Werde Mitglied in der großen deutschen Heimwerker-Community!
Jetzt anmelden!
 

Bodenaufbau im Spitzboden

17.05.2010, 10:48
Hallo zusammen,

ich tüfftele ja gerade an unserem Ausbauhaus. Ich will demnächst den Spitzboden ausbauen. Dieser dient rein als Lagerort, da er nur eine Stehhöhe von 1,30m hat. Die Kehlriegel haben einen Abstand zueinander von 1,20m. Was kann ich da verwenden? Ich wollte auf die Kehlriegel eine Lage Dachlatten montieren und darauf Rauspunddielen in 19 (???) mm Stärke. Rauspund deswegen, weill er mit nur ca. 6?/qm zu buche schlägt. Mein ihr ich kann damit diese Spannweite überbrücken? Ich wollte die Dielen in 2,5m holen, und immer 2 Felder überrücken, d.h. pro Diele 3 Auflagepunkt und natürlich abwechselnd versetzt um keine Kreuzfugen zu kriegen. Die Dielen haben Nut und Feder.

Gibts noch eine Alternative? OSB Platten? Welche Stärke? und natürlich muss alles durch die Bodenluke passen

Besten Dank schonmal
 
Dachbodenausbau, Fußboden, Material, Spitzboden Dachbodenausbau, Fußboden, Material, Spitzboden
Bewerten: Bewertung 0 Bewertungen
11 Antworten
Ich persönlich würde lieber OSB nehmen so 16 bis 19 stärke, da die eine schön glatte
Oberfläche haben sowie auch Nut und Feder. Damit die Kisten besser rutschen , auserdem wird der Druck besser verteilt. Desweiteren würde ich gleich eine Isolierung wählen die Du gleich mit verbaust.

 

die Isolierung ist schon drin (ist ja ein Neubau) Ich denke 240mm Glaswolle reichen ;-)

 

Zitat von Thorsten2501
die Isolierung ist schon drin (ist ja ein Neubau) Ich denke 240mm Glaswolle reichen ;-)
Perfekt !!

 

Auf die Kehlbalken sollen noch Dachlatten? Ich denke, die brauchst nicht unbedingt.
Ich habe mal einen ähnlichen Spitzboden begehbar gemacht. Ich hatte zwei Lagen Verlegeplatten gelegt, erst ein mit 22mm, dann eine dünnere versetzt.

 

Also 1,2m ist schon ordentlich. Da wirst du mit 19er Holz (egal welches) nicht reichen. Ich habe einen Abstand von 60cm und selbst da geben 20er Spanplatten schon etwas nach. Ich würde auf jeden Fall zwei Lagen legen. Die Dachlatten wären vielleicht auch eine Alternative.

 

Die Dachlatten kommen drauf, damit zwischen die Platten nicht direkt auf der Dämmung aufliegen, sondern dort noch etwas Luft zirkulieren kann. So hats die Baufirma jedenfalls mal gemeint. Jetzt liegen dort 4cm Holzbretter drauf, die geben nicht nach. Nur etwas mit Nut und Feder ist ja wesentlich besser

 

Zitat von kindergetuemmel
Auf die Kehlbalken sollen noch Dachlatten? Ich denke, die brauchst nicht unbedingt.
Ich habe mal einen ähnlichen Spitzboden begehbar gemacht. Ich hatte zwei Lagen Verlegeplatten gelegt, erst ein mit 22mm, dann eine dünnere versetzt.
Ich sehe das auch so wie kindergetuemmel. Wir haben einen Spitzboden auch mit solchen Platten oder auch Trockenestrich genann, ausgebaut. War eine sichere, saubere und schnelle Sache. Allerdings sind sie sicher etwas teuere als deine Idee. Bedenke nur, vielleicht wird der Spitzboden eines Tages doch für etwas anderes als eine Abstellkammer genutzt. Freunde von uns haben auf einen Boden mit analogen Maßen, einen Gästeschlafplatz eingerichtet. Sicher nicht für die Oma mit 80 Jahren geeignet, aber für jüngere Semester - ein Traum!
Gruß Petra

 

kindergetuemmel, ich schließ mich dir an...

 

Wenn die Dämmung bis Oberkante Kehlbalken liegt, sollte man sich wirklich überlegen, ob man nicht zwecks Zirkulation doch Dachlatten unterlegt. 1,20 m ist selbst bei 22mm OSB ganz schön weit. Da hilft es auch nicht viel, wenn darauf noch eine Schicht gelegt wird, es sein denn, du verschraubts das alle 20-30 cm. Ich finde die Variante mit den Dachlatten und dem Rauspund nicht schlecht. Vor allem ist der Transport auf den Spitzboden und das Verlegen in den etwas beengten Verhältnissen einfacher. Aber wie schon gesagt, das sollte dann wenigsten 24 besser noch 28 mm Rauspund (oder auch anderes) sein. Man kann auch eine Unterkonstruktion aus Dachlatten (40x60mm) machen und darauf geht dann auch ein dünnerer Belag, was aber wieder zu Lasten der "Raumhöhe" geht.

 

hm danke für die tipss...es wird wohl auf rauhspund rauslaufen. Dicke werde ich noch sehen. Ich muss die Dinge ja schließlich auch durch die Bodenluke bringen, also länger als 2,5m darf da eh nix werden....muss mal schauen wo ich das zeug am günstigsten herkriege

 

Wie ich auch schon sagte, der Abstand ist enorm groß. Den meisten Halt wirst Du wohl mit den Dachlatten bekommen. Das hat auch den Vorteil, dass Du Unebenheiten schon etwas ausgleichen und auseinanderziehen kannst.

 

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Ansicht