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Befestigung in Beton

24.05.2015, 13:12
Wir haben unsere Kellerdecke mit Styropor-Platten (Nut und Feder, ca. 7 cm dick, 500x500 mm) gedämmt. Die Decke besteht aus unebenem Beton und hatte einen Dispersionsanstrich. Den haben wir mit Grund eingestrichen, ein gelbgrünes Material (Name vergessen, vgl. Bild), dann mit Zementkleber die Platten vorschriftsmäßig verklebt (5 Batzen pro Platte). Nach etwa einem Jahr begann der Grund sich vor allem bei den großen Flächen vom Kleber zu lösen, mit anderen Worten: die Decke kommt runter.
Muss man das Ganze sanieren, indem man bohrt und schraubt? Davor schrecken wir zurück wegen des Aufwandes für Ausräumen des inzwischen vollen Kellers und wegen des Staubs. Oder kann man Dämmplattenschrauben auch mit Bolzensetzgerät anbringen? Oder gibt es eine verlässliche Methode zum Verkleben? Oder reißen wir alles wieder runter und leben mit einer ungedämmten Kellerdecke (im EG haben wir Fliesen- und Parkettböden, das Haus ist ca. Baujahr 1960.
Danke für viele tolle Tipps. Bitte uns nicht niedermachen, weil wir dies oder jenes nicht wissen. Denn wenn jeder alles wüsste, gäbe es ja keine Expert/innen.

Miko
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Betondecke, bohren, Bolzensetzgerät, Dämmplatte, Dämmplattenschraube, Dübel, Kellerdecke, Kleben auf Beton, Styroporplatte Betondecke, bohren, Bolzensetzgerät, Dämmplatte, Dämmplattenschraube, Dübel, Kellerdecke, Kleben auf Beton, Styroporplatte
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19 Antworten
Janinez  
1miko1, es sind derzeit einige von uns in Urlaub (Ferien) aber ich denke in den nächsten Tagen werden sich schon noch Helfer melden................

 

DANKE, Janinez! Dir auch schöne Feiertage!

 

wenn der Beton vorher blank und roh war, ist der Anstrich ( was auch immer ) überflüssig
gewesen ! Es gibt schon spez. Mix-Mörtel, welche auch von Firmen, die Verkleidungen liefern, angeboten werden... aber um die Styro-Elemente zu retten, ist BOHREN mit
Pneum. Bohrhammer und Verwendung von Hülsen mit großflächigem Kopf angesagt !
die Verschraubung sollte dann im Fugenbereich der Platten erfolgen ( keine Kreuzfugen )
Dort, wo Du die Platten weg hast, sollte es auch die richtigen Dübel mit Flanschkopf geben,
bei dem geringen Gewicht den kleineren Dübeldurchm. wählen , lang genug muß es sein...
event. Kabel und Halterung fürs Deckenlicht mit vorsehen !
Gruss.....

 

1miko1 man kann ja nicht alles wissen, sonst bräuchten wir kein Forum, wie dieses. Es sollte also keiner Lachen.
Ich vermute auch, dass due nicht hättest streichen dürfen. Für mich sieht es so aus, als ob der Kleber auf der Farbe geklebt hatte und die Farbe das Gewicht nicht mehr halten wollte.

Wie Hazett geschrieben hat, kannst du die alten Platten bestimmt noch nehmen. Die Klekse abspachtelnund an die Decke schrauben. Mit einem Bohrhammer geht das sehr schnell.
ich meine sogar, dass Senkschrauben in entsprechnden Abständen gehen.

 

Ich denke mit Dämmstoffdübel entsprechender Länge ist die ganze Sache zu retten. Auf keine Fall die Kellerdecke ungedämmt lassen. Ums bohren mit dem Bohrhammer kommst du nicht herum.

 

Zitat von redfox
Auf keine Fall die Kellerdecke ungedämmt lassen.
Hmmh, ich hatte überlegt zu fragen, ob der Keller feucht, trocken, unbeheizt etc. ist.
Kalte Fliesen, werden nicht zwingend warm, wenn man die Decke darunter dämmt.

 

Na ist ein nachfragen wert. Wenn der Kellerraum geheizt wird - z.B. Partyraum oder Heizungsraum - dann erübrigt sich natürlich das Dämmen der Decke.
Natürlich werden kalte Fliesen nicht warm durch die Deckendämmung, die werden n ur nicht noch kälter.........

 

Wenn du das Bohren nur wegen des Schmutzes scheust investier doch einfach ein paar Euro in eine Staubabsaugung für den Bohrhammer. Bosch hat das leider nur in der blauen Serie im Angebot. Aber da das Ding am Spannhals befestigt wird, müsste es doch auch an die grünen Maschinen passen, oder irre ich mich da?

Ansonsten wäre das natürlich ein Argument für einen neuen (blauen) Bohrhammer ;-)

 

Vorschlag: Da die alten Klebestellen jetzt frei von der Farbe sind, würde ich genau an der gleichen Stelle den Kleber aufbringen und die gesäuberten Platten nochmal ankleben.
Ich habe dazu Haftputz als Kleber verwendet.

 

Dafür danke ich Euch allen. Also werde ich wohl mal "probebohren" und auf diese Weise berechnen, wie lang man braucht.

 

Hi, nach längerer Bedenkzeit geht es jetzt los. Mit normalem Schlagbohrer 8 mm/2,5 cm Bohrdauer zwei Minuten, also Bohrhammer leihen. Jetzt fehlt das Material. Normale WDVS-Befestigungen sind nicht geeignet, da zu lang. Bei ca. 6 cm Plattenstärke müsste man 5 cm tief in Beton bohren, Wahnsinn...
Weiß jemand, wo man weiße Kunststoffplatten rund ca 50 mm Durchmesser mit kleiner Bohrung in der Mitte herbekommt?
Danke euch allen, Miko

 

FHO
kommt drauf an wie groß die bohrung sein darf ;-)
wenn 8,4mm ok sind würde ich Scheiben nach DIN 9021 nehmen.
Und wenn 8,4 zu groß ist evtl noch eine kleinere Version zum Abdecken dazunehmen.

http://www.ebay.de/itm/Grose-Polyami...item4864e4506f

 

Dog
Zitat von 1miko1
Hi, nach längerer Bedenkzeit geht es jetzt los. Mit normalem Schlagbohrer 8 mm/2,5 cm Bohrdauer zwei Minuten, also Bohrhammer leihen. Jetzt fehlt das Material. Normale WDVS-Befestigungen sind nicht geeignet, da zu lang. Bei ca. 6 cm Plattenstärke müsste man 5 cm tief in Beton bohren, Wahnsinn...
Weiß jemand, wo man weiße Kunststoffplatten rund ca 50 mm Durchmesser mit kleiner Bohrung in der Mitte herbekommt?
Danke euch allen, Miko
Such mal nach Dämmstoffdübel 8x90...... sollte jeder Baustoffhandel haben bzw. besorgen können.Wichtig bei der Auswahl ist die Nutzlänge.

 

5 cm in Beton sollte mit Bohrhammer doch kein Problem sein. 2,5 cm Tiefe hält nicht wirklich. Du schriebst ganz oben, der Beton ist sehr uneben. 1cm Unterschied und Dein Dübel ist nur 1,5 cm im Beton ...

Bohrhammer und keine Schlagbohrmaschine nehmen! Dann ist das kein Problem.

 

Cool, @Nublon und @Reinerle! Danke. Ich geh gleich mal in den Baumarkt. Plattendicke = übrigens 40 mm. Da kommen 90 mm ganz gut hin.

 

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