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Behandlung Buchenplatte für Werkbank

18.10.2011, 23:40
Hallo

Ich bin momentan dabei mir eine Werkbank zu bauen. Als Arbeitsplatte stelle ich mir eine Buchenplatte vor. Was haltet ihr davon?

Im Baumarkt wurde mir empfohlen die Platte noch zu behandeln. Am besten mit einer Holz-/Parkettversiegelung der Hausmarke. Ist die "Veredelung" notwendig und ist es dann besser zu lackieren (wie empfohlen) oder zu ölen?

Die Werkbank soll als Ablagefläche, Arbeitsfläche (Löten, montieren), Standfläche (Tischbohrmaschine, Schleifbock, Kappsäge, ...) und zur Holzbearbeitung genutzt werden (z. B. Schleifen, lackieren). Schweißen und "schwere" Metallbearbeitung wird es nicht geben.

Danke für eure Tipps schonmal im Voraus.

Grüße & Gute Nacht
Patrick
 
Arbeitsplatte, Buche, Werkbank Arbeitsplatte, Buche, Werkbank
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40 Antworten
dausien  
Ich würde die Platte ölen - dann dringt nicht so schnell der Schmutzt in die Poren und gegenüber dem Lackieren kann man das Öl jederzeit problemlos mit einem Lappen wieder auffrischen wenn die Kratzer und Schrammen überhand nehmen.

 

Ich kenne mich zwar nicht wirklich mir der Holzbehandlung aus, aber ich würde hier auch zum Ölen tendieren. Macken lassen sich so sicher leichter wieder ausbügeln bzw. schleifen und wie dausien schon schrieb lässt es sich auch leicht nachbehandeln.

 

Würde auch ölen. Irgendwann fällt doch mal was auf die Platte und dann ist schnell was abgeplatzt oder Kratzer im Lack.

 

Ölen ist sicher, wie von den anderen beschrieben, die beste Variante.

Wem egal ist, wie sie aussieht, der kann auch gar nichts damit machen. Verschmutzt nur schneller. Ist halt eine Arbeitsplatte...

 

wie meine "Vorschreiber" es sagen ..fällt etwas runter ,ist jede Behandlungsmethode zerstört..ausser Ölen.da lassen sich "Beschädigungen" leichter wieder reparieren..
und Ausserdem ..bei einer Werkbank/Platte ..wird der Neuzustand !! nicht von Dauer sein

 

Also ich bin von Öl und solchem Zeug eher weggekommen. Ich finde Öle mittlerweile nur noch sinnvoll in Umgebungen in denen das Holz Feuchtigkeit ausgesetzt wird.

Ich denke mit einem wasserbasierten Parkettlack bekommst du eine einfach aufzutragende und strapazierfähige Fläche. Wenn diese dann mal tatsächlich so sehr mitgenommen sein sollte kannst du sie abschleifen und neu lackieren. Andererseits weiß ich nicht was man mit einer solchen Fläche anstellen müsste.

 

da es ja ein Arbeitsgerät werden soll, würde ich glaube ich gar nichts machen. Alternativ: Muss es eine Buchenplatte sein? Schau doch mal nach einem Stück Küchenarbeitspaltte. Daraus habe ich meine Werkbank gemacht. Eventuell gibts im Baumarkt welche als Restposten für wenig Geld. Die Oberfläche ist ziemlich robust.

 

auf dem Bank'l soll vieles gemacht werden, da dürfte Ölen die beste Lösung sein,
stinkt halt mal ein bißchen, wenn Du mit dem Lötkolben drauf kommst.....
aber wenn es handlich zu Werke geht (mit Hammer und CO ), kannst
du nur Massiv-Holz (auch stäbchen-verleimt ) nehmen... einen soliden Rahmen
sollte das Teil schon haben !
Gruss von Hazett

 

Die Hauptmeinung geht wie man sieht Richtung Öl. Es gibt allerdings noch die Meinung des Woodwhisperers der sagt das man zur Oberflächenbehandlung von Werkstattmöbeln immer das nehmen sollte was man rumstehen hat und kurz davor ist schlecht zu werden.

Frohes schaffen!

 

Hab dazu auch mal ne passende Frage. Wenn man die Arbeitsplatte Ölt kann man dafür auch speiseöl verwenden also Sonnenblumen-, Raps- oder Olivenöl?

 

Zitat von Maedelfueralles
Hab dazu auch mal ne passende Frage. Wenn man die Arbeitsplatte Ölt kann man dafür auch speiseöl verwenden also Sonnenblumen-, Raps- oder Olivenöl?
Nur kaltgepresstes Öl, das wird nicht ranzig, ich nehme für meine ganzen Holzarbeiten Olivenöl von Ald.. für 2,95 Euro

 

Ich habe meine Werkbank (auch Buche natur) weder eingelassen, noch geölt oder lackiert. Ich habe das ganze lieber Natura. So kann ich alles (auch Stoffbezogene Teile) darauflegen ohne Angst haben zu müssen vor Fett (oder Öl-) flecken. Wenn ich mal durchbohre oder die Schraube die Arbeitsplatte kratzt ist mir das eigentlich egal.
Sollte es zu wild aussehen wird die Platte abgeschliffen und fertig - muss ich jetzt dann auch mal machen.

 

Wenn man Öl verwenden will sollte man Leinöl nehmen. Die anderen genannten Öle härten nicht aus und bleiben somit flüssig. Natürlich schützt das die Fläche dann gegen Feuchtigkeit aber ansonsten halt gegen nichts. Ja ja das sieht dann zwar oftmals super aus ist aber trotzdem mist und von allen genannten Varianten die mit Abstand reudigste Oberflächenbehandlung. Das ist ein Fläche die strapazierfähig sein soll!

 

dausien  
Ich würde ein Arbeitsplattenöl verwenden habe selbst ganz gute Erfahrungen mit Livos "Kunos Arbeitspaltenöl" gemacht. Unsere Buchenarbeitsplatte in der Küche wurde damit vor Jahren behandelt und wird alle paar Jahre nach Bedarf damit aufgefrischt.

 

Vielen Dank für die vielen Antworten. Die Entscheidung machen sie natürlich nicht viel einfacher...

Das Aussehen der Platte ist mir ziemlich egal, solange sie eben und ohne hervorstehende Späne o.ä. ist. Deshalb mache ich vermutlich einfach gar nichts. Da ich noch ein paar Sachen an ihr befestigen will (für welche Löcher gebohrt werden müssen), würde ich eine Lackschicht vermutlich schon sehr bald beschädigen. Und da ölen wohl nicht so sehr viel bringt, was abriebfestigkeit,... angeht, kann ich mir die Arbeit und das Geld auch sparen.

Eine Küchenarbeitsplatte möchte ich nicht. Ich traue dem Pressspan keine so hohe Haltbarkeit wie dem Vollholz zu (gerade wenn ich was dran befestige). Und so viel teurer sind Bucheplatten auch nicht. Zudem kann ich sie einfach abschleifen, wenn mir zuviel Kratzer, Macken, usw drauf sind. Hängt natürlich immer davon ab, was man macht und wie man es macht.

Hab ich das eigentlich richtig verstanden, dass ölen "nur" das Eindringen von Feuchtigkeit verhindert (also quasi Fleckenresistenz schafft)? Ist ölen sinnvoll um ein verziehen der Platte zu verhindern?

 

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