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Auto-Gebläse, oder Wand-Ventilatoren als Staubsauger?

20.04.2014, 18:48
Hallöle zusammen,
mein Kärcher ist zwar nicht schlecht, der Krach übertönt allerdings locker die meiner Maschinen.
So geht mir die verückte Idee einen Staubsauger selber zu bauen nicht mehr aus dem Kopf.
Im Prinzip geht es doch darum, daß eine möglichst hohe Saugleistung erreicht wird.
Mein Gedanke viel auf o.g. Geräte. Die haben doch eine hohe Leistung. Wenn ich an das Gebläse unseres Astras denke. Und wo geblasen wird (tec. Geräte, dmit niemand auf dumme Gedanken kommt), muß auch gesaugt werden.
Einen dichten Behälter herzustellen müßte doch leicht zu realisieren sein. Filter gibt es doch genügend hier im Forum im Angebot.

Wad denkt ihr?
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9 Antworten
Was hältst davon, wenn die Möglichkeit besteht. Du "Verbannst" deinen Kärcher einfach in einen anderen Raum, baust dir eine passende Verrohrung durch die Wand und schliesst dann den Schlauch wieder an. Somit is es schon leiser.

 

Brutus  
Ist doch mal ein interessanter Ansatz, wenn du mal so etwas als Projekt bringst wäre klasse ;o)

 

Zitat von MartinSchirghuber
Was hältst davon, wenn die Möglichkeit besteht. Du "Verbannst" deinen Kärcher einfach in einen anderen Raum, baust dir eine passende Verrohrung durch die Wand und schliesst dann den Schlauch wieder an. Somit is es schon leiser.
1. habe ich keinen anderen Raum in dem ich den Sauger unterbringen könnte.
2. Geht es auch um die Menge des Auffangbehälters

 

Munze1  
Eine Absaugung selber zu bauen ist eigentlich kein Problem. Man muss sich mit der Materie beschäftigen, geeignete Komponenten auswählen und das Saugprinzip festlegen. Bin gerade auch am überlegen, einen Seitenkanalverdichter als Saugmotor zu verwenden, allerdings nicht aktiv im Luftstrom, sondern passiv über eine Art Bypass. Bypass = Zyklon oder Thien Seperator.
Trotz aller Bemühungen sind Sauganlagen immer mit hohem Schallpegel bedacht, die bewegte Luft erzeugt dabei immer genug Geräusche.

 

Und man sollte bedenken, dass Lüfter auf freien Luftstrom konzipiert sind. Sobald der Druck sich verändert, ist der Motor evtl. stark überlastet und brennt irgendwann durch. Also im Sinne: Dunstabzug Küche. Wenn Du den Rohrdurchmesser reduzierst, muss der Lüfter pressen. Das bedeutet Last. Wenn Du ihn saugen lässt? Hier verlässt mich mein Wissen, könnte mir vorstellen, dass dies dem Lüfter auch nicht gut tut.

Lärm: Habe ich so gelöst - Sauger in Schrank, Loch für Schlauch durch Türe, hinten Öffnung für Auslassluft. Geht um mehrere Ecken und damit ist der Sauger schon deutlich leiser. Das kann man mit Schallabsorbierenden Umbauten nch deutlich verbessern ...

 

