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Bremsplatine defekt - Frage zum Löten

04.03.2013, 23:05
Meine Posch Wippkreissäge bremst nicht mehr. Nach einem Stromausfall stirbt häufig die Bremsplatine (das ist anscheinend ein im Netz bekannter Fehler).

In der Elektronik bin ich noch nicht ganz so fit, habe aber auf der Platine eine defekte Diode und einen defekten Thyristor ausgemacht.
Jetzt bin ich mir nicht sicher, ob ich bei diesen Bauteilen einfach so drauflos löten darf, oder ob ich die Bauteile irgendwie kühlen muss.
Ich habe da mal was gelesen, kriege es aber nicht mehr zusammen, weil die Löterei nicht gerade das Kerngeschäft meiner Basteleien ist.
Für den Preis einer neuen Platine bekomme ich 300 Dioden - das dürfte die eventuelle Frage nach dem "lohnt sich der Aufwand" beantworten.
;-)
es ist ausnahmsweise dringend, weil wir seit gestern im Holz sind und hier schon 6m rumliegen, morgen kommen weitere 4 (es sei denn, es regnet)...
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4 Antworten
Ich habe schon einiges an Leuchtdioden (da gibt es auch die Temperaturangaben) verlötet, auch mit ganz kurzen Beinen, und habe es noch nicht geschafft sie dabei zu zerstören. Wichtig ist, dass das Bohrloch wo die ausgetauschten Teile eingelötet werden, sauber vorbereitet ist. So geht das Verlöten sehr schnell und Du verringerst das Risiko erheblich.

 

Funny08  
Wichtig sind zusätzlich zu dem was Ricc schon geschrieben hat, eine Entlötpumpe die hilt beim auslöten der defekten Teile sowie eine dünne saubere Spitze vom Lötkolben. Dadurch kannst du die Zeit beim Einlöten kurz und die Belastung für die Bauteile reduzieren.
Beim Löten Dann etwas Lot an die Spitze und dann zügig auf die Platine und dabei etwas Lot nachführen. Kalte (schlechte) Lötstellen glänzen nicht und sehen meist wie ein Buckel oder Tropfen aus, gute glänzen und haben die Form eines Berges , von flach in einem Bogen hochgehend.

 

Bei einer Diode und einem Thyristor würde ich mir keine großen Sorgen machen. Die dürften einiges aushalten. Fraglich ist dann eher wohin die Lötpunke sonst noch so hingehen.

Ich würde aber sagen, dass man mit ein wenig handwerklichem Können (davon gehe ich bei dir aus), dies ohne Probleme hinbekommt. Wichtig ist gutes Lötzinn und einen brauchbaren Lötkolben (saubere dünne Spitze) zu haben.

Gruß, Markus

 

Wie schon geschrieben, die alten Teile sauber auslöten, mit einer Entlöstpumpe. Die neuen Bauteile mit einer dünnen Spitze wieder einlöten.

Darauf achten, das in der Nähe kein Käfer (IC) sitzt, weil die sind sehr empfindlich gegen Wärme.

Mein Moto in solchen Fällen "Ist doch eh schon kaputt, was oll ich also schlimmer machen"

 

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