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Betonweg verkleiden z.B. mit Platten belegen

16.10.2015, 08:14
Kennt jemand noch die "schönen" Betonplatten aus den 60ern die um das Haus betoniert wurden?
Ich habe noch zwei von diesen betonierten Bodenplatten á ca. 2m x 4m
auf welche ich gerne einen dünnen Bodenbelag legen möchte.

Ich hab mir vorgestellt einfach auf die Betonplatten 1-2cm Sand/Kies zu schütten und dann Bodenplatten z.B. 4x50x50 zu legen.
1.) Ist das sinnvoll?
2.) Was mache ich am Rand? (festbohren, oder einmörteln?)

Aufwändige Alternative wäre die Betonplatten raus zu reißen und die angrenzenden S-Steine (vom Hof) auf den Weg zu verlängern.

Bin beim Thema Pflastern und Fliesen legen absoluter Laie.
 
Betonplatten, Gehwegplatten Betonplatten, Gehwegplatten
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17 Antworten
Mist, jetzt ist der Thread wohl in der Rubrik "Teiche/Pools"
Ggf. kann dies in die korrekte Rubrik verschoben werden.. Danke im voraus.

 

Woody  
Sand/Kies wird dir auf dem Beton keine genügend feste Unterlage bieten, außer du betonierst an den Kanten Mähkanten oder etwas dergleichen, dass dir der Unterbau nicht wegrieseln kann.

Alternativ einfache Lattung und Terassendielen aus Holz/WPC verlegen. Doch auch hier solltest eine Randbefestigung machen.

 

Ja, das mit dem wegrieseln vom Sand/Kiessind sind auch meine Bedenken.
Und wenn ich an den Kanten die Platten fest betoniere/mörtele kann das Wasser nicht weg und steht an der Wand vom Haus/Keller.

Etwas offenporiges zum Anschrauben am Rand wäre gut.
Also eine offenporige L-förmige Leiste, auf die ich die Platten am Rand legen kann.


Ich glaub fast es bleibt das einzig Sinnvolle die Bodenplatten raus zu reißen.
(sind hoffentlich nur 10-15cm dick..)

 

Auch nimmt man heutzutage keinen Sand und Kies mehr. Bei uns wird alles nur noch in Split gelegt soll besser sein wurde mir gesagt.
Da brauchst du aber auch eine Randbefestigung.

 

Ich sehe ein Problem im Winter, wenn Nässe zwischen Beton und Belag ist und friert.

 

Zitat von Ruedi1952
Auch nimmt man heutzutage keinen Sand und Kies mehr. Bei uns wird alles nur noch in Split gelegt soll besser sein wurde mir gesagt.
Ich glaube, das hat nur mit dem Unkraut zu tun. ich glaube nicht, dass es schlecht ist Kies zu nehmen. Unkrautsamen kommen auch über die Luft von oben eingeweht.

 

Woody  
Unkraut ist ein Grund, der andere sind Ameisen. Die können wesentlich leichter im Sand hausen und wüten als im Splitt.

Kies kann man als Unterbau verwenden, für die Platten selbst ist er zu grob. Da kriegt man kein ordentliches Planum hin.

Ruedi hat aber recht: heutzutage verwendet man wirklich nur mehr richtigen Verlegesplitt. Der ist kantig und verzahnt sich schön. Wir holen unseren Bedarf immer aus dem örtlichen Steinbruch, die Tonne schlappe 12,--

 

Idee. Fülle kleinere Gefrierbeutel mit je ner Handvoll Beton - iffen lassen, iben nur umklappen.Diese auf die Platte legen, so wie die Fünf auf einem Spielwürfel. Darauf Betonplatte. Am Rand so dass man nicht sieht, zu den anderen Platten mit Überstand. Gunmihammer und Wasserwaage. Platte durch leichten Druck ausrichten. Nun die nächste Platte auf die zwei überstehenden Gefrierbeutel und drei weitere. Ausrichten und so weiter. Der Beutel darf zur Not auch mal platzen, er dient nur dazu, dass der Beton bleibt, wo er hin soll. Ubd ein späteres Anheben der Platten ist dann auch möglich, da keine Bindung entsteht.

