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Bandsäge - Band spannen - Aufhängung

07.03.2014, 07:19
Geändert von Munze1 (07.03.2014 um 12:36 Uhr)
Munze1  
Hallo zusammen
Meine Frage richtet sich an die Experten die eine Bandsäge schon lange ihr Eigen nennen.
Bin seit knapp einem halben Jahr Benutzer eine Dewalt DW 3501, die bisher wunderbar ihren Dienst verrichtete.
Gestern hatte ich Birkenriegel aufgetrennt, die später zu Schubladen verarbeitet werden sollen.
Das hat ganz gut geklappt, die Bandspannung musste ich dazu relativ hoch einstellen.
Nach getaner Arbeit wollte ich die Spannung wieder lösen, und siehe da - festgefressen.
Es hat sich herausgestellt, dass das Gewinde der Schlossschraube (die ist für die Spannung zuständig) komplett durch war. Das kann schon länger so sein, denn die Verstellung war immer mit Kraftaufwand verbunden. Egal ich musste diese Konstruktion mit dem Dremel zerstören.
Meine Frage nun: Warum war diese lose oben geführt? Die Feder drückte unten auf die Laufrolle und der Gegendruck wurde durch den Kunststoffknauf erzeugt. Ich habe mir nun überlegt, oben eine feste Führung anzubauen, die dann ebenfalls den Druck aufbaut. Ist das zulässig oder sollte diese obere Federspannung frei beweglich sein? Der Laufrolle wegen?
Ersatz ist schwer zubekommen, wobei ich eigentlich nur eine 140 mm lange Schlossschraube in M6 benötigen würde und da wird es jetzt schwierig, irdendwie hört es bei 120mm auf. Daher der Gedanke mit der fixen Führung/Befestigung im oberen Bereich.
 
Bandsäge Bandsäge
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23 Antworten
Zitat von Munze1
Meine Frage richtet sich an die Experten die eine Badnsäge schon lange ihr Eigen nennen.
Normalerweise bin ich nach so einer Einleitung ja raus ...

Zitat von Munze1
Meine Frage nun: Warum war diese lose oben geführt? Die Feder drückte unten auf die Laufrolle und der Gegendruck wurde durch den Kunststoffknauf erzeugt. Ich habe mir nun überlegt, oben eine feste Führung anzubauen, die dann ebenfalls den Druck aufbaut. Ist das zulässig oder sollte diese obere Federspannung frei beweglich sein? Der Laufrolle wegen?
Ich kann dir leider nicht sagen warum DW die Konstruktion gewählt haben, die sie gewählt haben und kann dir auch bei deiner Beschreibung nicht ganz folgen. Wenn du magst kannst du dir aber mal anschauen wie das bei den alten Elektra Beckums gelöst ist. Vielleicht taugt das ja als Anregung.

Zitat von Munze1
wobei ich eigentlich nur eine 140 mm lange Schlossschraube in M6 benötigen würde und da wird es jetzt schwierig, irdendwie hört es bei 120mm auf.
Schlossschrauben M6 x 140 gibt es - zumindest in Edelstahl - auch Online. Die Größe ist aber nicht so richtig gängig. Ich könnte mir vorstellen, dass die klassischen Beschaffungsstellen für Heimwerker die Größe nicht führen.

 

die obere Umlenkrolle ist auch für die "Spur" verantwortlich
(so jedenfalls bei meiner Atika 205) also die Rolle kann geneigt werden. Wenn Du sie starr machst, könnte Dir das Band herunter springen.
das Gewinde nachschneiden und dann erst mit einer neuen Schraube versuchen.
oder wenn es das Teil her gibt - ein neues Gewinde M8 schneiden.

 

an meiner alten Bandsäge ist oben und unten eine Verschraubung für die obere Achse der Laufrolle.....
die Untere Verschraubung ist für die Spannung zuständig und die Obere für die Bandkorrektur...
wenn du die Verschraubung star machst hast du keine Möglichkeit mehr die Spur zu korrigieren und dein Sägeband kann unter Umstanden abfallen ....so wie Muldenboy schon schreibt

vielleicht kannst du ein Foto machen um noch bessere Lösungen gemeinsam zu finden

 

Munze1  
Danke für eure Antworten, ich muss noch folgendes berichtigen.
Die obere Rolle bleibt schon flexibel und die hat auch im hinteren rückseitigen Bereich die Möglichkeit, die Rolle zu neigen.
Es geht um den Spannhebel (Schlossschraube mit Knauf oben), der ist jetzt lose geführt.
Die Schlossschraube hängt unten an der Lagerbuchse der oberen Bandrolle. Dann kommt die Feder die letztendlich die Spannung erzeugt. Die Spannung wird aber nur durch den losen Knauf oben erzeugt. Jetzt dachte ich mir, das Prinzip halte ich bei, jedoch führe ich den losen Knauf aufs Maschinengehäuse, bzw. nutze das Maschinengehäuse um den Knauf zu führen.

