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Bosch Holzbohrer - eine Enttäuschung

17.10.2013, 09:28
Hallo,
ich habe mir vor einiger Zeit Bosch Holzbohrer der Serie ROBUSTline gekauft. Nachdem ich bei meinem aktuellen Projekt die Bohrer zum ersten Mal ausprobiert habe, wurde ich aber leider etwas enttäuscht.

Kurz zum Hintergrund: Bei meinem aktuellen Projekt muss ich viele 10mm Dübellöcher bohren. Damit der Bohrer nicht überhitzt, wechslete ich nach ein paar Löchern den Bohrer gegen einen ausgekühlten.

Dabei habe ich festgestellt, dass sich die anscheinend ROBUSTen Bohrer von Bosch nur mühsam ins Buchenholz "fressen", während billige Konkurenz-Bohrer (CRAFTOMAT?) wie durch Butter gehen (siehe Bild 1). Außerdem ist das Bohrloch bei den Bosch-Bohrern stark verbrannt (siehe Bild 2 - oberes Loch), während das Loch des Konkurenz-bohrers sauber ist (siehe Bild 2 - unteres Loch). Hierbei ist es egal, ob ich mit Tischbohrmaschine oder Akkubohrschrauber bohre, bzw. in welcher Geschwindigkeit ich den Bohrer drehen lasse.

Meine Frage ist nun, wieso Bosch hier bei der Qualität gespart hat. Ich habe mir damals extra das teurere Bosch-Set gekauft, weil ich hochwertige Bohrer wollte. Wie kann es nun sein, das gerade solche Markenbohrer derart minderwertig sind?
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18 Antworten
Vieleicht sind sie nur nicht richtig angeschliffen worden.
Denke Bosch wird die nicht selber herstellen sondern zukaufen.
Wenn bei der Herstellung was schiefgelaufen ist kann das schon passieren.
Einfach mal bei Bosch reklamieren das die dann ihren Zulieferer auf die finger hauen.

 

Habe welche von Bosch sowie Noname, kann da keinen Unterschied erkennen.

 

Naja, vielleicht habe ich auch Pech gehabt und hab ein Set bekommen welches sich irgendwie durch die Qualitätskontrolle geschummelt hat!? Bei den dünneren Bohrern fällt es übrigens nicht so sehr auf - aber beim 10mm Bohrer ist es ziemlich schlimm. Ich denke der Grund dafür ist, dass hier eben auch mehr Material abgetragen werden muss. Bei einem stumpfen Bohrer geht das natürlich auch schwieriger...

Ob ich die Bohrer einfach so zurückgeben kann mag ich bezweifeln - wie oben erwähnt habe ich sie schon einige Zeit zu Hause (wenn auch nicht verwendet). Und zum Nachschleifen habe ich leider nicht das notwendige Werkzeug...

 

Buchenholz ist auch extrem hart, hab damit auch schon gekämpft

 

Ja schon klar, aber wieso schaffts dann auch ein Billigbohrer?

 

Welche Qualitätskontrolle?????????
Gibt es kaum noch die Person an der Maschine macht seine eigene Qualitätskontrolle spart Zeit und vor allem Geld.
Ok die ISO 9002 schafft wieder eine Papierflut für den/die Arbeiter/rin aber keine Qoalität in der Praxis.
In dem nicht mehr existierenden Betrieb wo ich gearbeitet habe gab es je nach Produkt eine 100% bis zu Stichprobenkontrollen. Später nur noch Stichprobenkontrollen in großzügigen Abständen.

 

Hähä, die linken hab ich auch! Bisher bin ich damit ganz gut gefahren. Aber auch die Bosch-Bohrer sind nicht wirklich schlecht. Wenn ich ehrlich bin, hab ich nicht mal 'nen Unterschied gemerkt!

Vielleicht hast du echt ein "Montags-Paket" erwischt....

 

So oder So würde ich einfach mal den Kundenservice von Bosch anschreiben, vieleicht hast du ja Glück und sie sind kulant.

 

Erstmal Garantie und dann Nachschärfen. Habe hochwertige Bohrer für Stahl gekauft, von 15 - 30 mm hat nicht einer richtig geschnitten, Löcher alle zu groß. Reklamiert und neuer Satz bekommen, war auch nicht sehr viel besser. Nachgeschärft , dann war alles OK.

 

Zitat von MopsHeim
Erstmal Garantie
Erst mal das was vor 10 Jahren noch Gewährleistung hieß. Damit stehst du in sehr sehr vielen Fällen besser da als mit der Garantie - falls auf Bohrer überhaupt jemand Garantie gibt.

 

Für Harthölzer gibt es von der links zu sehenden Marke(vermutlich) auch "Terassendielenbohrer" in HSS Qualität mit einem ordentlichen Schliff, Spanabfuhrnuten und einen für den Preis sehr gute Bohrqualität.

 

Zitat von Ruedi1952
Ok die ISO 9002 schafft wieder eine Papierflut für den/die Arbeiter/rin aber keine Qoalität in der Praxis.
Hm, doch, doch. EN ISO 9000ff schafft GLEICHBLEIBENDE Qualität. Die Wertigkeit der Qualität - ob hochwertig oder minderwertig - definiert nach wie vor das herstellende Unternehmen, nicht die Norm.

EN ISO 9000ff schafft IN KEINER WEISE höherwertige Qualität als ohne. Selbst qualitativer Schrott kann ISO-900x-zertifiziert sein. Es handelt sich dann dabei halt um kontinuierlich gleichbleibenden Schrott :-)

 

Hallo in die Runde,

danke für Eure Hinweise. Wir sind am Thema dran und haben Kontakt mit den entsprechenden Fachabteilungen aufgenommen. Sobald wir ein Feedback haben, melden
wir uns hier wieder.

Markus_H

 

Zitat von Markus_H
Hallo in die Runde,

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Markus_H
Na dann bin ich schon auf das Feedback gespannt :-)
Erstmal Danke fürs Weiterleiten!!

 

Zitat von Markus_H
Hallo in die Runde,

danke für Eure Hinweise. Wir sind am Thema dran und haben Kontakt mit den entsprechenden Fachabteilungen aufgenommen. Sobald wir ein Feedback haben, melden
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Markus_H
Nur drüber sprechen bringt ja nicht unbedingt etwas. Wäre es nicht Sinnvoll, die reklamierten Teile einzusenden, damit man sich ein richtiges Bild vom Problem machen kann?

 

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