von den selbstgebauten Saugern halte ich garnichts, weil die Lüfter für diesen Zweck
optimiert ( Computer-Design ) sein müssen... sonst dreht der Lüfter nur LEER durch !
Je besser die Luft zuströmen kann, um so leiser ist das Geräusch, erzeugt derselbe auf der Ansaugseite einen Unterdruck ( bei guten Saugern bis ca. - 280 mbar ) ! ..kommt da
kaum noch Luft nach, dreht der Lüfter hoch, weil kein Luftwiderstand mehr da ist !
Das Prinzip hat sich auch bei den Zyklonen nicht geändert .
Für die Werkstatt habe ich mal eine Skizze beigefügt, wie das Prinzip der
Schallumlenkung funktioniert, eigentlich bei jedem Sauger !
hier sind einige dB-A beim Lärmpegel weniger möglich... Maße sind für den Sauger anzupassen, mind. 3-4 cm umlaufend Luft lassen ! für die Bedämpfung der Wände keine Glas oder Steinwolle ( frei ) verwenden, Fasern würden sonst in die Luft gewirbelt !
der Schlauch muss zwecks Reinigung des Kübels von innen abnehmbar sein ....
Gruss...
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Geändert von Hazett (21.04.2014 um 15:16 Uhr)
Hazett. Prima gelöst. Statt der innenliegenden Spanplatte würde ich Lochplatten (Rigips oder Hartfaserplatte) nehmen, mit Stoff bespannen und dahinter Steinwolle. Dadurch geht Schall in die Steinwolle und verliert sich dort. So werden Schalldämmdecken oder Wände aufgebaut. Das gilt grundsätzlich für hohe Frequenzen, die ein Staubsauger hauptsächlich erzeugt. Tiefe Töne schafft nur Masse oder spezieller Dämmschaumstoff. Durch die 19er Spanplatte erzeugst Du Resonanzraum. Bin zwar kein Akkustiker, aber ich vermute mal dass man das mit ein paar verleimten Verstrebungen auch in den Griff bekommen könnte, so dass die Platte nicht schwingen kann. Schätze, den Sauger hörst Du aber durch die vordere Öffnung.

Bei meinem Sauger im Schrank gelangt die angesaugte Luft nach hinten unter der Arbeitsplatte bzw. Den Schrankrückwänden entlang zum Sockel der paar Milimeter Platz zum Boden hat. Auf die Länge von 2 Metern genügt dieser Spalt. Der Sauger steht auf einem Auszug, an dem vorne die Türe angebracht ist. Sozusagen eine Schublade 60 brei und eben so hoch wie ein Küchenunterschrank. Die Türe ist nicht abgedichtet. Und der Sauger ist so schon relativ leise. In der vorigen Werkstatt hatte ich einen normalen Unterschrank mit Klapptüre durch die mittels Loch der Saugschlauch hineingeführt wurde. Die andere Seite steckt im Aschesauger als Zyklon und von da zur Tischkreissäge oder zum jeweiligen Gerät. Vielleicht stelle ich das ganze mal als Projekt ein.

 

Also in der Werkstatt stört mich Krach überhaupt nicht. Da ich vorwiegend mit lauten Maschnen arbeite, ergänzt der Sauger nur die Kakophonie. Mein Kärcher hat allerdings eine Filterklopffunktion, bei der jeder zusammenzuckt, der es nicht kennt.
Wer allerdings unbedingt Schall "sparen" möchte, kann zusätzlich zum eingebauten Sauger die Saugschläuche in Sonodec verpacken, sonst macht das einbauen des Saugers imho keinen Sinn. Ob der Aufwand in Relation zum gewonnen Vorteil Sinn macht, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Einen guten Saugmotor für ein Eigenbauprojekt zu verwenden ist eine gute Idee. Einen Motor zweckzuentfremden halte ich für keine gute Idee. Das Ergebnis ist meist unterdurchschnittlich und das bei erheblichem Kosten und Zeitaufwand.

 

Geändert von Rincewind70 (22.04.2014 um 11:30 Uhr) , Grund: reschtchraibuhng
wenn die Volumenstrom-Leistung hoch ist, kann das zusätzliche "Einpacken " der Saugleitung eine Reduzierung des Schalls bringen ( was an groben Spänen usw. durch den Ansaugschlauch saust ) ... der eigentliche Krachmacher ist der Sauger !
Die doppelten Seitenwände ( gemäß Skizze ) könnten auch mit 5 mm Filz
abgedeckt werden , ebenso sind die berührenden Flächen von den beiden Deckeln
mit Filz zwecks Körperschall zu isolieren !
da die Ausblas-Situation noch nicht klar ist ( kenne den Kärcher nicht ) , gehe ich
mal von einer rundum- Ausblasöffnung aus, ( rund um den Motor mit Gebläse ) ...da
macht die beidseitig "gefaltete Abluftführung" ( so nennt man diese Wundertüte ) ihren
Job gut !
Wichtig ist, das Kast'l muss auch mal gereinigt werden ( auch der Staub aus dem
Dämmfilz, dieser Filz darf etwas härtere Qualität haben )... sonst wird das bei
längerem Gebrauch eine Dreckschleuder !
Gruss....

 

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