 

müsste gehen, versuch es einfach

 

Schlosschraube gefunden. :-)

Schau mal ob dir hier geholfen wird: http://www.schraubenluchs.de/METRISC...21_2403:2.html

Ja ich weiss das ist ein 100er Paket, aber eventuell kann man mit einem freundlichem Anruf da etwas regeln.

 

Geändert von Nekesama (07.03.2014 um 13:02 Uhr)
Munze1  
Danke für den Link, ja das wäre das richtige, leider muss das Ganze in die Schweiz, ist teilweise zu kompliziert. Bei 100 Stück könnte ich oft probieren Ich versuche es morgen mal im Hornbach, die haben teilweise eine gute Auswahl. Vielleicht habe ich Glück.

 

Oh Ja was die Spannung einer Bandsäge angeht hätte ich auch gerne Rat!!! entweder bin ich komplett Talentfrei oder die Spannung meines Blattes lässt zu wünschen übrig. Gerade ist anders wenn es um meine Schnitte geht!!!!

Gibt es dazu vielleicht schon nen Thread oder jemand der mir weiterhelfen kann? gerne PN an mich

 

Welche Säge hast du?
Welches Band willst du benutzen?
Was ist das Problem?

 

Ich habe eine CMI vom OBI geschenkt bekommen, und man weis ja wie es mit geschenkten Gäulen ist...
Das Band ist... sehr schmal. sorry ich hab noch nicht nachgemessen und eine Anleitung war schon gleich garnicht bei.
gibt es sowas wie eine Faustregel für das spannen eines Sägebandes?
Ich gehe sicherlich recht in der Annahme das je breiter das Sägeblatt desto gerader die Schnitte. im moment scheint sich die Bandsäge eher wie eine Deku zu fühlen... lol

 

oh mein Problem ist.... das ich nichtmal mit paralellanschlag nen geraden schnitt hinbekomme!!!

 

Munze1  
Bei vielen Bandsägen und dem verwendeten Blatt bekommst du keinen parallelen Schnitt hin, auch nicht mit Parallelanschlag. Im Netz gibt es Anleitungen mit einer Rolle und dann am Strich entlang. Es hängt auch vom Blatt und der Schärfe der Zähne ab.

 

Zitat von Munze1
Bei vielen Bandsägen und dem verwendeten Blatt bekommst du keinen parallelen Schnitt hin, auch nicht mit Parallelanschlag. Im Netz gibt es Anleitungen mit einer Rolle und dann am Strich entlang. Es hängt auch vom Blatt und der Schärfe der Zähne ab.
Ich habe bisher mit meiner Record Power noch nicht viel geschnitten. Aber ich muss sagen, einen parallelen Schnitt bekomme ich mit ihr schon hin. Sie läuft ruhig, kein Verlaufen des Sägeblattes und mit einem nicht zu starken Vorschub macht sie bis jetzt, was ich will. Also ich bin bis wirklich ganz zufrieden.

 

Gibt es denn irgendwo nen link zu dem video munze?

 

Zitat von ChristianLill
Ich habe eine CMI vom OBI geschenkt bekommen, und man weiss ja wie es mit geschenkten Gäulen ist...
Gehen wir einfach mal die üblichen Verdächtigen durch:


  • Ist das Band scharf?
  • Ist das Band ordentlich gespannt?
  • Sind die Führungen über und unter dem Tisch richtig eingestellt?
  • Läuft das Band 90° zum Tisch?
  • Sind Anschlag und Band wirklich parallel?
  • Läuft die obere Führung knapp über dem Werkstück?
  • War der Vorschub ausreichend langsam?

Es gibt leider Sägen die kann man einfach nicht vernünftig einstellen. In dem Fall kann vielleicht ein Punktanschlag mit "freier" Führung des Werkstücks helfen. Das Bedarf aber etwas Übung. Vielleicht kannst du ja noch irgendwo ein paar Dachlattenreste auftreiben an denen du üben kannst.

 

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