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Bau eines Elektro-Signiergerätes

03.04.2014, 10:44
Geändert von Thiere (03.04.2014 um 19:13 Uhr)
Hallo alle Bastler
Ich bin auf der Suche nach einem Elektro-Signiergerätes nach der Bauform des angeführten Links:

http://www.arkograf.de/elektroschreiber/arkograf-40va-mh.html

Wer von Euch hat Anregungen, Bauanleitungen oder andere Hilfe für den Bau solch eines Gerätes, den für den Preis ???????
Vielen Dank für Eure Hilfe
Wolfgang
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8 Antworten
Munze1  
Ich weiss nicht ob das so einfach wird selbst zu bauen. Es funktioniert ja wie eine Lichtbogenschweissanlage. Du benötigst dann auch noch die passenden Elektroden für Metalle.
Hast du schon nach einer Schweissanlage im Selbstbau gesucht, vielleicht wirst du da fündig.

 

Das geht ja in die Richtung eines kleinen WIG-Schweissgerätes, wenn ich das richtig gesehen habe.
Ob das letztendlich günstiger im Eigenbau ist als das Gerät im Link?
stiffler2244 hat ein Schweissgerät als Projekt veröffentlicht.
Vielleicht kann er dir dabei die nötigen Infos geben.

 

Hallo,

Ich kenne ein herkömmliches Signiergerät aus der Werkzeugausgabe der Flugzeugwerft, wo ich mal als junger Mechaniker arbeitete.
Mit diesem Gerät wurdFunkn alle Werkzeuge signiert und konnten dem Benutzer zugeordnet werden. Dieses war enorm wichtig, falls ein Prüfer mal bei der Abnahme z. B. einen Schraubenzieher im Getrieberaum eines MI 4 fand. Schnell wurde ich als Verlierer ermittelt und bekam dafür Geldabzug, es hat also Wirkung gehabt.
Nun zum Gerät, dieses bestand aus einem Wechselstromtransformator 220 V sekundär 6 V ~. Einem hölzernen Griffstück, einen Lötkolben damals sehr ähnlich.
Am Ende war eine Spule aufgewickelt, wie bei einer großen Klingel.
Samt Unterbrecher und unten ein Erodierstift angebracht, Das ganze funktionierte wie eine Wagnerscher Hammer.



Bei Berühren des Werkstückes wird durch den kleinen elektrischen Lichtbogen etwas Metall heraus erodiert, entsprechend der Vorlage.
Mit etwas Geschick lässt sich so ein Gerät schon selber bauen.
Ist eine interessante Herausforderung.
Dieser würde ich mich auch stellen, wenn ich es denn bräuchte.

Ich hoffe mit meinem "Klugsch..." konnte ich ein wenig Licht ins Dunkel bringen.
Gruß vom Daniel

 

Hallo danielduesentrieb

Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Genau dieses Gerät suche ich. Das war kein "Klugsch...". Ich bedanke mich erst einmal bei Dir(Euch) für die schnelle Antwort.

Daniel zu Deinem Vorschlag. Ich würde gern noch übers Wochenende warten ob vielleicht noch Vorschläge von anderen kommen. Ansonsten würde ich mich bei Dir per PN noch einmal melden.
Gruß vom Wolfgang

 

Interessantes Gerät. Scheint theoretisch einfach zu bauen sein. Bin gespannt und freue mich auf eine Nachbauanleitung ... 200 Euro sind für Heimwerker zu viel. Vielleicht kann man so etwas mit Trafos nachbauen, die man überall finden kann z.B ausgedientes PC-Netzteil. Sollte genug Leistung bringen.

 

Zitat von Rainerle
Interessantes Gerät. Scheint theoretisch einfach zu bauen sein. Bin gespannt und freue mich auf eine Nachbauanleitung ... 200 Euro sind für Heimwerker zu viel. Vielleicht kann man so etwas mit Trafos nachbauen, die man überall finden kann z.B ausgedientes PC-Netzteil. Sollte genug Leistung bringen.
Ein PC-Netzteil würde ich dafür nicht nehmen, ein einfacher Trafo, der ist auch besser für die galvanische Trennung.
Gleichspannung muss das Teil nicht haben. ein ausgedienter Klingeltrafo oder von einem Ladegerät
o. ä. ist da angebrachter.

 

Geändert von danielduesentrieb (03.04.2014 um 18:03 Uhr)
wenn Du einen ordentlichen Trafo hast, mit z.B. 6 oder 12 Volt, dieser sollte schon die 6-8 Amp. haben, dann benötigst Du hier eine leistungsstarke Diode (10 Amp ) somit
hast Du gepulsten Strom...zwecks E-Brandsignierung... geht nicht ohne die
Halterung und Wolfram-Elektroden von Arkograf ! ob Du zumindest eine stärkere Sonnenbrille benutzen solltest, kann ich so nicht beurteilen.........
eventuell geht sowas auch mit einem ( älteren ) Bleiakku-Ladegerät, die Elektroden brauchst immer ! ( der Arkotrafo hat 40 VA ! )
WICHTIG... es muss immer ein ordentliches Netzteil sein... z.B. kein sogenannter
Spartrafo... hierbei besteht LEBENSGEFAHR !!
Gruss.....

 

Geändert von Hazett (03.04.2014 um 18:03 Uhr)
Ich gebe ja zu, habe keine Ahnung von Elektronik. Ich lass Euch mal machen und schau mir Nachbaumöglichkeiten an. Aber da fällt mir ein Trafo für Märklin HO ein. 40 VA haben die und sind gut regelbar ...

 

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