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Bohrfutter von Standbohrmaschine

12.07.2013, 08:46
Hallo zusammen.

Kennt sich jemand mit folgender Problematik aus?:
Ich verfüge über eine Standbohrmaschine der FirmaKrenn.
Wenn ich viele kleine Löcher nacheinander bohre fällt das Bohrfutter ab.
Im laufender Betrieb sehr ärgerlich, da :
a: Verletzungsgefahr besteht
b: das Werkstück unter Umständen beschädigt wird.
c: der Bohrer beschädigt wird durch den Aufschlag
Zu, Vorschein kommt ein Zapfen, wo das Bohrfutter draufgesteckt wird.
Ich habe das Bohrfutter dann (auf Rat eines Bekannten) mit einem Hammer (Stück Holz dazwischengehalten) wieder "angeschlagen", da es keinerlei Schraubverbindung bzw. Arretierung zu der Welle oder ähnliches gibt.
Allerdings fällt das Futter nach gewisser Zeit immer wieder ab.

Weiß jemand was ich hier noch machen kann um das Futter dauerhaft haften zu lassen?
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7 Antworten
Sieh Dir mal die Kegel (Deine Zapfen) richtig an und überprüfe die Oberfläche. Diese sollte absolut glatt sein. Beide! Ist dem nicht so, kannst Du mit feinem Schmirgelleinen nachhelfen. Du solltest allerdings vermeiden da grob ranzugehen und die Kegelform zu verändern.

Beim Zusammenbau unbedingt darauf achten, dass beide Flächen absolut sauber sind. Etwas Öl oder Fett verhindert zwar ein rosten der Teile, ist in dem Fall aber eher nicht hilfreich. Der Kegel sollte zwar dennoch halten, Du brauchst aber deutlich mehr Kraft dazu.

 

Bei meiner alten Standbohrmaschine war das Problem gelöst nachdem ich den Kegel mit
Verdünnung Abgewischt /Endfettet hab.

 

Hoppel,
das ist die Lösung.
Im Polytechnischen Unterricht in der Schlosserei stand auch sein ein Unikum mit Morsekegeln.
Wenn der Schlag nicht mehr half, dann mit Waschbenzin entfettet.
Gruß vom Daniel

 

Ich hatte das gleiche Problem mit meinem Billig-Ebay China Dings, mit roher Gewalt; sprich Fäustel habe ich das Bohrfutter draufgedroschen, seitdem hält es, wobei es eiert jetzt logischerweise,...
Im Sinne einer besseren Nutzung werde ich demnächst auf die Bosch Maschine umsteigen, und die billige nur für ungefähre Bohrungen verwenden

 

Bei meiner alten BMW ist die Kardanwelle auch nur mit einem Kegel am Getriebe befestigt,beim zerlegen hab ich ganz schön mit Abzieher Hammer und Schlagschrauber (Druckluft-Werkstattgerät ) gekämpft um den Konus zu lösen,der war nur Fettfrei eingesetzt.

 

Hallo Harry2300,
Zu diesem Tool können unsere Experten leider deine Fragen nicht beantworten. Aber wie du siehst: Unsere Community weiß immer, wie es geht!

Haben dir die bisherigen Antworten schon weitergeholfen?

 

Zitat von Ricc
Sieh Dir mal die Kegel (Deine Zapfen) richtig an und überprüfe die Oberfläche. Diese sollte absolut glatt sein. Beide! Ist dem nicht so, kannst Du mit feinem Schmirgelleinen nachhelfen. Du solltest allerdings vermeiden da grob ranzugehen und die Kegelform zu verändern.

Beim Zusammenbau unbedingt darauf achten, dass beide Flächen absolut sauber sind. Etwas Öl oder Fett verhindert zwar ein rosten der Teile, ist in dem Fall aber eher nicht hilfreich. Der Kegel sollte zwar dennoch halten, Du brauchst aber deutlich mehr Kraft dazu.
Ricc hast vollkommen Recht!
Auch kann man durch tuschieren, das heißt vollflächiges "bemalen" des Morse-Kurzkegelschaftes mit nem Makierstift (Edding) feststellen, wo sich die Kontaktflächen Innen- und Außenkegel berühren oder auch nicht! Hierbei sollte das Bohrfutter auf dem Aufnahmeschaft gedreht und bewegt und anschließend die Oberflächen optisch überprüft werden.
Anstatt Schmirgelleinen, was bei Unebenheiten schon zu fein ist, empfehle ich beim Schaft ohne Bohrfutter bei laufender Maschine und mittlerer Drehzahl, eine Keramikfeile oder ähnliches (ebener Abziehstein) anzuwenden!

Gruß Erich

 

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