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Brett verzogen, oh nein!

06.06.2013, 13:17
Das perfekte Beispiel, wenn´s mal richtig **** läuft. ;o)

Ich wollte einen Fledermauskasten für unsere fliegenden Säugetiere bauen. Damit diese tagsüber, wenn sie schlafen geschützt sind und nicht gefährdet werden.
Nun, ich habe zwar auf die Maserung geachtet, aber durch das Einschlitzen der einen Seite, hat das Brett nun "die Biege" gemacht und sich sowas von verzogen... Naja, passiert, dass ist eben Holz und Holz hat einen eigenen Kopf. )

Aber hättet ihr gewusst...
... dass eine besondere Konstruktion der Krallensehnen ein passives Festhalten ohne Muskelanspannung ermöglicht? Dadurch bleiben auch tote Tiere hängen.

Zu den Säugern ist folgendes zu erzählen:
Die einheimischen Fledermäuse werden in zwei Gruppen eingeteilt:
Haus- und Waldfledermäuse.
Während Hausfledermäuse, wie Mausohr und Zwergfledermaus bevorzugt in Menschennähe leben und unter dem Dach, in Rolladenkästen und anderen Gebäudespalten Unterschlupf suchen, beziehen Waldfledermäuse, wie Abendsegler und Wasserfledermaus bevorzugt Quartier in hohlen Bäumen.
Entsprechend können Sie die Wohnungsnot der Hausfledermäuse mit Spaltenquartieren am Haus verringern. Waldfledermäuse nehmen dagegen gerne Kästen in Parks, Wäldern und Gärten an.
Die Kästen sollten in einer Höhe von indestensdrei bis fünf Meter aufgehängt werden.

Quelle: NABU

Hier der Link für´s Nachbauen:
http://www.nabu.de/downloads/praxistipps/fledermauskasten.pdf




Habt ihr noch Ideen wie ich das Problem löse?
Bin für jeden Tipp dankbar!
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Artenschutz, Fledermauskasten, NABU, Naturschutz, Pirenci, Umwelt Artenschutz, Fledermauskasten, NABU, Naturschutz, Pirenci, Umwelt
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9 Antworten
Bei verzogenen Brettern hilft es manchmal die Nachsendeadresse zu erfragen.

Du könntest versuchen das Brett aufzutrennen, versetzt neu zu verleimen und dann abzurichten. Durch die vielen Schnitte wird es aber kürzer und muss angelängt werden. Ist ausserdem ein Haufen Arbeit.

=> Mach das Ding neu, sonst stehen Aufwand und Ertrag in keinem sinnvollen Verhältnis.

 

Geändert von Fernton (06.06.2013 um 13:26 Uhr)
Kann mich da Fernton nur anschließen.
Ich sehe auch die einizige Möglichkeit in auftrennen, neu verleimen und abrichten.

 

damals haben wir solche fälle auch in der tischlerrei gehabt haben das werkstück dann für circa ne stunde ins wasser eingetaucht und in presse gelegt (heißpresse)

 

puwo67  
Wenns nicht gerade wird, versuch doch, die Schlitze ganz durchzusägen.

Der Verzug ist wohl durch die unterschiedliche großen Oberflächen auf Vorder- und Rückseite entstanden.

Und doppel die Wand auf, sprich setze eine zweite Wand dahinter und füge Abstandshalter dazwischen, damit es lüften kann. Geht vielleicht sogar mit dem verzogenen Werkstück.

Nur weil es etwas krumm ist, werden sich die kleinen da wohl trotzdem dranhängen.

 

Tja da es mir aufgrund einer Heißpresse Mangelt und das komplette aufschlitzen länger dauert als neu machen habe ich noch mal Glück gehabt.
Denn als ich gestern Abend den Unterschlupf für die Fledermäuse mir noch mal anschaute war der "Bogen" um die Hälfte wieder zurück gegangen. Es reichte um es dann mit Zwingen zu fixiren und zusammen zu bauen.#

Habe mal Foto´s mit angehängt.
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Woody  
Finde das eine tolle Idee (also die Kästen) für die Flattermäuse. Warum stellst das ganze nicht als Projekt ein?

Und ja, mir war die besondere Haltetechnik bekannt

 

Für solche "Bauten" nehme ich nur "Multiplex" oder altes Holz aus dem Fundus.
Gruß

 

Zitat von Stepway_I
Für solche "Bauten" nehme ich nur "Multiplex" oder altes Holz aus dem Fundus.
Gruß
...für solche Bauten darf nur unbehandeltes Holz verwendet werden!

Da Multiplex jedoch nicht frei von Fremdstoffen ist, sollte es hier nicht verwendet werden.

Ist glaub ich auch auf der Nabu seite nachlesbar.

Übrigens gibt es für jeden Landkreis einen eigenen Beauftragten, welcher über die Standorte solcher Kästen informiert sein sollte, damit der Artbestand im Blick bleibt.

Diese Beauftragten können selbstverständlich auch schon vorher zu Rate gezogen werden...

mfg Dieter

 

Hallo Stepway_I,
ich habe Restholz genommen, weil es eher schlecht für Projekte zu verwenden ist. Es waren das Maserung nach gespaltene oder als Palettenholz verwendete Bretter. Die so knochentrocken waren, dass sie eigentlich ein Wasserbad bräuchten.
Egal, für solche Kleinprojekte reicht es alle mal.

Außerdem ist es klebemittelrestefrei und aus Fichte. Ich habe eine Halbhölhle gebaut und dazu ein Video gedreht. Ich hoffe ich kann es bald fertig schneiden. Darin erwähne ich es auch, dass es gespaltenes Holz ist, und ich in diesem Fall einmal Leim verwende um es zu flicken.
Bei dem Fledermausunterschlupf habe ich aber nur komplette Bretter verarbeitet.

 

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