um diese zu biegen.

Ich überlegte, ob es Sinn machen würde ein Epoxyd behandeltes Holz anzufeuern und gleichzeitig zu ölen(anfeuernd Ölen).

Jetzt weiß ich, dass anfeuernd ölen was anderes bedeutet als anfeuernd wässern

 

Woody  
Zitat von pflymli
@Woody

dann müsste es aber viele verdrehte Bäume geben...

Gruß, Ingo
Nunja, nicht alle Bäume sind so empfindlich wie Buche, Apfel, Birke oder Linde. Man nennt diese auch Strahlenflüchter und sind gute Marker für Störzonen. Und es muss ja kein Verdrehen sein, auch schräg wachsend, extremer Mistelbefall oder Krebsknoten sind solche Anzeichen. Und da sieht man wirklich mehr als genug

 

Ich würds zuerst auf 30 Zentimeter kürzen, dann spalten und 1 bis 2 Jahre beim restlichen Brennholz liegen lassen.

 

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Ansicht