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Brauche eine realistische Preisvorstellung

10.09.2014, 14:10
Guten Tag alle zusammen;

ich habe vor ein paar Fotowände in Serie zu bauen und diese dann zu verkaufen.

http://www.1-2-do.com/de/projekt/Fot...r-bauen/17555/

Das ist der Link zu der Anleitung, die Fotowände werden noch etwas schöner durch meine Erfahrungen, gerade im Bereich streichen etc.

Was wäre eine realistische Preisvorstellung für eine große Fotowand?
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13 Antworten
Einfachste Kalkulation:
Kosten+Zeitaufwand*Stundenlohn=Preis
Als Beispiel mit Mindestlohn und den Angaben aus der Projektbeschreibung:
15€ + 8 h * 8,50 €/h = 83 €
Das ist der Preis, den sie eigentlich mindestens kosten müsste.
Arbeitszeit und Material musst du gegebenfalls anpassen.
Eine detaillierte Kalkulation wird hier beschrieben:
http://www.fuer-gruender.de/business...iskalkulation/

 

Hm...
Also mindestens der Materialeinsatz + deine Zeitvergütung...

Hängt letztendlich davon ab, was dir deine Zeit und Arbeit wert ist.

PS: Denk ans Porto

 

Wenn du vor hast das wirklich im großen Stil durch zuziehen, wäre es auch Rat sich an Mitbewerbern zu orientieren um Konkurrenzfähig zu sein.

Andere Idee wäre das du die Rahmen genau nach Kundenwünschen baust. So läufst du nicht der Gefahr auf den Rahmen sitzen zu bleiben und hast ein exquisites Produkt was sich sicherlich besser verkauft als Standard Rahmen, die industriell günstig gefertigt werden können.
So kannst du den Preis für dein spezielles Produkt erstmal höher ansetzen und auch von Kunde zu Kunde individuell verhandeln.

Ganz klar über allem steht natürlich, was mein Vorredner schon sagten. Deine Kosten müssen schon gedeckt werden vom Verkaufspreis.

 

Woody  
Zitat von Blaubaer
Wenn du vor hast das wirklich im großen Stil durch zuziehen, wäre es auch Rat sich an Mitbewerbern zu orientieren um Konkurrenzfähig zu sein.
Dann ist es aber bereits gewerblich und unterliegt dem Gewerberecht mit sämtlichen steuerlichen Verpflichtungen.

Deine Kosten müssen schon gedeckt werden vom Verkaufspreis.
Nicht nur gedeckt, sondern sogar unter dem VKP liegen. Gewinn will er ja wohl auch machen.

 

Gewinn macht er ja quasi durch den Verkauf seiner Arbeitszeit/-leistung

 

Woody  
Zitat von Ebony_Ivory
Gewinn macht er ja quasi durch den Verkauf seiner Arbeitszeit/-leistung
Blaubaer schrieb "gedeckt", was gleichbedeutend mit Null ist. Also weder Gewinn noch Verlust. Und das geht auf Dauer nicht gut bzw. motiviert nicht wirklich.

 

Kosten = Materialkosten + Lohnkosten

Außerdem muss immer eine Gewerbe angemeldet werden wenn man in Deutschland etwas mit der Absicht von Gewinn verkaufen möchte. Ganz gleich ob 2 Rahmen im Monat oder 400.

 

Woody  
Zitat von Blaubaer
Kosten = Materialkosten + Lohnkosten

.............
auch nicht ganz richtig, rein betriebswirtschaftlich gesehen. Zu den Kosten zählen auch Strom, Maschinenanschaffung, -erhaltung und rep., Miete, Versicherung, etc etc ....

Wenn es so einfach wäre, würden nicht soviel Neugründer nach 3 Jahren Konkurs anmelden müssen - weil sie schlichtweg einfach falsch kalkulieren.

Woody, welche seit nun fast 20 Jahren einen Betrieb hat

 

Danke für die Antworten, Gewerbe ist mir ersichtlich und klar

 

Wegen dem Gewerbe würde ich mal beim Gewerbeamt nachfragen.

 

Ein Kleingewerbe bietet anfangs immer an. Weniger Risiko, einfache Buchführung etc.

 

Es gibt kein Kleingewerbe. Höchsten Kleinunternehmerregelung. Und das hat auch nichts mit dem Risiko zu tun. Allerdings spart man sich dadurch in der Tat das ganze Umsatzsteuer-Zeug. Kann aber dafür eben auch keine Vorsteuer abziehen

 

Ja das stimmt:-)
Kleinunternehmer, macht bei mir auch nur Sinn.
Mal ne ganz einfache Frage, was wärd ihr bereit für so ein Bilderrahmen zu zahlen?
Also klar komme ich nicht an Preise dran von Produkten, die mit einer CNC Maschine oder so gefertigt wurden. Ist halt Handmade

 

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