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Balken (max 100x100mm) 90°Schnitte

11.09.2013, 19:48
Hallo liebe Gemeinde.

Ich muss in naher Zukunft immer mal wieder ein paar dickere Balken sägen.
Die Schnitte müssen sehr sauber und gerade sein, da ich daraus Möbel bauen möchte.

Was für ein bezahlbares gerät könnt ihr dafür empfehlen ohne das ich den Balken von zwei Seiten schneiden muss.

Danke schon mal für eure Ratschläge

Lieben Gruß an die Heimwerkergemeinde
 
Balken, Schnitt Balken, Schnitt
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45 Antworten

Die besten Antworten

Die Sägeblätter passen auch auf jede andere Säge mit T-Schaft Aufnahme (=Einnockenschaft).

Lediglich beim T 1044 DP muss von der Mitte der Sägeblattaufnahme noch ein Freiraum nach vorne von 14mm sein (z.B. zum Fingerschutz), da dieses Sägeblatt wesentlich tiefer baut (ca. doppelte Tiefe von einem Standartsägeblatt).

Natürlich muss man ganz klar sagen, das z.B. eine Kreissäge oder Kapp- und Gehrungssäge (in der entsprechenden Dimension) vorzuziehen ist (auch im Doppelschnitt), da immer die Gefähr von einem Schnittverzug besteht und das Schneiden relativ langsam geht (liegt aber auch daran, das weder mit Pendelung noch mit viel Vorschub gearbeitet wird)..
Vor allem muss man auch testen, ob die Stichsäge die Leistungsfähigkeit besitzt.

Solche Sägeblätter haben aber durchaus ihre Daseinsberechtigung.
Immer dann wenn z.B. vor Ort an verbauten Bauteilen gearbeitet wird, oder man eben nicht schnell mal für 3 Schnitte ein neues Gerät kaufen (oder auch ausleihen) möchte.

Klar muss jeder für sich selber entscheiden, wie er schneiden möchte und ob solche Stichsägeblätter was für ihn sind oder nicht.

Aufpassen muss man auch, weil die Sägeblätter natürlich teilweise noch weiter unterm Werkstück rausstehen als gewöhnlich.


Hier noch ein Schnitttest mit dem T1044DP in ca. 60x120mm Fichte (Hochkant) mit der GST 18V-LI (Schnitttiefe angegeben mit 100mm).
Geschnitten wurde ohne Pendelung.

Der Schnitt war absolut rechtwinkelig.


Kleine Nebenfrage:
Möbel - Balken 100x100... Was für Möbel werden das?

 

Wie wärs denn bei den Dimensionen mit einer Gestellsäge?

 

Das werden sehr massive Möbel fürs Wohnzimmer und Schlafzimmer. :-)

Würdest du die gestellsäge auch empfehlen, wenn du weißt dass ich nen Laie bin, eher mit elektronischen Werkzeugen arbeite und schon ausflippen könnte wenn ich ne Fußleiste in ner gährungslade sägen muss?

 

also ich würde Dir die Gestellsäge eher nicht empfehlen.
Was hältst Du den von falschen Balken?
Viel leichter, wesentlich billiger und einfacher zu verarbeiten.
Oder welche Gründe gibt es, echte Balken zu verwenden?
Welches Holz überhaupt? Eiche, Kiefer..?

 

Ich benutze die Balken, weil es Schöne alte verwitterte Balken sind, die ich kostenlos bekommen habe.
Ich denke das sind Kiefer oder Fichte Balken

 

Ja gut. Ich habe das jahrelange mit sowas gemacht.
Ich weiss nicht, ob 100mm klappt, aber da kann man ja fragen. Ich habe eine sehr billige vom Baumarkt (über 30 Jahre alt) und benutze sie immer noch gelegentlich - z.Bsp. für Kunststoffrohre. Die Winkelverstellung ist bei meiner nicht präzise, aber mit Winkelmesser und Schmiege klappt auch das.
Nachtrag:
habe gerade nachgemessen: Schnitthöhe bei meiner Säge 120mm - reicht also.

 

Geändert von Heinz vom Haff (11.09.2013 um 20:47 Uhr)
... ich mache es hiermit: -KLICK-
*alsalternativezuHvH'svorschlag*

 

@hvhda
da säge ich ja einen tag an einer Schnittstelle. :-)

@linus
Ok..... 1000 Euro überschreitet mein Budget ganz knapp. :-)

 

Zitat von clubjack
@hvhda
da säge ich ja einen tag an einer Schnittstelle. :-)
keine zwei Minuten, wenn das Blatt gut und die Spannung richtig ist.
Stell Dich nit so an.
;-)

 

Woody  
Die von HvH vorgeschlagene Lösung ist natürlich die günstigste in der Anschaffung. Wichtig ist bei diesem Gerät, dass sowohl die Säge als auch das Werkstück wirklich gut mit Zwingen fixiert wird. Sonst rutscht du damit fröhlich über die Gegend und von einem sauberen Schnitt bist meilenweit entfernt.

 

Ich habe die Tage noch mit so ner Säge, wie HvH sie vorschlägt, zwei Latten ca. 20x60mm gesägt.
Da habe ich fast nen Krampf bekommen, weil das ewig gedauert hat.

 

Geändert von clubjack (11.09.2013 um 21:37 Uhr)
Also je nachdem ob du eine Stichsäge hast, die Sägeblätter mit Einnockenschaft aufnehmen kann (T-Schaft), könntest du das T 1044 DP probieren.

Damit kannst du bis zu 150mm schneiden.
Allerdings ist das Sägeblatt recht grob gezahnt und ein ausrissfreier Schnitt wird wohl etwas schwierig (eventuell vorher mit Kreppband die Schnittfläche abkleben...obs hilft?).

Auch solltest du vorher an einem Probestück antesten.

 

Zitat von clubjack
Ich habe die Tage noch mit so ner Säge, wie HvH sie vorschlägt, zwei Latten ca. 20x60mm gesägt.
Da habe ich fast nen Krampf bekommen, weil das ewig gedauert hat.
Dann ist das Blatt einfach verschlissen. Einer Kreissäge spendiert man ja auch ab und zu ein neues Blatt.
Ich habe meine auf Druck eingestellt - andere sägen vielleicht lieber auf Zug. Ich würde wetten, dass bei Deinem Blatt kein Unterschied zwischen Zug und Druck besteht.
;-)
Ein Kantholz in 20*60 ist in spätestens 30 sec durch - ohne Krampf.

 

Wenn ich mit ner Stichsäge gearbeitet habe, haben sich die Blätter immer (egal welche Materialstärke) "gebogen.
Damit bekomme ich doch nie nen 90 Grad schnitt hin, oder?

 

Das Sägeblat hat etwas andere Dimensionen als du es gewoht bist.
Hier mal ein Bild vom gleich großen Wellenschliffsägeblatt.

Es ist extra stark, passt dafür aber auch nicht in jede Stichsäge.
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Sägeblatt 1.jpg
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Größe:	68,6 KB
ID:	21872   Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Sägeblatt 2.jpg
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Größe:	147,5 KB
ID:	21873  

 

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