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Brunnenpumpe

01.07.2012, 20:17
Hallo,

ich habe noch mal eine Frage. Wir möchten uns im Garten einen Brunnen bohren. Aufgrund von einigen Schwierigkeiten überlegen wir ggf. auch von einer Fachfirma bohren zu lassen, die kommt allerdings mit dem schwerem Gerät nur in den Vorgarten.

Meine Frage ist nun, gibt es eigentlich eine Pumpe, die mir zum einen das Wasser aus 16-18 m tiefe hoch saugt und gleichzeitig oberirdisch noch einmal 6-10 m zur Verteilerstation ?? Würde denn dann noch der Wasserdruck z.B. für das Rasensprängen reichen ?

Über eine Antwort wäre ich sehr froh.

Gruß aus Wesel
 
Brunnenbau, Gartenbrunnen, Pumpe Brunnenbau, Gartenbrunnen, Pumpe
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6 Antworten

Die besten Antworten

Hallo Gartenfreund

Die Antwort lautet NEIN.
Man kann das Wasser nicht aus einer größeren Tiefe als 10m ansaugen.
Die Betonung liegt auf ansaugen und nicht auf hochdrücken.

Physikalische Erklärung:
Luftdruck z.B. 1017 hPa (hekto Pascal)
= 1017 mBar (milli Bar)
=1,017 Bar Luftdruck der dagegen drückt.

Pro meter gehobene Wassersäule verlierst Du 0,1 Bar.
Das bedeutet, das Der Luftdruck nach 10,17 m Förderhöhe aufgebraucht ist.

Bei mehr Saughöhe würde in der Pumpe ein 100% Vaakuum entstehen, wobei
Vaakuum auch durch abhanden sein von Materie gleichzusetzen ist.
Und wo nix ist, kann auch nix weiter geschoben werden.

Deshalb verwendet man in diesem Fall auch tiefbrunnen Pumpen mit z.B. 4Bar
Förderdruck. Dann noch die Förderhöhe abziehen.
z.B. 18m * 0,1Bar/m =1,8 Bar Druckverlust
Ergäbe dann 4Bar-1,8Bar =2,2 Bar Druck fürs Garten sprenkeln.

Den Fließdruckverlust habe ich noch großzügig unterschlagen.
Hallo Gartenfreund

Die Antwort lautet NEIN.
Man kann das Wasser nicht aus einer größeren Tiefe als 10m ansaugen.
Die Betonung liegt auf ansaugen und nicht auf hochdrücken.

Physikalische Erklärung:
Luftdruck z.B. 1017 hPa (hekto Pascal)
= 1017 mBar (milli Bar)
=1,017 Bar Luftdruck der dagegen drückt.

Pro meter gehobene Wassersäule verlierst Du 0,1 Bar.
Das bedeutet, das Der Luftdruck nach 10,17 m Förderhöhe aufgebraucht ist.

Bei mehr Saughöhe würde in der Pumpe ein 100% Vaakuum entstehen, wobei
Vaakuum auch durch abhanden sein von Materie gleichzusetzen ist.
Und wo nix ist, kann auch nix weiter geschoben werden.

Deshalb verwendet man in diesem Fall auch tiefbrunnen Pumpen mit z.B. 4Bar
Förderdruck. Dann noch die Förderhöhe abziehen.
z.B. 18m * 0,1Bar/m =1,8 Bar Druckverlust
Ergäbe dann 4Bar-1,8Bar =2,2 Bar Druck fürs Garten sprenkeln.

Den Fließdruckverlust habe ich noch großzügig unterschlagen.

 

Geändert von Manfredh (01.07.2012 um 21:32 Uhr)
MicGro  
Eignet sich afür dann nicht eine Tauchpumpe?

 

Zitat von MicGro
Eignet sich afür dann nicht eine Tauchpumpe?
Ein ganz bestimmes JEIN .

Auch Tiefbrunnenpumpen gehören der Gattung der Tauchpumpen an, aber sie vertragen es auch mal, wenn z.B. 18m Wassersäule bei Überschwemmung mit dann 1,8Bar von der Oberfläche her drauf drücken.

Kann das eine Regenfasspumpe auch, oder säuft diese dann doch ab ?

 

MicGro  
Danke für die Antwort, war nur Interesse halber.

 

Elektropumpen unter Wasser ist mir ein Greuel. Eine recht teure Tauchpumpe von Easy-Tec hatte bald ein Leck. Andererseits kann man Kondensatbildung im Inneren durch Eindringen von Wasserdampf und anschließendem Abkühlen nur bremsen.

 

Bine  
Hallo
wir haben einen Tiefenbrunnenpumpe und sind damit sehr zufrieden . Sind zwar nicht so tief mit unseren Brunnen aber alles läuft .
ist es nicht uninteressant wie weit der Weg ist sobald das Wasser oben ist also auf 0-Linie ?
Interessant ist doch nur wie viel Höhenmeter sie drückt und nicht wie weit !!!

 

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