Vorteil: Beton ist frostsicher, wasser kann Ablaufen, da es unter den Platten hohl ist, kannst auch zu viel Gefälle ausgleichen, fängt es doch mal irgendwo zu wackeln an, Platte raus neuen Beutel unterlegen. Die Terasse meiner Schwester liegt so schon seit 20 Jahren, ich überlege ob ich so mein Dachpappen-Garagendach so belege. je nachdem welche Beutel und Konsistenz des Betons kannst Du so zwischen 2 und 10 cm locker ausgleichen.

Keine Angst, auch bei geschlossenem Beutel wird der Beton hart.

 

Ihr habt vollkommen recht:
Statt Sand/Kies hatte ich Sand/Split gemeint.

Und ja, auch das Auffrieren im Winter hält mich vom betonieren des Randes ab.
(neben dem Problem, dass das Wasser nicht abfließen kann..)

Wie oben geschrieben wäre es super, wenn jemand eine offenporige/löchrige L-förmige Leiste kennt, die ich an den Rand schrauben kann.
Dann hauen die Platten nicht ab, der Splitt wird nicht weggedrückt und das Wasser auf der Betonplatte kann abfließen.

 

Warum Splitt? Viel zu viel Aufwand ... Hast Du meinen Beitrag gelesen? Kostet max 10 Euro. Sack Estrichbeton plus Plastikbeutel.

 

Schau mal nach EdelstahlProfile zur Dachentlüftung.

 

Hi Rainerle - hab deinen Beitrag tatsächlich überlesen, da wir fast zeitgleich geschrieben haben (13:01 und 13:03)

Ist ein interessanter Ansatz mit den Gefrier-Beuteln.
Stelle es mir nur fast aufwändiger vor als die Bodenplatte 1-2cm auszugleichen
und darauf Platten zu legen.

Danke für das Suchmaschinen-Stichwort zur Leiste - liest sich vielversprechend.

 

Die Methode von Rainerle stell ich mir auch sehr mühselig und fummelig vor. Tschuldigung. Pflaster Split drauf, abziehen und Platten drauf gibt Meter. Ich hätte jetzt auch nicht sooo viel Bedenken wegen dem Regenwasser. Die Fläche ist doch jetzt auch schon bewittert und es besteht doch sicherlich ein Gefälle weg vom Haus? Wenn Du die Platten auf Stoss legst, wird beim Regen ohnehin das meiste Wasser über die Platten ablaufen. Die Fuge zwischen der ersten Plattenreihe und dem Sockel habe ich bei mir mit einer Hohlkehle aus Trasszement und Quarzsand abgedichtet. Passt zu meinem Bruchsteinsockel, der mit derselben Mischung ausgefugt ist.

 

Es gibt auch noch Abstandshalter um z.B. auf eine geflieste Terrasse Beton Platte auf zu legen z.B. hier. KLICKMICH

 

Bis einer 2 Hänger Splitt geholt, hingetragen, abgezogen hat, am Rand Profile angeschraubt hat, werfe ich 100 Gefrierbeutel auf den Boden und lege alle Platten drauf. Wenn erste sitzt, ist das wie Fliesenlegen Gummischnur an die Kante und auflegen. Und mir läuft keiner durch den Splitt. Das sind jeweils 20 Platten

Und abgezogener Splitt setzt sich, wenn nicht etwas verdichtet. Beton bleibt stabil so wie man ihn setzt. Ich sehe da nur Vorzeile: Zeitaufwand, Preis, Wasserablauf, Dauerhaftigkeit.

Abgesehen davon, weil es nicht die "normale" Methode ist, wäre das für mich gerade die Herausforderung. Der Tipp kam übrigens damals vom Architekten. Macht man so bei Dachterassen, bei denen man auch Gewicht sparen will und einen guten Wasserablauf braucht. Gehört, gemacht und hat sich bewährt.

Solltest zumindest darüber nachdenken. Mehr wollte ich gar nicht.

 

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